Rezeption und Adaption der Göttlichen Komödie

Die Göttliche Komödie von Dante Alighieri ist seit ihrem Erscheinen im frühen 14. Jahrhundert eine Quelle der Inspiration für Künstler, Musiker und Autoren. Dieser Artikel enthält Verweise, Wiederverwendungen, Neuinterpretationen, Adaptionen und Ähnliches in der klassischen Kunst und modernen Alltagskultur. Die Göttliche Komödie (italienisch: Divina Commedia) ist ein italienisches Versepos, das in drei Teile, den sogenannten cantiche,[1] gegliedert ist: Inferno (Hölle), Purgatorio (Läuterungsberg oder Fegefeuer) und Paradiso (Himmel oder Paradies) und gilt weithin als das herausragende Werk der italienischen Literatur[2] und als eines der größten Werke der Weltliteratur.[3] Die fantasievolle Vision des Jenseits in diesem Gedicht ist repräsentativ für die mittelalterliche Weltanschauung, wie sie sich im 14. Jahrhundert in der katholischen Kirche entwickelt hatte. Es trug dazu bei, die toskanische Sprache, in der es geschrieben ist, als standardisierte italienische Sprache zu etablieren.[4]

Erste Zeugnisse der Rezeption

Die Rezeption der Göttlichen Komödie von Dante Alighieri begann mit dem Vortragen von Auszügen und fand in Italien ihre ersten schriftlichen Niederschläge in Memorialen, in welchen in Bologna seit 1265 alle in der Stadt abgeschlossenen Verträge festgehalten wurden und in welchen Notare auch volkssprachliche Gedichte, darunter Fragmente aus der Commedia eintrugen.[5][6] Es folgte die Erstellung von handschriftlichen Abschriften von Teilen oder dem gesamten Umfang der Commedia und deren Verbreitung. Die erste bekannte Abschrift des verloren gegangenen Autographen stammt aus den frühen 1330er Jahren.[7][8][9][10][11] Später wurden vielfach Werkstätten für die Produktion von Abschriften beauftragt, wie z. B. diejenige von Francesco di ser Nardo da Barberino in Florenz, die den Gruppo del Cento[12] verfasste. Damit führte die Commedia bis 1480 nach der Bibel die Liste der meistkopierten Manuskripte an, die erst von Francesco Petrarcas Canzoniere überflügelt wurde.[13]

Kolorierungen

Bereits in den frühesten Manuskripten wurde nebst der schwarzen Tinte die Farbe rot für Initialen und Gesangsbezeichnungen[14] sowie für die Auszeichnung der Rubriken (von lat. rubrum = rot),[15] die Farben rot und blau für Initialen[16] und die ganze Farbenpalette für kunstvoll ausgemalte Initialen und illustrierende Miniaturen verwendet.[17] Anhand seines Farbenkonzeptes La Commedia Colorata kolorierte der Schweizer Romanist Dominik Meli die 14.233 Verse der Commedia nach Sprechenden und Sprechebenen.[18] Angewandt auf Übersetzungen können nach diesem Farbenkonzept die entsprechenden Gegenstücke unmittelbar identifiziert werden, was die Analyse der Übersetzungsqualität erleichtert.[19] Durch die Kolorierung wird evident, dass ein Großteil der Commedia aus direkter Rede besteht, während im Vergleich dazu die erzählenden Passagen mengenmäßig beschränkt sind.

Kommentare

Frühe Kommentare (Auswahl)

Kurz nach der Verbreitung der ersten Manuskripte entstanden die ersten Kommentare auf Latein als auch in der Volkssprache. Die Website des Dartmouth Dante Project von Robert Hollander, Jeffrey Schnapp und anderen enthält 77 Kommentare von 1322 bis 2015.[20] Im Laufe der Zeit entstanden in einigen Sprachen Standardkommentare, die eine zu ihrer Zeit gültige Interpretation lieferten.

Latein

  • Guido da Pisa (ca. 1327/28 oder 1333 bis 1343) kommentierte das Inferno.
  • Pietro Alighieri kommentierte die Commedia in drei Fassungen (1340-1341, 1350-1355, 1358).
  • Giovanni Bertoldi oder Giovanni da Serravalle erstellte von Februar 1416 bis Januar 1417 am Konzil von Konstanz eine lateinische Übersetzung und einen lateinischen Kommentar.[21][22]
  • Benvenuto da Imola kommentierte die ganze Commedia in drei verschiedenen Fassungen (1375-1380).

Italienisch

  • Jacopo Alighieri kommentierte das Inferno (1322-1329).
  • Jacopo della Lana erstellte den ersten systematischen Kommentar zur Commedia (1323-1328).
  • Andrea Lancia erstellte einen Kommentar (ottimo commento) zur Commedia in verschiedenen Fassungen (1333-1334, 1337-1343).
  • Giovanni Boccaccio kommentierte die ersten 17 Gesänge des Inferno (1373-1374).
  • Francesco da Buti kommentierte die Commedia (1395).
  • Cristoforo Landino kommentierte die Commedia im Auftrag von Lorenzo de’ Medici (1480-1481).

Spätere Kommentare (Auswahl)

Italienisch

Deutsch

Englisch

Französisch

  • Balthasar Grangier de Liverdis (1596-1597)
  • André Pézard (1965)
  • Alexandre Cioranescu (1964-1968)
  • Danièle Robert (2016-2018-2020)

Erste Übersetzungen

Die Göttliche Komödie wurde über 400 mal in mindestens 52 verschiedene Sprachen und Dialekte übersetzt.[31] Nach einer globalen Erhebung aus dem Jahr 2022 wurde die gesamte Commedia 474 mal übersetzt, wobei fast die Hälfte auf die Sprachen English, Deutsch, Französisch und Spanisch entfällt.[32] Die Bandbreite der Metrik, Stilistik und Reimarten ist groß. Einige Übersetzer begründen ihren Entscheid für die jeweils gewählte Übersetzungsart in ihren Vorworten und Einleitungen.

Italien

Von 1414 bis 1418 nahm der Franziskanermönch und spätere Bischof von Fermo und Fano, Giovanni Bertoldi (lat. Johannes Bertholdus de Serravalle), am Konzil von Konstanz teil, wo er die erste getreue lateinische Übersetzung der Divina Commedia, begleitet von einem ebenfalls lateinischen Kommentar, erstellte.[33]

Spanien

Auf Katalanisch gibt es mehrere Übersetzungen, die erste aus dem Jahr 1429 in Versform von Andreu Febrer, und die späteren Übersetzungen von Josep Maria de Sagarra und Joan Francesc Mira. Die erste Übersetzung ins Spanische stammt aus dem Mittelalter und wurde von Enrique de Villena angefertigt. Die erste gedruckte Ausgabe stammt von Pedro Fernández de Villegas und umfasste das Inferno (1515). Danach musste man bis zum 19. Jahrhundert warten, bis die Commedia acht Mal vollständig und direkt aus dem Italienischen ins Spanische übersetzt wurde (Manuel Aranda San Juan, Pedro Puigbó, Cayetano Rosell, José María Carulla, J. Sánchez Morales, Juan de la Pezuela, J. A. R. und Enrique de Montalbán). In terza rima wurde sie von Juan de la Pezuela, Conde de Cheste und Ángel Crespo im 20. Jahrhundert übersetzt. Mindestens neunzehn neue Übersetzungen ins Spanische entstanden im 20. und 21. Jahrhundert.[34]

Frankreich

In Frankreich wird Christine de Pizan die erste Übersetzung von Inferno II und IV zugeschrieben.[35] Im 15. oder 16. Jahrhundert wurde von einem Anonymus eine Übersetzung des Inferno angefertigt.[36] Im 16. Jahrhundert übersetzte François Bergaigne einige Fragmente des Paradiso (Gesänge I, XI, XV et XVII) und in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts übersetzte ebenfalls ein Anonymus die gesamte Commedia.[37] Ende des 16. Jahrhunderts (1596-1597) folgte die gesamte Commedia von Balthasar Grangier de Liverdis als erste gedruckte Ausgabe, womit eine dichte Reihe von partiellen und vollständigen Übersetzungen bis in die Gegenwart ihren Anfang nahm.[38]

England

In England beschäftigte vor allem die Ugolino-Episode die ersten Übersetzer: Geoffrey Chaucer, Jonathan Richardson the elder (1665-1745), Thomas Gray,[39] Giuseppe Marc' Antonio Baretti, Joseph Warton, Frederick Howard, Fifth Earl of Carlisle und Thomas Warton.[40] Mit Charles Rogers Übersetzung des Inferno (1782) und Henry Boyds Übersetzung der Commedia (1785–1802) setzte eine lange Reihe von partiellen und vollständigen Übersetzungen ein.

Deutschland

In Deutschland machte zum ersten Mal Johann Jakob Bodmer auf Dantes Komödie aufmerksam.[41][42] Johann Nikolaus Meinhard widmete Dante 1763 einen Großteil seiner italienischen Literaturgeschichte.[43] 1768 veröffentlichte Heinrich Wilhelm von Gerstenberg die Tragödie Ugolino[44], die Bodmer in seinem Parterre in satirischer Form reflektierte.[45] Während Johann Basilius Herold Dantes Monarchie bereits 1559 auf Deutsch übersetzte,[46] erschien die erste deutsche Übersetzung der Commedia erst gute hundert Jahre später durch Lebrecht Bachenschwanz (1767-1769), worauf eine bis in die Gegenwart reichende Publikationsreihe von Übersetzungen und Adaptionen einsetzte.

Illuminierte Manuskripte

Bedeutende illuminierte Manuskripte, von denen es z. T. Faksimile oder Digitalisate gibt, sind:[47]

