St. Lambertus (Welz)

St. Lambertus ist die römisch-katholische Nebenpfarrkirche des Ortsteils Welz der Stadt Linnich im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen).

Die Kirche gehört zur Pfarre St. Josef/Linnich im Pastoralen Raum Linnich/Titz im Bistum Aachen.

Geschichte

Die Pfarre Welz wurde das erste Mal 1300 urkundlich erwähnt. Über die damalige Pfarrkirche ist jedoch nichts bekannt. Im 16. Jahrhundert wurde ein Kirchturm errichtet und das Langhaus dieser Kirche wurde in den Jahren 1853/54 durch ein neues, neogotisches Langhaus nach Plänen des Architekten Richard Castenholz aus Malmedy ersetzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche vollständig zerstört. In den Jahren 1963/64 wurde eine neue Kirche nach Plänen des Linnicher Architekten Werner Finkeldei errichtet. Die feierliche Kirchweihe war am 15. August 1964.[1]

Die Pfarre St. Lambertus wurde zum 1. Januar 2026 aufgehoben und mit weiteren aufgelösten Pfarreien zur Großpfarre St. Josef/Linich fusioniert. Seitdem ist St. Lambertus keine Pfarrkirche mehr, sondern eine Nebenpfarrkirche.[2]

Orgel

Die Orgel wurde durch die niederländische Orgelbaufirma Verschueren aus Heythuysen gebaut und hat folgende Disposition:

Pedal
Subbas 16′
Gedekt 8′
Koraalbas 4′
Manual
Prestant 8′
Bourdon 8′
Octaaf (nur Bass) 4′
Praestant (nur Diskant) 4′
Fluit 4′
Octaaf (nur Bass) 2′
Doublette (nur Diskant) 2′

Pfarrer

Folgende Priester wirkten bis zur Aufhebung der Pfarre 2026 als Pfarrer an St. Lambertus:[3]

  • 1930–1937: Richard Krein
  • 1937–1945: Heinrich Tremanns
  • 1945–1953: Matthias Reiff
  • 1953–1958: Franz Conrads
  • 1959–1966: Franz Klimsa
  • 1966–1984: Josef Langen
  • 1985–1990: P. Rudi Witting OSFS
  • 1991–1995: Josef Thomik
  • 1999–2025: Heinz Philippen

Einzelnachweise

  1. http://st-gereon-gereonsweiler.de/body/GW.html (abgerufen am 10. September 2014)
  2. Nr. 182 Dekret über die Errichtung der Pfarrei und Kirchengemeinde St. Josef in Linnich. In: Kirchliches Amtsblatt des Bistums Aachen Nr. 9.2/2025. Abgerufen am 5. Januar 2026.
  3. Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen 3. Ausgabe, Aachen 1994, S. 448.

Koordinaten: 50° 57′ 38,5″ N, 6° 15′ 29,5″ O