Steuerbezirk Treibach

Der Steuerbezirk Treibach war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der 89 Bezirke der Provinz Kärnten. Der Bezirk mit dem damals bedeutenden Eisenschmelz- und Hammerwerk des Grafen Egger war nach Welzenegg der zweitkleinste Steuerbezirk Kärntens und umfasste nur eine Steuergemeinde: die Katastralgemeinde Treibach in ihren damaligen Grenzen. Der Bezirk umfasste eine Fläche von 88 Joch,[1] das entspricht etwa 0,5 km². In ihm wohnten 75 Personen. Verwaltet wurde der Bezirk vom Steuerbezirk St. Georgen am Längsee aus.[2]

Im Zuge der Reformen nach der Revolution von 1848/49 wurden die Steuerbezirke aufgelöst. Aus der bis dahin dem Steuerbezirk Treibach zugehörige Steuergemeinde Treibach wurde die Ortsgemeinde Treibach errichtet. Seit Auflösung der Gemeinde Treibach 1871 gehört das Gebiet des ehemaligen Steuerbezirks Treibach zur Gemeinde Althofen.

Einzelnachweise

  1. Joseph Wagner: Das Herzogthum Kärnten, geographisch-historisch dargestellt und allen Beziehungen und Merkwürdigkeiten. Joseph Sigmund’sche Buchhandlung, Klagenfurt 1847. S. 40.
  2. Provinzial-Handbuch des Laibacher Gouvernement-Gebietes im Königreiche Illyrien. Für das Jahr 1847. Egersche Gubernial-Buchdruckerei, Laibach. S. 398.