  • Kodex Trivulzianus mit der Signatur Ms. 1080 von 1337 mit reich verzierten Titelseiten für das Inferno (folio 1r), Purgatorio (folio 36r) und Paradiso (folio 70r). Er gilt als die älteste datierte illustrierte Handschrift.[48][49]
  • Möglicherweise schon einige Jahre früher (um 1330?) entstanden die 32 Illuminationen im sogenannten Poggiali Codex (BNCF, Palat. 313).[50]
  • Pisanisches oder florentinisches Manuskript (1327–28) mit der Signatur Ms. 597 aus dem Musée Condé in Chantilly, welches von Folio 1 bis 30 das Inferno und von Folio 31 bis 233 den unvollständigen Kommentar von Guido da Pisa enthält, den er für Lucano Spinola, Mitglied einer reichen genuesischen Familie, verfasst hatte. Das Manuskript enthält 55 Miniaturen in Gouache oder Aquarell, die fast alle am unteren Rand des Textes platziert sind.
  • Emilianisches oder paduanisches Manuskript (ca. 1340) mit der Signatur Egerton Ms. 943 aus der British Library in London. Die 253 Miniaturen und andere Ausschmückungen des Manuskripts von der Hand des "Meisters des Antiphonars von Padua" zeigen Einflüsse aus dem italienischen Trecento, speziell aus der Bologneser Schule, und weisen innovative Merkmale wie frühe Versuche der Dreidimensionalität auf.[51]
  • Florentinisches Manuskript (ca. 1335-1345) mit der Signatur Ms. Strozzi 152 aus der Biblioteca Laurenziana in Florenz.[52]
  • Venetianisches Manuskript (ca. 1345) mit der Signatur Ms. 33 aus der Universitätsbibliothek in Budapest. Es wurde Mitte des 14. Jahrhunderts in Venedig für ein Mitglied der Familie Emo geschaffen und verfügt über 94 vollendete Säulenminiaturen und drei historisierte Initialen. Die Kompositionen wurden mit satten, erdigen Farben und detaillierten Gesichtsausdrücken erstellt.[53]
  • Manuskript aus Italien (Mitte 14. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. 8530 aus der Bibliothèque de l’Arsenal in Paris. Es weist 175 Blätter plus die Blätter A-B auf. Am Anfang jedes der drei Bücher befindet sich eine Initialenminiatur mit Randverzierung.[54]
  • Manuskript aus Italien (drittes Viertel des 14. Jahrhunderts) mit der Signatur Ms. Holkham Misc. 48 aus der Bodleian Library in Oxford. Der untere Rand jeder Seite ist mit farbigen Miniaturen versehen, die den Text illustrieren. Die Figuren und Szenen sind in der Regel durch Inschriften in roter Tinte gekennzeichnet.[55]
  • Pisanisches Manuskript (ca. 1385 bis 1410) mit der Bezeichnung Codex Altonensis aus der Bibliothek des Gymnasiums Christianeum im Hamburger Stadtteil Altona. Die Arbeit an der Handschrift begann in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts und wurde um 1410 abgebrochen. Es umfasst fast 300 Miniaturen, wobei das Paradiso nicht illustriert wurde. Das Vorhandensein verschiedener Schriften deutet darauf hin, dass ein Team von Schreibern für den Text verantwortlich war, der in zwei Spalten mit maximal 36 Zeilen geschrieben wurde.[58]
  • Venetianisches Manuskript (zwischen 1380 und 1400) mit der Signatur Ms. it. IX 276 (= 6902) aus der Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig.[59][60]
  • Manuskript aus Italien (spätes 14. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. 676 aus der Pierpont Morgan Library in New York.[61]
  • Manuskript aus Italien (spätes 14. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. XIII.C.1 der Biblioteca Nazionale in Neapel. Dieses Manuskript ist eines der wichtigsten Zeugnisse des Kommentars von Francesco da Buti. Es enthält alle drei Gesänge der Commedia, aber mindestens 16 der ersten Seiten fehlen, wie aus der alten Nummerierung hervorgeht.[62]
  • Lombardisches Manuskript (ca. 1400) mit der Signatur Ms. Banco Rari 39 aus der Biblioteca Nazionale Centrale in Florenz. Dieser umfangreiche Kodex enthält die gesamte Commedia mit dem Kommentar von Francesco da Buti. Auf den dicht beschrifteten Pergamentblättern sind die Verse in der Mitte platziert und werden vom Kommentar in kleinerer Schrift eingerahmt.[63]
  • Florentinisches Manuskript (ca. 1420) mit der Signatur Ms. it. 74 aus der Bibliothèque Nationale in Paris. Der Kommentar von Andrea Lancia (Ottimo commento) umrahmt den Text des Gedichts in einer kleineren Schriftart. Bartolomeo di Fruosino malte die Illustrationen auf den Folios 1 bis 9 und 59 bis 101, die übrigen Miniaturen stammen von seinem Mitarbeiter oder Assistenten.[64]
  • Das Manuskript mit der Signatur Ms. Yates Thompson 36 der British Library in London wurde zwischen 1442 und 1450 in Italien hergestellt. Zwei Buchmaler, Priamo della Quercia und Giovanni di Paolo, gestalteten das Werk im Auftrag von König Alfons V. von Aragon und Neapel, genannt der Großmütige. Der Kodex ist mit 110 Miniaturen in goldenen Rahmen sowie zahlreichen kunstvollen Initialen illustriert.[65]
  • Lombardisches Manuskript (ca. 1440) mit der Signatur Ms. it. 2017 aus der Bibliothèque nationale de France. Der Kommentar stammt von Guiniforte Barzizza. Von den ursprünglich über hundert Miniaturen, die wahrscheinlich aus der Werkstatt des Meisters der Vitae Imperatorum stammen, sind 59 Miniaturen erhalten. Die Aktdarstellungen wurden systematisch aus den Vignetten herausgekratzt oder herausgeschnitten. Zusätzlich gibt es 45 große verzierte Buchstaben auf Goldgrund mit pflanzenartigen Verzierungen.[66]
  • Italienisches Manuskript (Mitte 14. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. Canonici it. 108 aus der Bodleian Library in Oxford.[67]
  • Norditalienisches Manuskript (1456) mit der Signatur Ms. Pluteo 40.1 aus der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz.[68]
  • Um ca. 1480 schuf Guglielmo Giraldi im Auftrag des Herzogs von Urbino, Federico da Montefeltro, die Miniaturen für das Manuskript Urbinate Latino 365 aus der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek.[69]
  • Emilianisches Manuskript (frühes 15. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. It. 474 (= α. R.4.8).[70]
  • Bolognesisches Manuskript (frühes 15. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. 1102 aus der Biblioteca Angelica in Rom.[71]
  • Paduanisches Manuskript (frühes 15. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. 67 aus der Biblioteca del Seminario Vescovile in Padua.
  • Florentinisches Manuskript (15. Jahrhundert) mit der Signatur Ms.Pluteo 40.7 aus der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz.[72]
  • Manuskript aus Italien (15. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. Thott 411.2 aus der Königlichen Bibliothek in Kopenhagen.
  • Das Manuskript (Ende 15. Jahrhundert) mit der Abschrift von Niccolò Mangona und den Zeichnungen von Sandro Botticelli liegt zweigeteilt vor: ein Teil mit der Signatur Hamilton 201 Cim. 33 wird im Kupferstichkabinett Berlin[73] und der zweite Teil mit der Signatur Reginensis Latinus 1896.pt.A[74] wird in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek aufbewahrt.

Literatur

Die Nachwirkungen Dantes in der Weltliteratur sind unüberschaubar. Unzählige bekannte und weniger bekannte Schriftsteller und Dichter verarbeiteten in ihren Werken aus unterschiedlichsten Motiven einzelne Verse, Szenen, Figuren, Episoden, Handlungen und Stimmungen aus der Göttlichen Komödie.

  • Goethe befasste sich in seinem späten Leben mit Dante, nachdem Karl Streckfuß 1826 seine zwei Jahre zuvor begonnene Übersetzung vollendet hatte.[75] Er übersetzte selber einige Verse aus Inferno XI (97-105) und XII (1-10, 28-45, 80-82), die sich aber im Ganzen ziemlich eng an den Text von Streckfuß anschließen.[76] Im ersten Monolog im Faust II (Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig)[77] und in Schillers Reliquien (Im ernsten Beinhaus wars, wo ich beschaute) verwendete Goethe das Reimschema der Danteschen Terzine. Auch die Schlussszene von Faust II zeigt Einflüsse der Göttlichen Komödie.[78]
  • August Wilhelm Schlegel gelang mit seiner Abhandlung Ueber die göttliche Komödie 1791 eine Art ‚Durchbruch‘ in der Dante-Beurteilung. Er übersetzte große Teile der Commedia und erfand dabei die sogenannte Schlegelsche Terzine, bei der der mittlere Vers reimlos bleibt.[79] Zusammen mit seinem Bruder Friedrich Schlegel, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und Ludwig Tieck öffnete er der Romantik die Augen für Dante und machten ihn vom zu verteidigenden Dichter zur Galionsfigur ihres literarischen Programms, indem sie ihn an die Spitze des europäischen Literaturkanons setzten.[80][81][82]
  • Friedrich Wilhelm Joseph Schelling übersetzte nebst seinen poetologischen Ausführungen[83][84] einige Verse der Commedia (Inferno III 1–9 (das Tor zur Hölle) sowie Paradiso II und XXV 1–9) und wendete in seinem Gedicht Die letzten Worte des Pfarrers Drottning auf Seeland das Dantesche Reimschema an.[85]
  • Zygmunt Krasiński stellt im Titel seines Dramas Nie-Boska Komedia (1833) (1941 von Franz Theodor Csokor als Die ungöttliche Komödie ins Deutsche übersetzt), einen direkten Bezug zu Dantes Versen her.
  • Ernst von Wildenbruch veröffentlichte 1892 eine Novelle über die Francesca-Episode.[86]
  • In seinem autobiographischen Roman Inferno[87] verarbeitete August Strindberg seine psychotischen Phasen als Höllenfahrt in Anlehnung an Dante.[88]
  • Joseph Conrads Roman Herz der Finsternis[89] von 1899 ist mit Anspielungen auf Dantes Inferno gespickt. Die Reise des Protagonisten entlang des Flusses Kongo immer weiter in das titelgebende "Herz der Finsternis" erscheint gleichsam als Höllenfahrt.
  • Henriette Roland Holst veröffentlichte 1912 den Gedichtband De vrouw in het woud (Die Frau im Wald). Der Titel ist eine Anspielung auf den Wald im ersten Gesang des Inferno. Wie Dante war auch Roland Holst zum Zeitpunkt der Niederschrift nach ihrer Vergangenheit in der SDAP (Sozial-demokratische Arbeiterpartei) politisch heimatlos. Zuvor veröffentlichte sie Sonnette in Terzinenform.[90]
  • Das Feuer und Eis von Robert Frost (1920) wurde von einer Passage im 32. Gesang von Dantes Inferno inspiriert, in der die schlimmsten Verbrecher der Hölle, die Verräter, im neunten und untersten Kreis eingefroren sind.[91]
  • Marcel Proust verarbeitete in seinem Roman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, der zwischen 1906 und 1922 geschrieben und zwischen 1913 und 1927 veröffentlicht wurde, Elemente von Dantes Commedia.[92]
  • James Joyce begann im Alter von 12 Jahren Italienisch zu lernen und entdeckte mit 15 Jahren die Göttliche Komödie. Während seiner Zeit am University College Dublin machte ihn der Priester Charles Ghezzi mit Dante und anderen Dichtern wie Guido Cavalcanti bekannt. Dante wurde zu einem wichtigen Einfluss für Joyce, und die Commedia mit ihrer innovativen Sprache und ihren universellen Themen prägte sein Schreiben nachhaltig. Gleich wie Dante setzte Joyce sein Exil kreativ um. 1922 erschien der Roman Ulysses, in dem Joyce unter anderem die Odyssee von Homer und die Commedia von Dante einarbeitete. Im Ulysses finden sich Anklänge an die Commedia auch in der Struktur einzelner Episoden.[93][94][95]
  • T. S. Eliot war ein Bewunderer Dantes und hat ihm einige seiner besten Verse gewidmet. Insbesondere dessen Langgedicht The Waste Land enthält vielfach Anspielungen auf die Commedia.[96][97]
  • Das Werk von Ezra Pound, der seine Gedichte in Anlehnung an Dante mit Cantos überschrieb,[98] enthalten vielfach Anspielungen auf die Commedia.[99][100]
  • Im Gesamtwerk von Jorge Luis Borges bezeugen über hundert Stellen das Ausmaß seiner Dante-Rezeption. Er sah Dante als einen Begleiter, der ihm bis zu seinem Tod als intellektuelles und emotionales Vorbild diente.[101][102]
  • Samuel Beckett, zu dessen Lieblingsbüchern die Göttliche Komödie gehörte, benannte das Alter Ego in seinen frühen Werken Traum von mehr bis minder schönen Frauen und Mehr Prügel als Flügel nach der auf dem Läuterungsberg kauernden, lethargischen Figur Belacqua (Purgatorio IV). Er nahm Figuren aus der Commedia für seine absurde Erzählung Dante and the Lobster.[103][104]
  • Der Brite Malcolm Lowry durchsetzte seinen 1947 erschienenen Roman Unter dem Vulkan,[105] der als erster von drei Teilen eines Romanprojekts angelegt war, mit vielen Anspielungen auf die Commedia. In Umkehrung des ersten Gesangs des Inferno wird der dem Alkohol verfallene Protagonist am Ende in einem Wald getötet.
  • W. H. Auden verwendete den dritten Gesang von Dantes Inferno als Vorlage für sein Gedicht The Chimeras (1951).[106]
  • Der nordirisch-britische Schriftsteller Louis MacNeice publizierte 1954 das Gedicht Autumn Sequel in sechsundzwanzig Gesängen in terza rima, mit je ca. 140-160 Zeilen, was in etwa der Länge der Danteschen Gesänge entspricht.[107]
  • Pier Paolo Pasolini unternahm zwei Versuche, die Commedia neu zu schreiben: La Mortaccia und La Divina Mimesis. Beide Texte blieben unvollendet. In La Mortaccia, 1959 im römischen Dialekt verfasst, erzählt er die Geschichte einer Prostituierten, die nachts auf der Via Tiburtina drei canacci lupi begegnet und denen sie vergeblich zu entkommen versucht. Schließlich eilt ihr Dante zu Hilfe und bringt sie ins Gefängnis von Rebibbia. Das Werk La Divina Mimesis ist eine moderne Umschreibung der Göttlichen Komödie, insbesondere der ersten cantica, die Pasolini als neokapitalistische Hölle neu interpretiert, in der die Sünder seiner Zeit bestraft werden, wie etwa Konformisten, engstirnige Gutmenschen, die Vulgären und andere.[108]
  • Vittorio Sereni referenziert in seinem Roman Un posto di vacanza von 1974 auf zwei Dante-Passagen: eine nächtliche Szene am Flussufer, in der kein Charon den Dichter über den Fluss bringt, und eine Begegnung mit dem verstorbenen Elio Vittorini.[109]
  • Peter Weiss’ Roman Die Ästhetik des Widerstands[110] ist durch die Commedia maßgeblich beeinflusst und gilt als eines der Hauptwerke von den mehr als einhundert einbezogenen Kunstwerken. Sie wird einerseits direkt durch die Protagonisten in die Erzählung eingeführt und besprochen, zum anderen auch in zahlreichen Motiven, Anspielungen und mythischen Ableitungen bearbeitet. Das Theaterstück Die Ermittlung orientiert sich ebenfalls an der Göttlichen Komödie.[111][112]
  • Dantes Commedia ist eine reichhaltige Quelle für Zitate, Anspielungen sowie formale und thematische Parallelen in Derek Walcotts Gedichten. Die drei langen erzählenden Gedichte Epitaph for the Young (1949), Another Life (1973) und Omeros (1990) stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Commedia, da der Dichter selbst als Protagonist auftritt. Im Hörspiel Senza Alcun Sospetto (ausgestrahlt im Mai 1950 im Rahmen des BBC Radioprogramms Caribbean Voices) wird die Geschichte von Paolo und Francesca (Inferno V) ausführlich behandelt.[113]
  • Im Roman The System of Dante’s Hell (dt. Dantes System der Hölle) von 1965[114] entfaltet LeRoy Jones (inzwischen: Amiri Baraka) seine autobiografische Entwicklung von den Verirrungen der Integration zu einer Selbstfindung jenseits der „weißen“ Kultur. Dante weist ihm den Weg zu einer eigenen Form des Dichtens und vor allem zu einer radikalen Art des politischen Aktivismus.[115][116][117]
  • Sowohl direkt in seiner poetischen Praxis als auch indirekt durch seine Verwendung früherer, von Dante beeinflusster Schriftsteller (Ossip Mandelstam, T. S. Eliot, William Butler Yeats, Gerard Manley Hopkins) zeigt und bekräftigt Seamus Heaney in seinem Werk, dass Dante eine wichtige Präsenz ist.[118]
  • Der Roman Linden Hills (1985) von Gloria Naylor spiegelt in bestimmten Merkmalen der Charakterisierung, Handlung und Topografie das Inferno wider. Es handelt von den Begegnungen zweier zeitgenössischer junger schwarzer Straßenpoeten, Willie Mason und Lester Tilson, die in den sechs Tagen vor Weihnachten auf der Suche nach Gelegenheitsjobs durch ein wohlhabendes schwarzes Viertel gleich Höllenkreisen schreiten und dabei auf verschiedene Formen der Maßlosigkeit, des Verrats und des Betrugs stoßen.[119][120][121]
  • Im Roman Wächter des Kreuzes (2001) von Matilde Asensi[122] spielt die Göttliche Komödie eine zentrale Rolle als Wegweiser durch eine Reihe von schweren Prüfungen, welche die Protagonisten zu bestehen haben.
  • Der Dante Club ist ein Roman von Matthew Pearl aus dem Jahr 2003, der die Geschichte verschiedener amerikanischer Dichter um Henry Wadsworth Longfellow erzählt, die in der Zeit nach dem Bürgerkrieg in Boston die Göttliche Komödie übersetzen und aufgrund ihres Wunsches, Dantes Ruf zu schützen, und der Tatsache, dass nur sie über das nötige Fachwissen verfügen, um die Beweggründe des Mörders zu verstehen, auch die Morde untersuchen müssen, die auf der Grundlage der im Text vorgesehenen Strafen begangen wurden.[123][124]
  • Im Kriminalroman Die siebte Stufe (englischer Originaltitel: The Savage Garden) (2006) von Mark Mills[125] ist die Göttliche Komödie der Schlüssel, um Konzeption und Botschaft eines Renaissancegartens der Toskana zu begreifen.
  • Im Roman Schuldig (engl. The Tenth Circle) (2006) von Jodi Picoult erzählt der Protagonist Daniel Comics, Superhelden- und Fantasy-Geschichten für seine Tochter Trixie, darunter auch Reminiszenzen an Dantes Commedia. Eines Tages wird Trixie durch Luzifer entführt, worauf Duncan, die Comic-Figur von Daniel, begleitet von einer Vergil-Figur, in die Hölle hinabsteigt und von Luzifer gezwungen wird, ein Spiel um die Befreiung seiner Tochter zu spielen. Das Motiv der Befreiung eines weiblichen Opfers hat auch Parallelen zum Mythos von Orpheus und Eurydike.[126]
  • In Patrick Modianos Roman Im Café der verlorenen Jugend (frz. Dans le café de la jeunesse perdue) von 2007 spielt die Pariser Topografie eine zentrale Rolle. Ortsnamen verweisen einerseits auf eine bestimmte außertextuelle Realität und andererseits auf Modianos frühere Werke, in denen sie vorkommen. So gewinnen sie von Roman zu Roman an Bedeutung. Obwohl sie innerhalb des für Modianos Leser vertrauten Assoziationsnetzes bleiben, erhalten die Pariser Schauplätze im Roman Im Café der verlorenen Jugend dank ihrer intertextuellen Verbindungen zu Dantes Commedia eine neue und überraschende Dimension.[127][128]
  • David Ives benutzte Dantes Inferno als Vorlage für sein grotesk-satirisches Versepos The Phobia Clinic, das 2010 erschienen ist.[129]
  • Der allegorische Roman GLIBBER bis GRÄZIST von Florian Schleburg, unter dem Pseudonym Siegfried Frieseke veröffentlicht,[130] stellt in seiner Struktur und in zahlreichen Motiven eine Übertragung der Commedia ins 21. Jahrhundert dar. Auch der dreiteilige Aufbau des Romans orientiert sich an der Commedia.
  • In Dan Browns Thriller Inferno von 2013[131] nimmt die Göttliche Komödie eine zentrale Rolle ein da es Robert Langdon den Schlüssel zur Entzifferung eines Traums, den er als Unfallopfer in einer Florentiner Klinik hatte, liefert.[132] Das Buch wurde 2016 unter demselben Titel mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmt.[133]
  • Sibylle Lewitscharoff schildert in ihrem Roman Das Pfingstwunder (2016)[134] einen Kongress von Dante-Forschern über die Divina Commedia, die nach und nach durch eine Art „Himmelfahrt“ verschwinden. Nur der 34. Teilnehmer („der Überzählige“) bleibt zurück.
  • Die iranisch-kanadische Autorin Ava Farmehri verwendet das Selbstmord-Zitat aus Inferno XIII als Titel eines Buchs über ihr Exil.[135][136]
  • Die Trilogie Das Leben des Vernon Subutex (2015–2017) von Virginie Despentes erinnert entfernt an die drei cantiche von Dantes Commedia. In ersten Band wird der Protagonist nach dem Konkurs seines Plattenladens aus seiner Wohnung geworfen und erlebt zuerst als Coachsurfer und danach als Obdachloser die „Hölle“ auf den Straßen von Paris. Im zweiten Band findet er, immer noch obdachlos, eine Bleibe auf der „Butte Bergeyre“, einem Mikro-Quartier im Westen des Parc des Buttes-Chaumont, einer Art Läuterungsberg, wo ihn seine schuldgeplagten alten Freunde besuchen und motivieren, wieder als DJ aufzutreten. Am Schluss verlässt die Truppe Paris, um geheime Zusammenkünfte (convergences) in ganz Frankreich abzuhalten. Im dritten Band verbringt Vernon Subutex Jahrzehnte seines Lebens in einem paradiesischen Zustand und wird Religionsgründer.

