St. Agatha (Glimbach)
St. Agatha ist eine römisch-katholische Nebenpfarrkirche in Glimbach, einem Stadtteil der Stadt Linnich im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen.
Die Kirche gehört zur Pfarre St. Josef/Linnich im Pastoralen Raum Linnich/Titz im Bistum Aachen.
Geschichte
Die Glimbacher Kirche wurde um das Jahr 1770 als barocke Saalkirche mit dreiseitig geschlossenem Chor errichtet. Es hat aber schon vorher eine Kirche in Glimbach gegeben. Die ältesten Teile des Glockenturms mit einem romanischen Portal sind davon noch erhalten. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gotteshaus sehr stark beschädigt. Die komplette Ausstattung ging dabei verloren. 1953 bis 1954 ist die Kirche unter der Leitung des Dürener Architekten Jakob Hanrath wiederaufgebaut worden.[1][2]
Die Pfarre St. Agatha wurde zum 1. Januar 2026 aufgehoben und mit weiteren aufgelösten Pfarreien zur Großpfarre St. Josef/Linich fusioniert. Seitdem ist St. Agatha keine Pfarrkirche mehr, sondern eine Nebenpfarrkirche.[3]
Ausstattung
In der Kirche befindet sich eine schlichte, moderne Ausstattung. Die Fenster stammen aus dem Jahr 1954 und wurden von Maria Katzgrau entworfen.[4]
Die Orgel stammt aus den Kunstwerkstätten für Orgelbau von Karl Kamp, Aachen, und hat die folgende Disposition:
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- Koppeln: Subkoppel, Superkoppel, Pedalkoppel, Pedaloktavkoppel.
Pfarrer
Folgende Priester wirkten bis zur Aufhebung der Pfarre 2026 als Pfarrer an St. Agatha:[5]
- 1911–1934: August Martini
- 1934–1951: Ferdinand Heckmanns
- 1951–1960: Heinrich Müllers
- 1960–1976: Robert Niechoj
- 1976–1982: P. Heinrich Reuter MSC
- 1983–2006: Winfried Wackerzapp
- 2006–2025: Heinz Philippen
Einzelnachweise
- ↑ http://www.limburg-bernd.de/Dueren/DenkLin/Nr.%2031.htm (abgerufen am 24. September 2014)
- ↑ Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen 3. Ausgabe, Aachen 1994, S. 434 f.
- ↑ Nr. 182 Dekret über die Errichtung der Pfarrei und Kirchengemeinde St. Josef in Linnich. In: Kirchliches Amtsblatt des Bistums Aachen Nr. 9.2/2025. Abgerufen am 5. Januar 2026.
- ↑ http://www.glasmalerei-ev.de/pages/b2148/b2148.shtml (abgerufen am 24. September 2014)
- ↑ Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen 3. Ausgabe, Aachen 1994, S. 435.
Koordinaten: 50° 59′ 44,7″ N, 6° 17′ 36,2″ O