Katastralgemeinde Treibach

Treibach (Katastralgemeinde)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Althofen
Koordinaten 46° 52′ 5″ N, 14° 27′ 45″ Of1
Fläche d. KG 75,81 ha (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Katastralgemeindenummer 74017
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS

Die Katastralgemeinde Treibach ist eine der drei Katastralgemeinden der Stadtgemeinde Althofen im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Sie hat eine Fläche von 75,81 ha (Stand 31. Dezember 2023[1]) und umfasst somit 6 % der Fläche der Gemeinde Althofen. Am 1. Jänner 2024 lebten in der Katastralgemeinde 1253 Personen, das entsprach 25 % der Einwohnerzahl der gesamten Gemeinde.[2]

Die Katastralgemeinde gehört zum Sprengel des Vermessungsamtes Klagenfurt.

Lage

Die Katastralgemeinde liegt mitten im Bezirk St. Veit an der Glan, im Norden des Krappfelds, im Westen der Gemeinde Althofen und grenzt an die Katastralgemeinden Töscheldorf, Rabing und Althofen.

Ortschaften

Auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Treibach liegt nur die Ortschaft Treibach.

Geschichte

In Kärnten wurden auf Basis des Grundsteuerpatents von 1817 zur „Einführung eines neuen Grundsteuersystems“[3] 1829 alle Grundstücke vermessen, geschätzt und in Katastralgemeinden gegliedert. Die Katastralgemeinden fasste man in sogenannte Steuerbezirke zusammen.[4] Als infolge des provisorischen Gemeindegesetzes von 1849 die heutigen Gemeinden geschaffen wurden, wurden diese auf dem Gebiet einer oder mehrerer Katastralgemeinden errichtet.[5]

Die Katastralgemeinde Treibach entspricht in etwa dem Gebiet des Burgfrieds von Treibach,[6] der 1761 errichtet wurde.[7] Auf dem Gebiet der Katastralgemeinde wurde 1850 die Gemeinde Treibach errichtet;[8] bei deren Auflösung 1871 kam die Katastralgemeinde an die Gemeinde Althofen.[9] 1954 wurde die Katastralgemeinde um einige Grund- und Bauparzellen im Westen erweitert.[6]

Commons: Treibach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Regionalinformation 31.12.2023.zip, bev.gv.at (1.119 kB, 0003450398_100_Verwaltungseinheiten_KG_2023.csv); abgerufen am 20. Jänner 2025
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 01.01.2024 nach Katastralgemeinden.
  3. Kaiserliches Patent vom 13. Dezember 1817. Wien 1817 (onb.ac.at).
  4. Roland Bäck: Inhalt und Aussagewert der Quelle. In: Helmut Rumpler (Hrsg.): Der Franziszeische Kataster im Kronland Kärnten (1823–1844). Klagenfurt 2013, S. 9–18 (franziszeischerkataster.at [PDF]).
  5. Reichsgesetzblatt Nr. 170/1849: Kaiserliches Patent, womit ein provisorisches Gemeinde-Gesetz erlassen wird. Olmütz 17. März 1849 (onb.ac.at).
  6. a b Alfred Hummitzsch: Die territoriale Entwicklung der Ortsgemeinden in Kärnten. Klagenfurt 1962, S. 27 u. 87.
  7. Günther Jannach: Althofen in der Frühen Neuzeit. In: Gemeindechronik Althofen. Stadtgemeinde Althofen, 2022, abgerufen am 14. Mai 2022.
  8. Landes-Regierungsblatt für das Herzogthum Kärnten: Bezirks-Eintheilung des Kronlandes Kärnten. Klagenfurt 1854, S. 23 (google.at).
  9. Günther Jannach: Althofen im 19. Jahrhundert. In: Gemeindechronik Althofen. Stadtgemeinde Althofen, 2022, abgerufen am 13. September 2022.