Lagerliteratur

Kein anderer Autor wird so eng mit den Konzentrationslagern des Dritten Reichs assoziiert wie Dante. Der Begriff Hölle steht in der Lagerliteratur, die in Texten, die von Häftlingen während oder nach ihrer Zeit im Lager verfasst wurde, als Synonym für KZ oder Gulag. Das Motiv des Tors und der Inschrift von Inferno III 1-9 erinnert an das Gittertor des KZ Auschwitz mit seiner zynischen Überschrift Arbeit macht frei. In den Versen der Göttlichen Komödie fanden Primo Levi,[137] Alexander Solschenizyn (Im ersten Kreis, Der Archipel Gulag), Warlam Schalamow (Erzählungen aus Kolyma), Anna Achmatowa[138] und Ossip Mandelstam[139] Kraft zum Widerstand gegen totalitäre Gewalt.

Bildende Kunst

Dantes Commedia übte durch ihre lebendigen Sprachbilder und Vergleiche und Metaphern einen außerordentlichen Einfluss auf Werke der bildenden Kunst aus, beginnend mit den frühesten illuminierten Manuskripten bis zu den heutigen bildlichen Umsetzungen.[140]

Fresken und Wandmalereien

  • Michelangelo ließ sich bei seiner Darstellung des Jüngsten Gerichts an der Altarwand der Sixtinischen Kapelle, welches er im November 1536 in Angriff nahm, von Dante inspirieren, Die gesamte Altarwand erscheint wie ein riesiges Fenster, das sich auf das Geschehen des Jüngsten Tages öffnet. In der unteren Ecke malte Michelangelo den Kahn des Charon, der über den Acheron übersetzt und die für die Hölle bestimmten Menschen ihrem Bestrafungsort zuführt. Rechts unten ist der Höllenrichter Minos dargestellt, der seinen Schlangenschwanz um den Körper geschlungen hat.[142]
  • Raffael malte Dante zweimal auf seinen Fresken in den Stanzen des Vatikans (Disputà und Parnass).

Miniaturen

Bereits wenige Jahre nach Dantes Tod wurden Commedia-Manuskripte illuminiert, wobei die Illustrationen entweder marginal rund um die Versabschrift, oft am unteren Seitenrand, angebracht oder extra Platz dafür ausgespart wurde. Die Anzahl der illuminierten Manuskripte beläuft sich gemäß dem Standardwerk von Brieger, Meiss und Singleton auf 60 von ungefähr 400 erhaltenen Abschriften.[143][144][145] Damit führte die Commedia bis 1480 die Liste der meistkopierten Manuskripte an und wird anzahlmäßig nur von den Bibelabschriften überflügelt.[146] Je nach Ausstattung wurden die Initialen, die Titelseite, die Eröffnungsseiten von Inferno, Purgatorio und Paradiso oder die einzelnen Gesänge mit Miniaturen versehen. Die Ausdruckformen weisen eine große Bandbreite auf und auch die Anzahl der Miniaturen variiert je nach Manuskript erheblich. Der Grad der Ausarbeitung und die Anzahl Leerstellen weisen auf eine unterschiedliche Auftragserfüllung hin. Die meisten Miniaturenmaler blieben anonym und nur von wenigen ist der Name gesichert bekannt (z. B. Priamo della Quercia, Giovanni di Paolo, Bartolomeo di Fruosino, Cristoforo Cortese, Guglielmo Giraldi). Von einigen sind nur die Werkstätten bekannt, in denen sie angefertigt wurden (z. B. Pacino di Buonaguida).

Vignetten

Nach der ersten gedruckten Ausgabe des deutschen Druckers Johannes Numeister in Foligno (1472)[147] folgten im selben Jahr zwei weitere Ausgaben der Divina Commedia in Jesi oder Venedig (der Ort ist ungewiss) im Druck von Federigo de' Conti da Verona und schließlich in Mantua, gedruckt von den deutschen Druckern Georg und Paul Butzbach und herausgegeben vom Humanisten Colombino Veronese. Weitere Drucke (sog. Inkunabeln) wurden mit Holzschnitten versehen. Von den 28 illustrierten Drucken des 15. und 16. Jahrhunderts verwendeten 13 die Blöcke von vorhergehenden Ausgaben, während 15 neue Bilder beinhalten. Diese Drucke lassen sich in drei Herkunftsketten unterteilen: von 1481 bis 1536, von 1506 bis 1595 und von 1544 bis 1596.[148][149]

