Sudenfeld

Sudenfeld
Koordinaten: 52° 11′ N, 7° 56′ O
Fläche: 4,82 km²[1]
Einwohner: 324[1]
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Eingemeindet nach: Niedermark
Postleitzahl: 49170
Vorwahl: 05405
Lage von Sudenfeld in Niedersachsen

Sudenfeld ist ein Ortsteil der Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1971 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Sudenfeld erstreckt am südöstlichen Rand der Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald. Der Ortsteil hat seinen Charakter als typische Bauerschaft erhalten, besitzt keinen Dorfkern und ist nur mit landwirtschaftlichen Einzelgehöften besiedelt. Am westlichen Rand des Ortsteils liegt der Teutoburger Waldsee, der durch die Aufstauung des Hönebachs entstand.

Geschichte

Die Bauerschaft Sudenfeld gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Sudenfeld zum Kanton Iburg des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Hagen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Sudenfeld zum Königreich Hannover und gehörte dort wieder zum Amt Iburg. 1867 fiel Sudenfeld mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Kreis Iburg, der 1932 in den Landkreis Osnabrück eingegliedert wurde. Am 1. Januar 1971 wurde Sudenfeld im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen zusammen mit Gellenbeck und Natrup-Hagen Teil der neuen Gemeinde Niedermark. Diese wiederum wurde am 1. Juli 1972 nach Hagen am Teutoburger Wald eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812 218 [2]
1845 246 [3]
1871 245 [4]
1895 279 [5]
1910 337 [6]
1939 321 [7]
1950 429 [8]
1961 348 [8]

Baudenkmale

Die Höfe Igelbrink Meyer zu Mecklendorf, Fromme, Lintker, Stüer-Gretzmann und Westenberg stehen ganz oder mit einzelnen Gebäuden in Sudenfeld unter Denkmalschutz.

Einzelnachweise

  1. a b Daten und Karte der Gemarkung Sudenfeld
  2. Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 189 (google.de).
  3. Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 120 (google.de).
  4. Volkszählung 1871
  5. Volkszählung 1895
  6. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. April 2025.
  7. Michael Rademacher: Osnabrueck. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  8. a b Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)