Almas-Schiffswerft
| Almas Schiffswerft
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|---|---|
| Rechtsform | öffentliche Aktiengesellschaft (PAO) |
| Gründung | 1933 |
| Sitz | St. Petersburg, Russland |
| Leitung | Generaldirektor Muchutdinow Iljas Minetullowitsch seit dem 1. Juli 2016 |
| Mitarbeiterzahl | 300 bis 450 |
| Branche | Schiffsbau, Rüstung |
| Website | www.almaz.spb.ru |
| Stand: 2024 | |
Die Almas-Schiffswerft (russisch Судостроительная фирма Алмаз) ist ein russisches Unternehmen, das sich auf die Konstruktion, Entwicklung und Produktion von Militär- und Patrouillenschiffen spezialisiert hat.[1]
Geschichte
Zur Umsetzung des staatlichen Programms zur Ausrüstung der Küstenwache des Landes beschloss die Regierung der UdSSR im Dezember 1931 den Bau einer modernen Werft (Werk Nr. 5) in Leningrad für den Bau von Patrouillenbooten, sowie die Einrichtung eines eigenen Konstruktionsbüros (KB) in der Werft – einem der Vorläufer des ZMKB „Almas“.[2] Die spätere offene Aktiengesellschaft „Almas Schiffswerft“ geht auf die diese Schiffbauwerft zurück, die vorerst zu den Grenztruppen der UdSSR gehörte und am 1. Mai 1933 feierlich auf der Petrowski-Insel eröffnet wurde. Am 21. März 1933 wurde auf der neuen Werft der erste Wachboot vom Typ GK auf Kiel gelegt.[3]
In den Jahren seit der Gründung des Unternehmens wurde dessen Name mehrmals geändert: Anfang 1939 wurde die Werft der Grenztruppen der UdSSR in Werk Nr. 5 des NKWD umbenannt, im März 1941 wurde das Werk dem Volkskommissariat für Schiffbauindustrie der UdSSR (NKSP) unterstellt und wurde zum Werk Nr. 5 des NKSP, 1946 erhielt das Werk im Zusammenhang mit der Umwandlung der Volkskommissariate in Ministerien den Namen Werk Nr. 5 des Ministeriums für Schiffbauindustrie, 1966 erhielt das Werk den offenen Namen Leningrader Primorski-Werk; 1970 wurde das fusionierte Unternehmen nach dem Zusammenschluss mit dem Zentralkonstruktionsbüro „Almas“ und der Newski-Werft in PTO „Almas“ (seit 1974 – PO „Almas“) umbenannt. Seit dem 12. Februar 1990, infolge des Austritts aus dem Zusammenschluss mit dem Zentralen Konstruktionsbüro „Almas“, wurde das Unternehmen in LSO „Almas“ umbenannt, am 1. Oktober 1991 wurde es dann in SO „Almas“ umbenannt, um später am 20. März 1992 in SF „Almas“ umbenannt zu werden. Am 1. Juli 1993 wurde das staatliche Unternehmen infolge der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AOOT) SF „Almas“ umgewandelt. Seit dem 12. Juli 1996 heißt es OAO SF „Almas“.[3]
Zum Portfolio gehören nach Angaben des Unternehmens Schnellboote, Eisbrecher, kleine und mittelgroße Überwasserkampfschiffe, Luftkissen-Landungsschiffe, Minenabwehrschiffe und Schwimmdocks.[2]
Gebaute Schiffe (Auswahl)
- 9 Einheiten Projekt 10410 Swjetljak-Klasse (1989 bis 2004)
- 21 Einheiten Projekt 12200 Sobol-Klasse (2006 bis 2016)
- 11 Einheiten Projekt 22460 Rubin-Klasse (2007 bis 2019)
- 12 Einheiten Projekt 22120 Purga-Klasse (2007 bis 2025)
- 7 Einheiten Projekt 10410B Swjetljak-Klasse (2007 bis 2025)
- 2 Einheiten Projekt 21180M (2018 bis 2027 geplant)[4]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Almaz Shipbuilding Company Russia Saint-Petersburg. In: https://www.shipyards.gr. Abgerufen am 15. November 2025 (englisch).
- ↑ a b История. In: http://www.almaz-kb.ru. AG ZMKZ „Almaz“, abgerufen am 15. November 2025 (russisch).
- ↑ a b Алмаз (завод). In: https://ru.ruwiki.ru/. 31. Oktober 2016, abgerufen am 15. November 2025 (russisch).
- ↑ Russia starts construction of 2nd Project 21180M icebreaker Svyatogor. In: https://www.armyrecognition.com/. Army Recognition, 7. September 2023, abgerufen am 15. November 2025 (englisch).