Zeichnungen, Gemälde und Illustrationen

  • Das Gemälde Dante mit dem Buch der Komödie, den drei Jenseitsreichen und der Stadt Florenz ist ein Gemälde in Tempera auf Leinwand (232 × 292 cm) von Domenico di Michelino, das auf einer Zeichnung von Alesso Baldovinetti aus dem Jahr 1465 basiert und im Dom von Florenz aufbewahrt wird.
  • Federico Zuccari illustrierte die Commedia mit 88 Zeichnungen, wovon 28 dem Inferno, 49 dem Purgatorio und 11 dem Paradiso gewidmet sind.[151]
  • Jacopo Ligozzi schuf vier Leinwandbilder, die Themen aus Dantes Inferno illustrieren.[152]
  • Eine größere Anzahl von Zeichnungen zum Inferno wurden um 1580 von Stradanus geschaffen.[153]
  • Im 18. Jahrhundert waren die Illustrationen des britischen Künstlers John Flaxman in Europa sehr verbreitet. Sie zeichnen sich durch einen minimalistischen Darstellungsstil aus. Die definitiven Zeichnungen werden in der Houghton Library aufbewahrt, während die Skizzen (Bleistift, Feder, Tinte) im Fitzwilliam-Museum und in der National Gallery of Art untergebracht sind. Die Kupferstiche wurden zumeist durch Tommaso Piroli angefertigt.
  • Mit dem Gemälde La Mort d’Ugolin debütierte Fortuné Dufau im Salon des Jahres VIII (1800). Es befindet sich heute im Musée de Valence.[154][155]
  • Joseph Anton Koch illustrierte im frühen 19. Jahrhundert die Göttliche Komödie. Neben zahlreichen Zeichnungen und Gemälden schuf er von 1824 bis 1829 auch die Fresken zum Inferno und Purgatorio in der Villa Massimo in Rom.[158]
  • 1809 gravierte Moses Haughton der Jüngere (1773-1849) das Bild Ugolino und seine Söhne nach einem verloren gegangenen Bild von Johann Heinrich Füssli (1741-1825).
  • Der englische Dichter und Maler William Blake schuf über hundert Aquarelle zur Göttlichen Komödie. Obwohl der Zyklus bei seinem Tod 1827 unvollendet war, zählt er auch heute noch zu den beeindruckendsten Interpretationen des Werks.[161]
  • Paolo und Francesca ist ein Ölgemälde des französischen Künstlers Jean-Auguste-Dominique Ingres, das zwischen 1814 und 1850 in sieben bekannten Versionen entstanden ist.
  • 1837 malte William Dyce das Bild Paolo und Francesca.
  • Bonaventura Genelli entwarf in den 1840er Jahren erste Zeichnungen zu Dantes Commedia als eigenständige Kompositionen unter dem Einfluss von Joseph Anton Kochs Dekorationen im Casino Massimo in Rom. 1846 schuf, erhielt Genelli eine Folge von 36 Umrissen, welche 1865 von Max Jordan mit Begleittexten auf Deutsch, Italienisch und Französisch anlässlich des 600. Geburtstags von Dante herausgegeben wurden. Eine zweite Auflage erschien 1867.
  • Der schweizerisch-französische Maler Franz Adolf von Stürler stellte 1859 in Paris 40 Zeichnungen zu Dantes Commedia aus.[162] Stürler illustrierte nach und nach die ganze Commedia, wobei diese Werke erst nach seinem Tod herauskamen.[163][164]
  • Gustave Doré, der sich schon im Alter von neun Jahren an der Illustration der Göttlichen Komödie versuchte, schuf zusammen mit seinen Schülern ab 1861 zahlreiche Holzstiche. Diese zählen wegen der unzähligen Auflagen zu den bekanntesten Illustrationen der Commedia. Darüber hinaus malte er auch ein Gemälde mit dem Titel Dante et Virgile dans le neuvième cercle de l’enfer.
  • Anselm Feuerbach malte im Jahr 1864 das Gemälde des Liebespaares Paolo und Francesca.
  • Für den Neudruck der französischen Übersetzung von Artaud de Montor 1879 schuf Yan’ (Jean-Edouard) Dargent Holzstiche.[166]
  • Henry Holiday ist vor allem für sein Gemälde Dante und Beatrice aus dem Jahr 1884 bekannt.
  • Franz von Bayros, der vor allem durch seine erotischen Zeichnungen bekannt war, illustrierte im Dantejahr 1921 eine Commedia-Ausgabe.
  • Claus Wrage schuf 1925 99 Bild- und Textholzschnitte zur Commedia, die handgedruckt wurden.[169]
  • Von 1950 bis 1952 entwarf Salvador Dalí im Auftrag der italienischen Regierung einen Bilderzyklus von 102 von 200 geplanten Aquarellen zur Göttlichen Komödie im Format A3, welche im Mai 1954 im Palazzo Pallavicini in Rom und später in Venedig, Mailand und das Jahr darauf in New York gezeigt wurden. Bei den italienischen Ausstellungen wurde mit einer Mappe mit sieben originalgroßen lithografischen Reproduktionen der italienischen Staatsdruckerei für eine illustrierte Buchausgabe der Commedia geworben, was heftige politische Kontroversen auslöste, da man einen ausländischen und exzentrischen Künstler ausgewählt hätte, der ungeeignet sei, den Geist Dantes zu interpretieren, sodass Dalí der Auftrag entzogen wurde. Der Künstler verkaufte die Rechte 1960 an Joseph Forêt, der sie auf den Verlag Les Heures Claires übertrug. So entstanden die von Raymond Jacquet auf 60 Prozent der Originalgröße verkleinerten Vielfarbendrucke in sechs Bänden, während die Originale einzeln verkauft wurden. Die französische Ausgabe war mit 4.700 Exemplaren geplant, wobei so viele Bilddrucke hergestellt wurden, dass später noch 2.900 Exemplare mit italienischem Text möglich waren.[170][171][172][173]
  • Vom französischen Maler, Illustrator und Karikaturist Hermann-Paul stammen Holzschnitte zum Inferno, welche die Übersetzung des Inferno von René-Albert Gutmann illustrieren.[174]
  • Der französische Maler, Illustrator und Pionier des Bilderbuchs Edy Legrand illustrierte die 1938 erschienene Übersetzung von André Doderet mit 200 ein- und zweiseitigen Kohlezeichnungen.
  • George Grosz illustrierte 1944 die Übersetzungen von John Aitken Carlyle (Inferno), Thomas Okey (Purgatorio) und Philip H. Wicksteed (Paradiso).[175]
  • Der spanische Maler, Bildhauer und Architekt Joaquín Vaquero Turcios illustrierte 1965 die von Antonio J. Onieva ins Spanische übersetzte Ausgabe der Göttlichen Komödie mit 100 Guachen.[176][177] Dreißig Zeichnungen wurden bereits 1963 veröffentlicht.[178]
  • Leonard Baskin war ein US-amerikanischer Bildhauer, Zeichner und Grafiker sowie Gründer der Kunstdruckerei Gehenna Press (1942–2000), einer der ersten Verlage für limitierte Auflagen von Kunstdrucken in den Vereinigten Staaten. Er schuf 1961 Zeichnungen zum Inferno, welche 1963 veröffentlicht wurden.[179]
  • Rico Federico Lebrun, ein italo-amerikanischer Maler und Bildhauer, schuf 1962 einen Zyklus von insgesamt 36 Lithografien zu Dantes Inferno.[180][181]
  • Der Schweizer Plakatkünstler, Maler und Bühnenbildner Otto Baumberger schuf 35 Illustrationen zu Dantes Commedia, welche 1965 im Selbstverlag erschienen.[182]
  • Der britische Künstler Tom Phillips übersetzte alle 34 Gesänge von Dantes Inferno ins Englische und schuf über einen Zeitraum von etwa sieben Jahren 139 Illustrationen, darunter je vier pro Gesang[183], welche für ihn einen visuellen Kommentar zu Dantes Texten darstellten.[184][185] Für die Ausgabe von 1985 verfasste der Künstler detaillierte Erläuterungen zur Entstehung jedes Bildes und zu dessen Relevanz für seine und Dantes Anliegen.[186]
  • Von Robert Rauschenberg stammt eine Serie von 34 Zeichnungen zum Inferno, an denen er ab 1959 18 Monate lang arbeitete. Dabei ging er konsequent chronologisch vor, bis die ganze Serie vollendet war. Rauschenberg benutzte eine eigene Technik, indem er Teile des Zeichenblattes aus Strathmore-Papier mit einem Lösungsmittel für Druckerschwärze (Terpentin oder Feuerzeugbenzin) befeuchtete und es auf ein Bild in einer Zeitschrift oder Zeitung legte. Danach frottierte der Künstler das Blatt mit der Spitze eines leeren Kugelschreibers oder Bleistifts. Die Druckerschwärze löste sich am frottierten Ausschnitt und erschien spiegelverkehrt auf dem Zeichenblatt. Dadurch wirken Rauschenbergs Zeichnungen, in denen er jeweils mehrere Photo-Frottagen vereint, wie Collagen. Um diese Druckfragmente herum komponierte er in Gouache, Aquarell-Lavierungen, Pastell, Kreide, Bleistift und Schabetechnik, während Farbe in expressionistischer Weise verwendet wird.[187][188][189]
  • Der italienische Maler, Zeichner, Illustrator, Bühnenbildner, Kunstkritiker, Essayist und Politiker Renato Guttuso illustrierte 1970 die Commedia.[190]
  • Der deutsche Maler, Zeichner, Lithograf, Drucker, Keramiker und Illustrator Michael Mathias Prechtl illustrierte die Übersetzung von Karl Vossler mit 34 Zeichnungen, die 1977 im List Verlag und 1978 in der Büchergilde Gutenberg erschien. Seine Bilder sind in einer expressiven Formensprache gehalten.[191]
  • Der amerikanische Künstler, Pädagoge und Grafiker Barry Moser schuf 1980-1982 96 Feder- und Waschzeichnungen für Allen Mandelbaums Übersetzung der Commedia.[192]
  • Der schottische Künstler Geoff MacEwan schuf drei Serien von Prints nach dem Inferno (1991), Purgatorio (2010) und Paradiso (2012).[193][194]
  • Durch die Unterstützung des Kunstsammlers und Mäzens Peter Infeld und des Wiener Galeristen Ernst Hilger schuf Markus Vallazza zwischen 1994 und 2004 eine bildnerische Umsetzung der Commedia in neun ausgeführten Skizzenheften, zahlreichen Monotypien, Zeichnungen und Einzelradierungen sowie die Mappenwerke Inferno, Purgatorio und Paradiso mit Radierungen zu den einzelnen Canti.[195][196]
  • Zwischen 1992 und 1999 illustrierte die deutsche Künstlerin Monika Beisner alle 100 Gesänge der Commedia, gemalt mit Eitempera-Farben. Werkausgaben mit Beisners Bildern erschienen auf Deutsch,[197] Italienisch[198] und Englisch.[199]
  • Die Terzinenübersetzung von Hans Werner Sokop von 2000[200] wurde durch Franz Scheck (Inferno)[201], Heinz Richard Berger (Purgatorio)[202] und Oscar Asboth (Paradiso) illustriert.
  • Miquel Barceló schuf eine Vielzahl von zum Teil ganzseitigen Illustrationen in Wasserfarben, die 2003 in zweisprachigen Ausgaben in Spanien[203] und Deutschland[204] sowie 2023 in Frankreich[205] erschienen.
  • Ruth Tesmar illustrierte die Übersetzung von Thomas Vormbaum mit zahlreichen ganzseitigen farbigen Collagen.[206]
  • Sandow Birk adaptierte zusammen mit Marcus Sanders von 2004-2005 die Commedia und illustrierte sie mit zahlreichen zum Teil ganzseitigen schwarz-weiß Zeichnungen, welche viele Szenen aus dem amerikanischen Alltag beinhalten.[207] Wie Birk in einem Interview ausführt, wollte er die Relevanz philosophischer und theologischer Vorstellungen in Dantes Epos, des Katholizismus und des Christentums in Bezug setzen zum Leben in einem Amerika von heute und deren Relevanz für die heutige Welt überprüfen.[208]
  • Der italienische Designer, Maler, Grafiker und Illustrator und Vorläufer der surrealistischen Bewegung Alberto Martini illustrierte die Commedia mit 297 Zeichnungen in unterschiedlichen Techniken wie Bleistift, Tinte, Gouache, Mischtechniken und Lithografien.[209]
  • Die zweite, überarbeitete Übersetzung von Hans Werner Sokop von 2014 wurde durch Farbzeichnungen von Fritz Karl Wachtmann illustriert.[210]
  • Der belgische Künstler Graba' (eigentlich Ignace De Graeve) schuf den Zyklus La Divina Commedia mit 111 Gemälden, die 2003 in der Kunsthal Sint-Pietersabdij in Gent ausgestellt wurden.
  • Die U.S. amerikanische Künstlerin Jennifer Strange schuf eine Reihe von Zeichnungen und Skulpturen mit dem Titel Inspired by Dante.[211]

Topografien

Eine eigene ikonografische Kategorie bilden die topografischen Darstellungen der drei cantiche. Solche Darstellungen finden sich nicht selten in späteren Druckausgaben, insbesondere in denjenigen, die Kommentare oder Übersetzungen enthalten. Frühe schematische Darstellungen finden sich in folgenden Manuskripten:

  • Im Manuskript mit der Signatur Reginensis Latinus 1896.pt.A ist auf folio 101r die detaillierte Topographie der Hölle durch Sandro Botticelli abgebildet.[212]
  • Im florentinischen Manuskript (ca. 1420) mit der Signatur Ms. It. 74 aus der Bibliothèque nationale de France in Paris ist auf folio 1v eine Topographie des Inferno in Form eines Wimmelbilds dargestellt.[213]
  • Im italienischen Manuskript (Mitte 15. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. 10057 aus der Spanischen Nationalbibliothek in Madrid sind auf folio 3r die konzentrischen Kreise des Paradiso dargestellt.
  • Im italienischen Manuskript (Mitte 15. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. 10057 aus der Biblioteca Nacional in Madrid sind auf folio 34a ein Schema des Inferno und auf folio 64r ein Schema des Purgatorio abgebildet.
  • Im italienischen Manuskript (Mitte 15. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. 10057 aus der Biblioteca Nacional in Madrid sind auf folio 3r die konzentrischen Kreise des Paradiso dargestellt.
  • Im florentinischen Manuskript (2. Hälfte 15. Jahrhundert) mit der Signatur Ms. 1038 aus der Biblioteca Riccardiana in Florenz sind auf folio 225v ein Diagramm des Inferno und auf Folio 240v ein Diagramm des Paradiso abgebildet.

