Wiesengiech
Wiesengiech Stadt Scheßlitz
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| Koordinaten: | 49° 58′ N, 11° 0′ O |
| Höhe: | 279 m ü. NHN |
| Einwohner: | 634 (30. Sep. 2025)[1] |
| Eingemeindung: | 1. April 1971 |
| Eingemeindet nach: | Giech |
| Postleitzahl: | 96110 |
| Vorwahl: | 09542 |
Wiesengiech ist ein Gemeindeteil der Stadt Scheßlitz im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Wiesengiech hat eine Fläche von 6,299 km². Sie ist in 939 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6707,79 m² haben.[3] In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Starkenschwind.[4]
Geographie
Das Pfarrdorf Wiesengiech liegt am Leitenbach und bildet mit dem Dorf Straßgiech im Süden eine geschlossene Siedlung. Diese liegt auf freier Flur und wird im Norden von der Bundesautobahn 70 und einer Hochspannungsleitung tangiert. Die Kreisstraße BA 53 führt nach Straßgiech zur Staatsstraße 2190 (0,4 km südöstlich) bzw. die A 70 überbrückend nach Starkenschwind (1,4 km nordwestlich).[5]
Geschichte
Wiesengiech war eine Gemeinde, zu der das Dorf Starkenschwind gehörte.[6] Ab 1. April 1971 bildete es zusammen mit Straßgiech die Gemeinde Giech.[7] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern folgte schließlich am 1. Mai 1978 die Eingliederung in die Stadt Scheßlitz.[8]
Verkehr
Bis 1985 war Wiesengiech mit dem Haltepunkt Giech an der Bahnstrecke Bamberg–Scheßlitz an das Eisenbahnnetz angebunden.
Weblinks
- Wiesengiech in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 26. März 2023.
Einzelnachweise
- ↑ Einwohnerzahlen nach Stadtteilen. In: schesslitz.de. Abgerufen am 30. Dezember 2025.
- ↑ Stadt Scheßlitz, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 23. Dezember 2024.
- ↑ Gemarkung Wiesengiech (092337). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 30. Dezember 2025.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 30. Dezember 2025.
- ↑ Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 30. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 650 (Digitalisat).
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 430.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 672 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).