St. Georg (Hottorf)
St. Georg ist die römisch-katholische Nebenpfarrkirche in Hottorf, einem Stadtteil der Stadt Linnich im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen.
Die Kirche ist unter Nummer 33 in die Liste der Baudenkmäler in Linnich eingetragen, steht unter dem Patronat des hl. Georg und gehört zur Pfarre St. Josef/Linnich im Pastoralen Raum Linnich/Titz im Bistum Aachen.
Geschichte
Die Hottorfer Kirche wurde in den Jahren 1775 und 1776 erbaut. Es bestand jedoch schon vorher eine Kirche, von der einige Mauerreste mit einbezogen wurden. Die Kirche wurde in barocken Formen errichtet, jedoch sind noch gotische Einflüsse vorhanden, was an den Fenstern ersichtlich wird.[1]
Die Pfarre St. Georg wurde zum 1. Januar 2026 aufgehoben und mit weiteren aufgelösten Pfarreien zur Großpfarre St. Josef/Linich fusioniert. Seitdem ist St. Georg keine Pfarrkirche mehr, sondern eine Nebenpfarrkirche.[2]
Ausstattung
In dem Gotteshaus befinden sich drei barocke Altäre (Hochaltar mit zwei Nebenaltären) und Fenster des Glasmalers Josef Strater aus dem Jahr 1935.[3]
Die Orgel der Orgelbaufirma Stockmann aus Werl stammt aus dem Jahre 1978 und hat die folgende Disposition:
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- Koppeln: II/I, I/P, II/P
Pfarrer
Folgende Priester wirkten bis zur Aufhebung der Pfarre 2026 als Pfarrer an St. Georg:[4]
- 1924–1940: Heinrich Schmitt
- 1941–1968: Hubert Reiners
- 1968–1972: P. Dirk Deden SCJ
- 1973–1980: Heinrich Joussen
- 1981–1991: P. Kurt Anton Hoberg OSFS
- 1991–1999: Heinrich Joussen
- 1999–2025: Heinz Philippen
Weblinks
- Bilder der Fenster auf der Seite der Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts e. V.
- Die Kirche auf der Seite limburg-bernd.de
Einzelnachweise
- ↑ Kath. Pfarrkirche St. Georg in Linnich - Hottorf. In: Denkmale in der Stadt Linnich. Abgerufen am 7. September 2014.
- ↑ Nr. 182 Dekret über die Errichtung der Pfarrei und Kirchengemeinde St. Josef in Linnich. In: Kirchliches Amtsblatt des Bistums Aachen Nr. 9.2/2025. Abgerufen am 5. Januar 2026.
- ↑ Linnich-Hottorf, Kath. Kirche St. Georg. In: Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts. Abgerufen am 7. September 2014.
- ↑ Bischöfliches Generalvikariat (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen 3. Ausgabe, Aachen 1994, S. 436.
Koordinaten: 50° 59′ 52″ N, 6° 20′ 38,6″ O