Bildhauerei und Architektur

  • Das vom italienischen Architekten Mario Palanti zwischen 1919 und 1923 errichtete Palacio Barolo in Buenos Aires wurde im Einklang mit dem Kosmos entworfen, wie er in der Commedia beschrieben wurde. Die 22 Etagen sind in drei Sektionen unterteilt. Der Keller und das Erdgeschoss repräsentieren die Hölle, die Etagen 1 bis 14 das Fegefeuer und die Etagen 15 bis 22 den Himmel. Die Höhe von 100 Metern entspricht den 100 Gesängen der Göttlichen Komödie.
  • Jean-Baptiste Carpeaux schuf 1862 die Gruppe des von seinen vier Söhnen und Enkeln umgebenen Ugolino, der sich in die Faust beißt.[215] Die Skulptur wurde 1863 vom französischen Ministerium für Bildende Künste in Bronze gegossen und in den Pariser Tuilerien neben einer Nachbildung des Laokoon ausgestellt und befindet sich heute im Musée d’Orsay.[216] Die von Carpeaux 1865–67 geschaffene Marmorskulptur ist im Metropolitan Museum of Art ausgestellt.[217]
  • Giuseppe Terragni entwarf 1938 ein Danteum an der Via dell’Impero, der heutigen Via dei Fori Imperiali in Rom. Als gebaute Architektur der Vision Dantes von der Einigung Italiens sollte der Entwurf von 1938 zudem die Wiedererrichtung des Italienischen Reiches durch Mussolini verherrlichen. Die Kriegsentwicklung verhinderte jedoch die Ausführung.[218]
  • Der kanadische Bildhauer Timothy Schmalz goss die 100 Gesänge der Commedia in Bronzeskulpturen.[219]

Musik

Dantes Gedicht hat viele Komponisten inspiriert, seine Erzählung in Töne zu setzen. Dante war ein zutiefst musikalisch empfindender Dichter. Für ihn zählte nicht nur die Bedeutung der Worte, die er wählte, sondern auch deren Lautwerte und die Klangfolge, die sich in seinen Versen ergab. Dante formulierte seine Sätze sehr bewusst auf Rhythmus und Melodie hin und er wählte, um seine Gestalten zu charakterisieren und der Atmosphäre seiner Erzählung größte Wirkung zu verleihen, ganz unterschiedliche Sprachregister, von vulgären Dialogen im Inferno bis zu Worten ekstatischer Inbrunst und religiöser Innigkeit im Paradiso.[220] Zwischen 1789–1914 gibt es 121 bekannte musikalische Interpretationen von Dantes Commedia, die meisten von italienischen Komponisten (nur 24 Stücke wurden von nicht-italienischen Komponisten geschrieben).[221]

Symphonien

  • Franz Liszt schrieb 1856 eine Dante-Sinfonie für Frauenchor und Orchester. Sie besteht aus zwei Sätzen: Inferno und Purgatorio, wobei Letzterer mit dem Anfang des Magnificat endet. Das Werk stammt aus den Années de pèlerinage.[222][223]
  • Peter Tschaikowski schrieb 1876 eine sinfonische Phantasie Francesca da Rimini über eine Episode aus dem Inferno-Teil von Dantes Werk.
  • Max Reger soll seine Symphonische Phantasie und Fuge für Orgel unter dem Eindruck der Lektüre von Dantes Werk geschrieben haben. Daher wird sie häufig Inferno-Phantasie genannt.[224]
  • Enrique Granados schuf die sinfonische Dichtung Dante e Virgilio.[225]
  • Felix Woyrsch vertonte in seinem Symphonischen Prolog zu Dantes Divina Commedia, op. 40, Dantes Reise durch das Inferno bis ins Paradies.
  • Granville Bantock komponierte 1901 (rev. 1910) die sinfonische Dichtung Dante und Beatrice.
  • La Divina Comedia – El Infierno ist eine sinfonische Dichtung von Conrado del Campo (1878-1953), basierend auf Dantes Inferno, welche 1908 bzw. 1910 uraufgeführt wurde.[226]
  • Henry Barrauds Kantate La divine comédie (1972) wurde für fünf Stimmen und 15 Instrumente komponiert.
  • Der russische Komponist Boris Tischtschenko komponierte in den Jahren 1996 bis 2005 einen Zyklus von fünf Sinfonien, die sich programmatisch auf Dantes Göttliche Komödie beziehen und auch als Ballett aufführbar sind.[227]
  • Der amerikanische Komponist und Arrangeur Robert W. Smith schrieb eine Sinfonie für Blasorchester mit dem Titel The Divine Comedy (Symphony No. 1).

Lieder

Heavy Metal

  • Der Name der Minimal-Elektronik-Band Nine Circles stammt von Dantes Neun Kreisen der Hölle,[230][231]
  • Edgar Froese hat für seine Elektronik-Formation Tangerine Dream eine drei Doppel-CDs (Inferno, Purgatorio und Paradiso) umfassende Trilogie komponiert, die von Dantes Commedia inspiriert wurde.
  • Die Metal-Band Five Finger Death Punch veröffentlichte ein Instrumental mit dem Namen Canto 34.
  • Auf dem Album Burt Offerings von 1995 der US-amerikanische Metal-Band Iced Earth unter Leitung von Jon Schaffer heißt das längste Stück Dante’s Inferno (16 Minuten 26 Sekunden). Es wurde 2011 in anderer Besetzung erneut aufgenommen.
  • Die Göttliche Komödie ist Thema des 1997 veröffentlichten Debüt-Albums Komödia der österreichischen Symphonic-Metal-Band Dreams of Sanity.
  • Die deutsche Metal-Band Minas Morgul bediente sich im Lied Opus 1 – Am Höllentore, dem ersten Lied des im November 2002 veröffentlichten Albums Schwertzeit, der Dante-Thematik.
  • Am 17. März 2006 veröffentlichte die brasilianische Metal-Band Sepultura das Album Dante XXI, das den Inhalt der Göttlichen Komödie aufgreift und ins 21. Jahrhundert projiziert.
  • Für das Lied Dante’s Inferno der amerikanischen Metal-Band Iced Earth ließ sich Mick Kenney von Anaal Nathrakh von der Göttlichen Komödie inspirieren.
  • Die amerikanische Metal-Band Alesana veröffentlichte am 18. Oktober 2011 ihr Album A Place Where the Sun Is Silent, das Dantes Inferno thematisiert.
  • Ein Lied auf dem ersten Album (2012) der Metal-Band Luca Turilli’s Rhapsody trägt den Titel Dante’s Inferno.
  • Die deutsche Metal-Band Feuerschwanz veröffentlichte 2023 das Lied Fegefeuer, das inhaltlich die neun Kreise der Hölle beschreibt und auf dem gleichnamigen Album zu finden ist.

Oper und Musical

  • In Claudio Monteverdis Oper L'Orfeo aus dem Jahr 1607 wird der Titelheld mit der berühmten Zeile Lasciate ogni speranza voi ch'entrate (Inferno III 9) bombardiert, als er versucht, in die Unterwelt einzutreten.
  • Gaetano Donizettis Oper Pia de' Tolomei aus dem Jahr 1837 dreht sich um das Leben der titelgebenden Pia de' Tolomei (Purgatorio V 130-136).
  • Saverio Mercadante schrieb die Oper Francesca da Rimini. Das Libretto schrieb Felice Romani.
  • Giacomo Puccini griff bei seiner komischen Oper Gianni Schicchi – dem dritten Teil seines Trittico – auf eine Episode aus dem Inferno XXX 32 ff. zurück, der Erbschleichern nach dem Tod die Hölle verheißt: der tobende Gianni Schicchi gibt sich als Buoso Donati aus und fälscht dessen Testament, um sich so das beste Maultier aus dessen Stall zu sichern. Die Uraufführung fand am 14. Dezember 1918 an der Metropolitan Opera in New York City statt.
  • Riccardo Zandonai komponierte 1912/13 die Oper Francesca da Rimini, eine Tragödie in vier Akten und fünf Bildern. Das Libretto stammte von Tito Ricordi (nach Gabriele D’Annunzio). Die Uraufführung fand am 19. Februar 1914 in Turin im Teatro Regio statt.
  • Der Paolo und Francesca-Stoff liegt auch der Oper Francesca da Rimini von Sergej Rachmaninow zugrunde.
  • John Foulds komponierte 1905–08 eine Oper nach Dantes Göttlicher Komödie.
  • Das im Jahr 1995 begonnene multimediale Musiktheaterprojekt COM.MEDIA vom österreichischen Komponisten Michael Mautner dramatisiert die Göttliche Komödie als zeitgenössisches Thema in einem Vorspiel und drei Teilen (Inferno, Purgatorio und Paradiso) durch Musik, Lesung, Gesang, Tanz, Videotechnik und Elektronik. Am 19. Oktober 1996 erfolgte die Performance Dantes’ Fest im noch nicht umgebauten Gasometer, eine simultan-Lesung von Dantes Göttlicher Komödie mit Musik- und Videoinstallationen – gelesen von 33 Personen und einem Solisten (Tobias Moretti). In den Jahren 1997 bis 2001 folgten die Teile Rasend im Stillstand – Dante’s Inferno, Genuß und Schmerz zugleich – Dante’s Purgatorio und Wenn die Wasser wiederum sich schließen – Dante’s Paradiso. Dantes Inferno in der Bearbeitung von Michael Mautner wurde im Jahr 2000 in der Sendereihe „kunst-stücke“ auf ORF erstmals im TV ausgestrahlt.
  • Louis Andriessens Oper La Commedia aus dem Jahr 2008 ist eine Nacherzählung der Göttlichen Komödie.[232]
  • Lucia Ronchettis Oper Inferno aus dem Jahr 2021, ein Auftragswerk der Oper Frankfurt und des Schauspiel Frankfurt basiert auf Dantes Inferno. Das Libretto besteht größtenteils aus Dantes Originaltext, der von der Komponistin zusammengestellt wurde.[233][234]
  • Das Libretto für das von Marco Frisina komponierte Opernmusical Die Göttliche Komödie stammt von Gianmario Pagano.[235][236]

Theater

Ballett und Tanztheater

  • Von Frederick Ashton als seine „Reaktion auf die ganze Dummheit und Verwüstung des Krieges“ beschrieben, entstand die 17-minütige Dante Sonata während einer Tournee der Ballettkompanie Vic-Wells, als 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach. Inspiriert von Dantes Inferno, vertont von Franz Liszt und arrangiert von Ashton in Zusammenarbeit mit Constant Lambert, zeigt die expressionistische Choreografie des Balletts den Kampf zwischen den Mächten des Guten und des Bösen durch die Kinder des Lichts (Margot Fonteyn, Pamela May, Julia Farron, Michael Somes) und die Kinder der Dunkelheit (June Brae, Joy Newton, Robert Helpmann). Die Uraufführung fand am 23. Januar 1940 an der Sadler’s Wells Opera in London statt. Nach dem Krieg wurde die Dante Sonata 1946 im Royal Opera House aufgeführt. Nachdem das Stück Anfang der 1950er Jahre aus dem Repertoire verschwunden war, wurde das Ballett im Jahr 2000 am Birmingham Repertory Theatre und im Jahr 2024 durch das Sarasota Ballet wiederaufgeführt.[245][246][247][248]
  • Das Dante-Projekt (2021) war eine dreiteilige Produktion des Royal Ballet, choreografiert von Wayne McGregor, mit der Musik von Thomas Adès und einem Bühnenbild von Tacita Dean, welches die Reise durch das Inferno, Purgatorio und Paradiso nachzeichnet.[249][250]
  • Das Tanztheater Dante Metánoia wurde im 2021 am 1. September 2021 im Teatro Dante Alighieri in Ravenna anlässlich des Ravenna-Festivals uraufgeführt. Der ukrainische Balletttänzer Sergei Polunin hatte die Hauptrolle in allen drei cantiche der Commedia und verantwortete die Choreografie für das Purgatorio, während Ross Freddie Ray das Inferno und die Zwillingsbrüder Jiří und Otto Bubeníček das Paradiso choreografierten.[251]
  • Im November 2020 wurde das Stück La Divina Comedia als eine performativ erfahrbare Reise von der Hölle ins Paradies als abendfüllende Tanzproduktion am Stadttheater Bern uraufgeführt. Die sinnliche Choreographie von Estefania Miranda in Begleitung des Berner Symphonieorchesters schloss das Publikum hautnah mit ein, indem die Tänzerinnen und Tänzer im ersten Teil des Abends den Kassenbereich, das Foyer, das Treppenhaus und den Zuschauersaal bespielten. Der zweite Teil («Purgatorio» und «Paradiso») fand auf der Bühne statt.[252][253]

