Schermshöhe
Schermshöhe Stadt Betzenstein
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|---|---|
| Koordinaten: | 49° 38′ N, 11° 25′ O |
| Höhe: | 562 m ü. NHN |
| Einwohner: | 19 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91282 |
| Vorwahl: | 09244 |
Der Betzensteiner Gemeindeteil Schermshöhe
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Schermshöhe (oberfränkisch: Schermshöi[2]) ist ein Gemeindeteil der Stadt Betzenstein im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[3] Schermshöhe liegt in der Gemarkung Spies.[4]
Geografie
Nördlich des Weilers steigt das Gelände zur Hohen Reuth (637 m ü. NHN) an, einer Erhebung der Fränkischen Schweiz. Auf dieser steht der Fernmeldeturm Riegelstein. Die Kreisstraße BT 28/Kreisstraße LAU 4 führt zur Anschlussstelle 47 der Bundesautobahn 9 (1,1 km südlich) bzw. nach Riegelstein (0,6 km nordöstlich). ie Kreisstraße BT 29/Kreisstraße LAU 3 führt nach Ittling (2,5 km westlich). Die Kreisstraße BT 30 führt nach Spies (1 km nordwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Illafeld (0,9 km südöstlich).[5]
Geschichte
1870 wurde auf dem Gemeindegebiet von Spies ein Gasthaus auf einer damals noch unbesiedelten Bergkuppe errichtet. Bauherr war Konrad Scherm, ein ehemaliger Förster, der die Gaststätte auf einem Landstück errichtete, das man ihm für seinen Ruhestand überlassen hatte.[6]
Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Schermshöhe am 1. Januar 1972 in die Stadt Betzenstein eingegliedert.[7]
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 10 | 22 | 25 | 19 |
| Häuser[8] | 2 | 6 | 7 | |
| Quelle | [9] | [10] | [11] | [1] |
Religion
Schermshöhe ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Susannae (Plech) gepfarrt.[10]
Verkehr
Vom öffentliche Personennahverkehr wird Schermshöhe tagsüber mit der Regionalbuslinie 386 des VGN angefahren.
Literatur
- Josef Pfanner: Landkreis Pegnitz (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1965, DNB 457000961, S. 47.
Weblinks
- Schermshöhe. In: betzenstein.de. Abgerufen am 5. Oktober 2025.
- Schermshöhe in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 12. Oktober 2021.
- Schermshöhe in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 5. Oktober 2025.
- Schermshöhe im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 5. Oktober 2025.
Fußnoten
- ↑ a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 293 (Digitalisat).
- ↑ J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 47. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „šermshöi“.
- ↑ Stadt Betzenstein, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 12. Oktober 2021.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 22. Februar 2025.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ Schermshöhe auf der Website betzenstein.de
- ↑ Betzenstein > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 5. Oktober 2025.
- ↑ Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1950 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 984 (Digitalisat).
- ↑ a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 723 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 148 (Digitalisat).