Steuerbezirk Albeck
Der Steuerbezirk Albeck war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der 89 Bezirke der Provinz Kärnten.
Umfang
Der Steuerbezirk umfasste folgende 11 Steuergemeinden:
- Katastralgemeinde Albeck
- Katastralgemeinde Altenmarkt
- Katastralgemeinde Braunsberg
- Katastralgemeinde Glödnitz
- Katastralgemeinde Griffen
- Katastralgemeinde Linder
- Katastralgemeinde Reichenau
- Katastralgemeinde St. Leonhard
- Katastralgemeinde Sirnitz
- Katastralgemeinde Thurnhof
- Katastralgemeinde Zweinitz
Die Gesamtfläche des Steuerbezirks betrug 57 010 Österreichische Joch[1] (etwa 328 km²). Um 1840 zählte der Bezirk 5464 Einwohner.[2]
Verwaltung
Benannt war der Bezirk nach dem Verwaltungssitz in Albeck. Als Bezirkskommissär fungierte 1847 Johann Drasch, Pfleger in Albeck.[2]
Auflösung
Im Zuge der Reformen nach der Revolution von 1848/49 wurden die Steuerbezirke aufgelöst. Die bis dahin dem Steuerbezirk Albeck zugehörigen Steuergemeinden wurden 1850 den neuen Ortsgemeinden Albeck, Deutsch-Griffen, Glödnitz, Gurk, Reichenau und Weitensfeld im Gurktal zugeteilt, die wiederum Bestandteile teils des politischen Bezirks St. Veit an der Glan, teils des politischen Bezirks Klagenfurt-Land (später Feldkirchen) wurden.