Filmadaptionen

Besonders in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gibt es eine große Anzahl von Verfilmungen der Commedia. Das Zeitalter der Fiktionalisierung des Films und damit der Literaturverfilmungen setzte etwa ab 1907 ein, als das frühe Kino in seine erste Krise geriet und die Zuschauer mit kurzen dokumentarischen Szenen nicht länger zu fesseln vermochte. Um möglichst breite Publikumsschichten zu gewinnen, musste die narrative Struktur auf bürgerliche Erzähltraditionen abgestimmt werden, so dass ab 1908/09 zahlreiche Filme auf Grundlage von Theaterstücken, Romanen und Gedichten entstanden. Es lag nahe, als Vorlagen zunächst die Klassiker der Literatur zu verfilmen, die einen breiten Wiedererkennungswert beim Publikum garantierten.[254]

  • Schon in der Frühzeit des Films gibt es erste Versuche, Dantes Commedia zu verfilmen. Die Regisseure Francesco Bertolini, Adolfo Padovan und Giuseppe De Liguoro führten Regie im Stummfilm L'Inferno, dessen Uraufführung am 10. März 1911 im Teatro Mercadante in Neapel stattfand. Die Umsetzung orientierte sich maßgeblich an den Illustrationen Gustave Dorés der Ausgabe von 1861, wobei nicht alle Bildvorlagen lückenlos umgesetzt wurden. Der international erfolgreiche Film spielte allein in den USA über 2 Millionen US-Dollar ein.[255] Im Jahr 2004 erschien der Film in einer DVD-Fassung unter dem Titel L’inferno. Der Film ist auch auf YouTube zu sehen.[256][257][258][259]
  • 1985 drehten Peter Greenaway und Tom Phillips einen 15-minütigen Pilotfilm mit dem Titel Canto V zu einer geplanten Serie A TV Dante, bei der Phillips wegen des knappen Budgets mehrere Rollen selbst übernahm. Erst drei Jahre später stand genug Geld zur Verfügung, um den Film zu überarbeiten und weitere Canti (I–VIII) zu drehen. A TV Dante wurde 1990 beim Montreal International Film and Video Festival als Best Experimental Video of 1990 und 1991 mit dem Prix d’Italia ausgezeichnet. 1989 drehte der chilenische Regisseur Raúl Ruiz sechs weitere Gesänge, die auch unter dem Titel Diablo Chile bekannt sind.[260][261][262]
  • Im 1995 veröffentlichten Film Sieben von David Fincher, welcher die sieben Todsünden behandelt, nehmen die drei Cantiche Inferno, Purgatorio und Paradiso eine zentrale Rolle ein.
  • Die göttliche Komödie (portugiesischer Originaltitel: A Divina Comédia) ist ein tragikomischer Spielfilm des portugiesischen Regisseurs Manoel de Oliveira aus dem Jahr 1991.
  • Eine Adaption der Commedia findet sich im US-Drama Hinter dem Horizont von 1998, in dem die Rollen Dantes und Vergils mit geänderten Namen durch die Schauspieler Robin Williams und Cuba Gooding, Jr. verkörpert werden. Der Plot ist zwar in die Gegenwart übertragen, jedoch sind unverkennbare Szenen, beispielsweise die Reise über den Totenfluss, eindeutig als Adaption des Originals zu sehen.
  • Im dritten Teil des Blockbusters Ice Age (2009) verwendet ein frecher Führer namens Buck mehrere Dante-Zitate. Die ganze seltsame Reise kann als dantesker Abstieg in die Dinosaurierhölle beschrieben werden.[263]
  • Im Jahr 2010 erschien eine Anime-Version unter dem Titel Dantes Inferno: An Animated Epic. Diese Geschichte basiert lose auf Dantes Gedicht und beschreibt Dante als einen gefallenen Kreuzritter, der versucht, seine geliebte Frau Beatrice aus der Hölle zu befreien und muss sich dabei mit seinen eigenen Sünden und deren Folgen, die zu Beatrices Tod geführt haben, auseinandersetzen.
  • 2010 erschien der Kurzfilm Dante’s Inferno: Abandon All Hope von Boris Acosta. Der in Schwarzweiß gedrehte Film stützt sich auf die Dante-Illustrationen von Gustave Doré und verwendet Ausschnitte aus der ersten Inferno-Verfilmung von 1911.
  • 2012 kam Boris Acostas Film Inferno by Dante mit Jeff Conway und Eric Roberts heraus, ein Spielfilm in einer Mischung von Dokumentations- und Animationsfilm von 2 Stunden Dauer. Dieser in Schwarzweiß gedrehte Film stützt sich auf die Dante-Illustrationen von Gustave Doré und verwendet Ausschnitte aus der ersten Inferno-Verfilmung von 1911. Jeff Conway ist der Erzähler, die Musik komponierte Aldo De Tata (* 1957).[264]
  • 2014 kam der Film Katakomben (engl. As Above so Below) von John Erick Dowdle in die Kinos. Der Film wurde von Dantes Inferno und zeigt die Durchquerung der neun Höllenkreise.
  • Der Dokumentarfilm Botticelli Inferno wurde 2016 als deutsch-italienische Produktion in mehreren europäischen Ländern gedreht und am 26. Oktober 2016 im Astor Grand Cinema in Hannover uraufgeführt. Alle Aufnahmen wurden mit Hochleistungskameras im 4K-Format gedreht.
  • Im Animationsfilm Coco von 2017 heißt der Straßenhund „Dante“. Er kennt als einziger das Versteck im Dachstuhl, wo der zwölfjährige Protagonist Miguel für den verstorbenen mexikanischen Musiker Ernesto de la Cruz heimlich einen Schrein errichtet und Fotos seines großen Vorbildes aufgestellt hat. Während des gesamten Films fungiert „Dante“ als Miguels „geistiger Begleiter“ und hilft ihm dabei, durch das Land der Toten zu reisen.
  • Dante von 2022 ist ein Filmprojekt von Pupi Avati, der das Leben des Dichters durch die Figur von Giovanni Boccaccio als Erzähler und Protagonist der Reise zu Dantes Tochter nach Ravenna im Jahr 1350 erzählt, inspiriert vom Trattatello in laude di Dante. Der von Rai Cinema produzierte Film erkundet einen „menschlichen“ Dante, geprägt von Schmerzen, Lieben und Ängsten, und zeigt durch die Augen von Boccaccio eine emotionale und historische Reise durch das Italien des 14. Jahrhunderts, mit Aufnahmen an Orten in Umbrien, den Marken und der Toskana.[265]
  • Das Papierpuppentheaterstück Dante’s Inferno (2007) von Sean Meredith ist eine Adaption von Dantes Inferno, die damit beginnt, dass Dante und Vergil die Endstation der U-Bahn mit dem sinnigen Namen Kokytos-See, erreicht haben. Dante, der sich während der gesamten Fahrt als eher gelassener Typ präsentiert, ist überrascht, als die beiden Reisenden aus der U-Bahn kommen und die kalifornische Stadtlandschaft mit Eis und Schnee bedeckt vorfinden. Die beiden steigen in die Unterwelt hinab, wo Vergil Dante die Schattenseiten der Hölle zeigt, die der verfallenen Landschaft des modernen Stadtlebens stark ähneln. Dantes und Vergils Erzählungen spielen vor dem vertrauten Hintergrund von Gebrauchtwagenhändlern, Einkaufszentren, bewachten Wohnanlagen, Sicherheitskontrollen an Flughäfen und dem US-Kapitol. Hier tummeln sich Sünder in Whirlpools, und der Styx ist voller Badegäste, die in Fäkalien baden. Ebenso bekannt ist die Riege zeitgenössischer Präsidenten, Politiker, Päpste und Popkultur-Ikonen, die zu ewigen Qualen grausamster und ungewöhnlichster Art verurteilt werden: verkehrt herum angenähte Köpfe, in zwei Hälften gerissene Körper, endlose Blowjobs, ewiges Tanzen zu Techno und ein Blick in Luzifers Inneres, aus der Perspektive eines in Fondue getauchten menschlichen Appetithäppchens. Jede dieser kreativ-grauenhaften Bußen passt zum Verbrechen und zur Seele, die es begangen hat.[266][267][268]

Radio und Podcasts

  • Inferno Revisited, eine modernisierte Interpretation von Dante, geschrieben von Peter Howell, wurde erstmals am 17. April 1983 auf BBC Radio 4 ausgestrahlt.[269]
  • Zwischen März und April 2014 adaptierte die BBC die Göttliche Komödie für Radio 4, mit Blake Ritson und John Hurt in den Hauptrollen als jüngere und ältere Versionen von Dante.[270]
  • Im Januar 2021 präsentierte die britisch-deutsche BBC-Journalistin Katya Adler eine dreiteilige Radio-Serie zum 700. Todestag Dantes zusammen mit je einem Interview-Partner (Inferno: Margaret Kean, Professorin für Englisch am St Hilda’s College in Oxford; Purgatorio: Matthew Treherne, Professor für Italienische Literatur an der University of Leeds; Paradiso: Vittorio Montemaggi vom St Edmund’s College in Cambridge) sowie Michael Sheen als Dante.[271]
  • Gespräche von Richard Emerson in Form von Podcasts über Dantes Commedia.[272]
  • The Divine Comedy Podcasts[273]

Rezitationen und Vorlesungen

  • Giovanni Boccaccio hielt 1373-1374 in der Kirche Santo Stefano a Badia in Florenz öffentliche Vorträge (Esposizioni sopra la Commedia di Dante) zu den ersten siebzehn Gesängen von Dantes Inferno.[274][275]
  • Der italienische Theater- und Filmschauspieler Vittorio Gassman rezitierte und kommentierte die Commedia in seiner Produktion Gassmann legge Dante.[276][277]
  • Der italienische Schriftsteller, Übersetzer, Fernseh- und Theaterregisseur sowie Dante-Forscher Vittorio Sermonti las zwischen 1995 und 1997 in der Basilica San Francesco in Ravenna und zwischen 2003 und 2005 in anderen Städten die ganze Commedia. Im Jahr 2000 wurden unter der Regie von Marco Risi alle hundert Gesänge der Commedia auf Rai ausgestrahlt.[278]
  • Der deutsche Komponist und Regisseur Dieter Schönbach las im Jahr 2000 Dantes Göttliche Komödie.[279]
  • Die Lesung der Commedia durch den italienischen Theaterschauspieler, Regisseur und Verleger Claudio Carini wurde 2005 als Hörbuch veröffentlicht.[280]
  • Der italienische Regisseur, Fernseh- und Filmschauspieler Roberto Benigni rezitierte in seinem Programm TuttoDante einige Gesänge der Commedia (die ersten zehn Gesänge sowie den 26. und den 33. Gesang des Inferno und den 33. Gesang des Paradiso) auswendig und kommentierte sie. Die ersten Lesungen fanden im Juli und August 2006 auf der Piazza Santa Croce in Florenz statt und wurden ab dem 29. November 2007 von Rai Uno im italienischen Fernsehen übertragen. Nach diesem großen Erfolg ging er auf Tour und begeisterte das Publikum in mehreren italienischen Städten. Die über 130 Auftritte wurden von rund einer Million Menschen live verfolgt. Weitere zehn Millionen Zuschauer sahen die Aufzeichnung II V° dell’Inferno auf Rai Uno am 29. November 2007 und die Wiederholungen auf Rai International an den darauffolgenden Tagen.[281]
  • Zwischen 2006 und 2010 nahm Iacopo Vettori die gesamte Commedia auf Audiodateien auf und publizierte sie auf seiner Website.[282]
  • Francesco Bausi, Professor an der Universität Kalabrien und gebürtiger Florentiner las 2017 die Commedia. Bausis Lesart ist direkt und unprätentiös, die eine Alternative zu den oft sehr dramatischen Versionen, wie etwa der des Schauspielers Roberto Benigni, darstellt.[283]
  • In Italien und Deutschland finden regelmäßig öffentliche Lesungen der Commedia in Form eines Dante-Marathons (Maratona dantesca) statt, bei denen das gesamte Werk oder Teile davon vorgetragen werden, oft über den Zeitraum von Stunden oder Tagen, um das epische Werk erlebbar zu machen. Solche Veranstaltungen finden oft am Dantedì statt, ein nationaler Feiertag in Italien, der Dante Alighieri gewidmet ist und jedes Jahr am 25. März gefeiert wird.[284]
  • Edoardo Camponeschi las 2021 die ganze Commedia und publizierte seine Lesungen auf YouTube.[285]
  • 100 Tage Dante ist ein Projekt, das die Göttliche Komödie Gesang für Gesang erkundet. Es wurde von der Baylor University in Zusammenarbeit mit dem Torrey Honors College der Biola University, der University of Dallas, dem Templeton Honors College der Eastern University, dem Gonzaga-in-Florence-Programm und der Gonzaga University sowie der Whitworth University präsentiert.[286]
  • Till Firit und Martin Ploderer rezitierten die Übersetzung von Hans Werner Sokop.[287][288]

Lectura Dantis

Italien

Die Göttliche Komödie lebt in Italien und anderen Ländern in der Tradition der Lectura Dantis, bei der jeweils ein Canto deklamiert und interpretiert wird.[289] Einige Letture sind mit den Autoren oder Herausgebern verbunden wie Francesco de Sanctis, Aleardo Sacchetto, Silvio Zennaro, Giovanni Getto, Vittorio Vettori, Tommaso di Salvo und anderen. Einige Lecturae Dantis sind nach italienischen Städten benannt:[290]

  • Lectura Dantis Bononiensis (Bologna, 2009-2021)
  • Letture Classensi (Ravenna, 1966-2002)
  • Lectura Dantis Modenese (Modena, 1984-1985-1986)
  • Lectura Dantis Pompeiana (Neapel, 1985)
  • Lectura Dantis Neapolitana (Neapel, 1986)
  • Lectura Dantis (Potenza, 1987-1990-1990)
  • Lectura Dantis Romana (Rom, 1959)
  • Lectura Dantis Scaligera (Verona, 1960-1965)
  • Lectura Dantis Metelliana (Salerno, 1987)

Eine spezielle Veranstaltungsreihe waren die Esperimenti danteschi, welche erstmals von 2005-2007 und danach von 2008 bis 2010 an der Universität Mailand stattfanden. Eine Gruppe von Studenten und Dozenten lud während je dreier Semester namhafte Dante-Forscher ein, um je einige Gesänge zu interpretieren.[291][292][293]

Schweiz

Großbritannien

Vereinigte Staaten

  • Die über drei Jahrzehnte hinweg betriebene kalifornische Lectura Dantis geht von der 1980–1984 in drei Bänden erschienenen Gesamtübersetzung von Allen Mandelbaum in Blankversen aus, für die der Übersetzer mit der Ehrenmedaille in Gold von der Stadt Florenz ausgezeichnet wurde.[298] Der Kommentar zum Inferno wurde 1999 und der zum Purgatorio 2008 veröffentlicht.
  • Lectura Dantis Newberryana (Chicago, 1988-1990)
  • Lectura Dantis Americana (1989)

Hörspiel

Comic und Graphic Novel

Dantes Commedia ist unter dem Aspekt der Adaptierbarkeit durch graphische Erzählungen ein Spezialfall, weil der Text der Commedia stark visuell geprägt und daher zur Bebilderung einlädt. Außerdem besteht seit Jahrhunderten eine enge Verbindung zwischen Textrezeption und Bebilderungsgeschichte der Commedia. Comiczeichner stehen daher nicht nur in einer großen Tradition, sie können auch aus reichen Beständen zitieren. Besondere Anschlussstellen für Comic-Adaptationen bieten insbesondere das codifizierte Aussehen des Helden Dante, seine Ähnlichkeit mit Superhelden und die Serialität der Commedia-Episoden.[303]

  • Guido Martina (Texter) und Angelo Bioletto (Zeichner) schufen eine Parodie auf Dantes Inferno mit dem Titel Mickys Inferno (Original: L’inferno di Topolino). Micky Maus übernimmt dabei die Rolle von Dante und Goofy die von Vergil. Die Geschichte erschien von 1949 bis 1950 in den Topolino-Bänden 7 bis 12. In Deutschland erschien die Geschichte in Disney Paperback Edition 3.
  • In den Marvel Comics durchreisen die X-Men ein durch Magie erschaffenes Facsimile von der im Inferno beschriebenen Hölle, um ihren Teamgefährten Nightcrawler von einer Bestrafung für einen angeblichen Mord zu retten, der sich im Nachhinein als Notwehr herausstellte (X-Men Annual #1, 1980).
  • Die Francesca da Rimini-Episode aus dem 5. Gesang des Inferno diente als Vorbild für einen Disney-Comic: In der Geschichte Die schöne Francesca (Lustiges Taschenbuch 88) spielt Daniel Düsentrieb Dante, wie er gerade an seiner Göttlichen Komödie schreibt.
  • Die Göttliche Komödie (ダンテ神曲, Dante Shinkyoku) ist ein Manga von Gō Nagai. Der japanische Autor ließ sich für die Zeichnungen vom französischen Maler Gustave Doré inspirieren. Das Werk, das zwischen 1994 und 1995 in drei Bänden von Kōdansha veröffentlicht wurde, erschien erstmals zwischen 2006 und 2007 in italienischer Übersetzung bei d/visual, ebenfalls in drei Bänden. Edizioni BD veröffentlichte das Werk 2014 erneut in drei Bänden und 2019 als weltweit erste Gesamtausgabe.[304]
  • Im Storm Album Die von Neumann-Maschine (1997) geraten Storm und seine Gefährten in einen Kokon, in dem die Hölle aus Dantes Göttlicher Komödie nachgebaut ist. Es gibt darin einen kleinen Fehler: Storm sagt, dass Luzifer am Rand des siebten Kreises sitze, dieser befindet sich aber in der Mitte des neunten Kreises.
  • In Joe Lees Dante für Anfänger von 1999 wird der Leser mit auf eine Reise genommen, die in der Hölle beginnt und im Himmel endet. Der Leser erhält eine kurze Einführung in Dante und seine Zeit. Als Nächstes lernt der Leser ein Mädchen namens Beatrice kennen und bekommt einen kleinen Einblick in seine anderen literarischen Werke, wie beispielsweise das Festmahl (Convivio). Es folgt die Commedia mit einer Beschreibung des gesamten Werks, Canto für Canto. Diese zusammenfassende Darstellung der Commedia nimmt rund 80 Prozent des Buches ein. Charaktere, Ideen und Situationen werden beschrieben, sobald sie auftreten. Der gesamte Plan des Jenseits wird einfach aufgezeichnet.[305]
  • In der Graphic Novel von Joseph Lanzara von 2010 wird die Commedia-Handlung in großen Zügen und als Paraphrase diverser Episoden nacherzählt. Durch die Doréschen Dante-Illustrationen mit Sprechblasen erzeugt Lanzara einen eigentümlichen Kontrasteffekt.[306]
  • Seymour Chwast adaptierte 2010 die Göttliche Komödie als Graphic Novel. Die Bildergeschichte erzählt die Handlung der Commedia nach, wobei das Inferno den breitesten Raum einnimmt. Die Erlebnisse der Danteschen Hauptfigur auf ihrer Jenseitsreise werden als eine Art Jedermann-Geschichte nacherzählt.[307][308][309]
  • In der Comicerzählung von Christos Gage (Text), Diego Latorre (Bilder) und Alessandro Benedetti (Lettering) von 2010 muss Dante, nachdem er auf dem Kreuzzug im Heiligen Land gegen die Heiden gekämpft hat, muss er bei seiner Ankunft zu Hause erfahren, dass Beatrice, die Frau, die er liebte und heiraten wollte, ermordet worden ist. Dante ist schuld daran, dass Luzifer die Seele des Mädchens gefangen hält, denn er hat sie betrogen und auf diese Art die Tragödie herbeigeführt. Voller Schmerz, aber zum Äußersten entschlossen begibt Dante sich in die Hölle und beginnt eine gefährliche Reise, um Beatrice zu befreien.[310]
  • Die Adaption von Michael Meier mit dem Titel Das Inferno erschien im Februar 2012. Seine Graphic Novel gliedert sich in einzelne, durch Zwischenseiten markierte Kapitel. Die Handlung folgt weitgehend der Episodensequenz des Inferno.[311]

Computerspiel

  • Im Computerspiel Final Fantasy IV von 1991, dem vierten Teil der Final-Fantasy-Videospielserie von Square, heißen einige der nicht spielbaren Gegner wie in Inferno XXI und XXII namentlich erwähnten Teufel der Malebranche: Scarmiglione, Cagnazzo, Barbariccia, Rubicante und Calcabrina.
  • Dante ist eine Spielfigur und der Protagonist von Devil May Cry, einer Action-Adventure-Spielreihe des japanischen Entwicklers und Publishers Capcom. Er wurde 2001 als Protagonist des gleichnamigen Spiels eingeführt und ist ein Söldner-Dämonenjäger, der für seine selbstbewusste und lässige Art bekannt ist. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Vergil ist Dante einer der beiden Söhne des heldenhaften Dämons Sparda und hat dämonische Kräfte geerbt, die er in den Spielen mittels verschiedener Waffen einsetzt.
  • 2010 veröffentlichte Electronic Arts das Actionspiel Dante’s Inferno. Der Spieler hat die Kontrolle über den Kreuzritter Dante, den er aus der Third-Person-Perspektive bei seinem Abstieg in die neun Kreise der Hölle begleitet. Die Story des Spiels wurde von Will Rokos geschrieben.[312]

Videos

Es gibt unzählige Videos auf YouTube und ähnlichen Plattformen mit ernsthaften bis satirischen Zusammenfassungen des Lebens von Dante und seiner Commedia:

Wissenschaft

  • Im Jahr 1587 hielt Galileo Galilei zwei Vorlesungen an der Florentiner Akademie über „die Gestalt, die Lage und die Grösse“ der Hölle. Dessen Tiefe kann er errechnen, weil sie dem Radius der Erde entspreche und kommt auf 5.500 Kilometer. Desgleichen misst Galileo mit Dante die Größe Satans unter Zuhilfenahme von Albrecht Dürers Lehre von den Proportionen des menschlichen Körpers und kommt auf 1.180 Meter.[313][314] Galilei stellte sich durch seine Vorträge in die Tradition der literarisch-wissenschaftlichen Volksbildung.[315]
  • Rudy Rucker beschreibt in Infinity and the Mind von 1982 ein vierdimensionales Modell des Universums, das auf dem Danteschen Weltbild und auf der Geometrie von Bernhard Riemann basiert, in dem die Erde der tiefste und das Empyreum der höchste Punkt ist.[316]
  • In seinem Buch Primum Mobile vergleicht der Schweizer Astrophysiker Bruno Binggli Konzepte der modernen Astrophysik wie Urknall, Superraum (von John Archibald Wheeler), Quantenparadox, Schwarzes Loch usw. mit dem antik-mittelalterlichen Weltbild von Dantes Commedia. Binggeli postuliert, dass der neuplatonisch angehauchte Schöpfungsbericht (Paradiso XXIX 13-30) in der Quantenkosmologie der Idee entspreche, dass das Universum durch eine Zufallsfluktuation aus dem Nichts entstanden ist. Auch behauptet er, dass sich die Vorstellung der Engel fast vollständig in die Sprache der modernen Physik übersetzen ließe, indem sie den Photonen, den Lichtquanten und anderen Botenteilchen der Quantenfeldtheorie nahezu vollkommen entsprächen. Die im 28. Gesang des Paradiso ausgeführte Beschreibung der eigentümlichen Umstülpung bzw. Spiegelung zwischen der Bewegungshierarchie der Engel und der Ordnung der Himmelssphären nutzt Binggeli für die These einer physikalischen Beziehung zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos, die eine Vorwegnahme des Frühen Universums der modernen Teilchenphysik und Kosmologie sei.[317]
  • Der Geologe Salomon Kroonenberg betreibt in seinem Buch Warum die Hölle nach Schwefel stinkt geologische Feldforschung unter der Erde, wobei er sich an Dantes Höllenkreisen orientiert.[318]

Dante für Kinder und Jugendliche

  • Mary MacGregor schrieb eine vereinfachte Fassung von Dantes Inferno und Purgatorio, in der sie die Abenteuer Dantes und Vergils in der Unterwelt und auf dem Läuterungsberg erzählt.[319]
  • Richard Euringer schrieb unter dem Pseudonym Florian Ammer das Jugendbuch Durch Himmel und Hölle, in dem er die abenteuerliche Fahrt des jungen Dante wie die Reisebeschreibung eines wagemutigen Mannes nacherzählt. Es ist der Bericht einer kühnen Fahrt durch die Abgründe der Hölle, das zermürbende und zugleich reinigende Fegefeuer und den unfasslichen Himmel.[320]
  • Mit der Entstehung des Nationalstaats seit 1860 und speziell ab 1913 wird in Italien Dantes Commedia in den Gymnasien ein besonderer Platz eingeräumt, mit der Absicht, den Schülerinnen und Schülern die schönsten Passagen der drei Gesänge bekannt zu machen und eine unabhängige und persönliche Lektüre des Gedichts zu fördern. So ist die Commedia während der letzten drei Jahre des Gymnasiums obligatorischer Schulstoff[321] und wird in den unteren Schulstufen auf freiwilliger Basis unterrichtet. Es gibt eine Fülle an didaktischer Literatur für die Lehrerschaft und einen großen Umfang an Kinder- und Jugendliteratur in verschiedenen Formaten und Medien.[322] Betreffend den Nutzen des obligatorischen dreijährigen Studiums der Commedia gibt es auch kritische Stimmen.[323]

Enzykliken und päpstliche Rundschreiben

  • Nachdem die Commedia durch die katholische Kirche noch 1842 auf den Index librorum prohibitorum gesetzt wurde,[324] war es Papst Benedikt XV., der sich in seiner Enzyklika In praeclara summorum vom 30. April 1921[325] anlässlich des 600. Geburtsjahres von Dante Alighieri an die Lehrenden und Studierenden in der katholischen Welt wandte und sie aufforderte, seine Gedichte und Gesänge zu erlernen, um den katholischen Glauben stärken und die Bestrebungen derer zu unterbinden, die die Religion aus dem öffentlichen Unterricht verbannen wollten.[326]
  • Im Ausgang des Zweiten Vatikanischen Konzils und anlässlich des 700. Geburtsjahres von Dante Alighieri erfolgte mit dem apostolischen Rundschreiben Altissimi Cantus vom 8. Dezember 1965 durch Papst Paul VI. eine weitere Vereinnahmung des Dichters: Dantes noster est.[327][328]
  • Der Absatz 39 der ersten Enzyklika von Papst Benedikt XVI. (Deus caritas est vom 25. Januar 2006) ist von Dante Alighieris Göttlicher Komödie inspiriert und spiegelt insbesondere den letzten Gesang des Paradiso wider. Diese Anlehnung bestätigte der Papst selbst anlässlich eines Kongresses des Päpstlichen Rats Cor Unum am 6. Januar 2006.[329]

Motto

Qui si convien lasciare ogni sospetto
Ogni viltà convien che qui sia morta.
„Hier heißt es, jedes Bedenken zu lassen;
jeder Kleinmut sei hier tot.“[331]

  • Marx verwendete auch ein Dante-Zitat (Purgatorio V 13) als Motto für Das Kapital:[332]

Segui il tuo corso, e lascia dir le genti.
„Komm mir nach und lass die Leute schwätzen.“[333]

Literatur (Auswahl)

Essays

  • T. S. Eliot: Dante. Faber & Faber, London 1929.
  • Erich Auerbach: Dante als Dichter der irdischen Welt. Walter de Gruyter, Berlin-New York 2001 (Erstausgabe: 1929). ISBN 3-11-017039-6.
  • Jorge Luis Borges: Nueve ensayos dantescos. Espasa-Calpe, Madrid 1983.
  • Olof Lagercrantz: Dante und die Göttliche Komödie, Insel Verlag, Frankfurt am Main 1997. ISBN 978-3-4583-3859-8.
  • Gianfranco Contini: Un’ idea di Dante. Saggi danteschi. Einaudi, Turin 2001 (Erstausgabe: 1986). ISBN 978-88-06-15858-3.
  • Barbara Reynolds: Dante. The Poet, the Political Thinker, the Man. Counterpoint, London-New York 2006, ISBN 978-1593761240.
  • Kurt Flasch: Einladung, Dante zu lesen. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011. ISBN 978-3-10-015339-5.
  • Karlheinz Stierle: Dante Alighieri. Dichter im Exil, Dichter der Welt. C. H. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66816-6.
  • Sibylle Lewitscharoff: Warum Dante? Mit Illustrationen und Collagen von Sibylle Lewitscharoff. Insel Verlag, Berlin 2021. ISBN 978-3-458-19503-0. Insel-Bücherei Nr. 1503.

Literatur

  • Paget Toynbee: Dante in English Literature from Chaucer to Cary (c. 1380-1844). Methuen, London 1909. 2 vols.[334][335]
  • Werner Paul Friederich: Danteʼs Fame Abroad 1350 – 1850. The influence of Dante Alighieri on the poets and scholars of Spain, France, England, Germany, Switzerland and the United States. A Survey of the Present State of Scholarship. Edizioni di Storia e Letteratura, Rom 1950.
  • Peter Kuon: lo mio maestro e ’l mio autore. Die produktive Rezeption der Divina Commedia in der Erzählliteratur der Moderne. Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-465-02598-9. Analecta Romanica 52. Habilitationsschrift.
  • Nick Havely: Dante’s Modern Afterlife. Macmillan Press, London 1998, ISBN 0-333-67004-3.
  • Eva Hölter: „Der Dichter der Hölle und des Exils“ Historische und systematische Profile der deutschsprachigen Dante-Rezeption. Königshausen & Neumann, Würzburg 2002, ISBN 3-8260-2179-7. Mit einer ausführlichen Liste von Dante-Verfilmungen (S. 315-320).
  • Heinz Willi Witschier: Dantes Divina Commedia. Einführung und Handbuch. Erzählte Transzendenz. Peter Lang, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-631-38401-7. (insbesondere Kap. 11 Die ausserordentliche Rezeption eines wahrhaft ‘Göttlichen’ Buches, S. 124-180).
  • Dennis Looney: Freedom Readers. The African American Reception of Dante Alighieri and the Divine Comedy. University of Notre Dame Press, Notre Dame 2011, ISBN 978-0-268-03386-6.
  • Tabea Kretschmann: »Höllenmaschine/Wunschapparat«: Analysen ausgewählter Neubearbeitungen von Dantes Divina Commedia. transcript Verlag, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-1582-1.
  • Eva Hölter (Hg.): Dante Alighieri. Texte zur literarischen Rezeption im deutschsprachigen Raum. Königshausen & Neumann, Würzburg 2016, ISBN 978-3-8260-5669-7. Dante-Rezeption vom frühen Humanismus bis zur Literatur der Gegenwart in poetologischen Essays, Zeitungsartikeln, Briefen, Gedichten, Auszügen aus Dramen und Romanen.
  • Franziska Meier: Dantes Göttliche Komödie. Eine Einführung. C. H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-71929-5 (insbesondere Kap. IV. Kap. IV Zur Rezeption der Komödie, S. 115-124).
  • Franziska Meier (Hg.): Dante-Rezeption nach 1800. Königshausen & Neumann, Würzburg 2018, ISBN 978-3-8260-6527-9.
  • Franziska Meier: Besuch in der Hölle. Dantes Göttliche Komödie. Biographie eines Jahrtausendbuchs. C. H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-76723-4.
  • Nick Havely, Jonathan Katz, Richard Cooper (Hg.): Dante Beyond Borders. Contexts and Reception. Modern Humanities Research Association, Cambridge 2021, ISBN 978-1-78188-830-8.
  • Irmgard Scharold (Hg.): Dante intermedial. Die Divina Commedia in Literatur und Medien. Königshausen & Neumann, Würzburg 2022. ISBN 978-3-8260-5588-1.

Bildende Kunst

Sammelbände

  • Ludwig Volkmann: Iconografia Dantesca, the pictorial representations to Dante's Divine Comedy. H. Grevel & Co., London, 1899.[336]
  • Luigi Maetri (Hg.): La Commedia di Dante Alighieri nel testo e nel commento di Niccolò Tommaseo. Mit Illustrationen von 52 zeitgenössischen Künstlern: Campigli, Carrà, de Chirico, Clerici, Greco u. a. Aldo Martello editore / Edizioni Labor, Mailand 1965. 3 Bände. Auflage: 500 Exemplare.
  • Peter Brieger, Millard Meiss, Charles S. Singleton: Illuminated Manuscripts of the Divine Comedy. Princeton University Press, Princeton 1969. (Bollingen Series LXXXI). 2 vols. With a list of Illustrations by Manuscripts, pp. vii-xx.[337]
  • Staatsgalerie Stuttgart: Dante – Vergil – Geryon. Der 17. Höllengesang der Göttlichen Komödie in der bildenden Kunst. Stuttgart 1980. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 27. September bis 23. November 1980.
  • Roberto Ruscioni: Dantes Göttliche Komödie in sieben Jahrhunderten, geschrieben – gedruckt – illustriert. Electa Editori Umbri Associati, Perugia 1988. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Museum für Kunsthandwerk Frankfurt am Main vom 6. Oktober 1988 bis 8. Januar 1989.
  • Charles H. Taylor, Patricia Finley: Images of the Journey. An illustrated and interpretative guide to the poet’s sacred vision, with 257 annotated illustrations selected from six centuries of artistic response to the poem. Yale University Press, New Haven-London 1997, ISBN 0-300-06834-4.
  • Michael Brunner: Die Illustrierung von Dantes Divina Commedia in der Zeit der Dante-Debatte (1570-1600). Deutscher Kunstverlag, München-Berlin 1999, ISBN 3-422-06267-X.
  • Lutz S. Malke (Hg.): Dantes Göttliche Komödie. Drucke und Illustrationen aus sechs Jahrhunderten. Kunstbibliothek Staatliche Museen zu Berlin, Berlin 2000, ISBN 3-932545-46-X.
  • Manuele Gragnolati, Fabio Camilletti, Fabian Lampart (Hg.): Metamorphosing Dante. Appropriations, Manipulations, and Rewritings in the Twentieth and Twenty-First Centuries. Verlag Turia + Kant, Wien-Berlin 2011, ISBN 978-385132-617-8.
  • Aida Audeh, Nick Havely (Hg.): Dante in the Long Nineteenth Century. Nationality, Identity, and Appropriation. Oxford University Press, Oxford 2012, ISBN 978-0-19-958462-8.
  • Nick Havely: Dante’s British Public. Readers and Texts, from the Fourteenth Century to the Present. Oxford University Press, Oxford 2014, ISBN 978-0-19-921244-6.
  • Museum für Moderne Kunst (MMK), National Museum of African Art: Heaven, Purgatory and Hell Revisited by Contemporary Artists. Kerber Verlag, Bielefeld – Berlin 2014, ISBN 978-3-86678-931-9. Katalog zur Ausstellung “Heaven, Purgatory and Hell Revisited by Contemporary African Artists” im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, 21. März bis 27. Juli 2014.
  • Eugene Paul Nassar: Illustrations to Dante’s Inferno. Ethnic Heritage Studies Center at Utica College, Utica 1994. Nachdruck mit schwarz-weiß Reproduktionen, 2015, ISBN 1-5232-0277-7.
  • Laura Pasquini: «Pigliare occhi, per aver la mente». Dante, la Commedia e le arti figurative. Carocci editore, Rom 2020, ISBN 978-88-290-0288-7. I. Patire l’inferno. II. Sentire il purgatorio. III. Figurare il paradiso. Mit 114 Farbfotos.
  • Marco Santagata: Le donne di Dante. Società editrice il Mulino, Bologna 2021, ISBN 978-88-15-29110-3. Mit vielen farbigen und schwarz-weiß Abbildungen.
  • Matthew Collins: The Early Printed Illustrations of Dante’s Commedia. University of Notre Dame Press, Notre Dame 2024, ISBN 978-0-268-20837-0.

Monographien

  • John Flaxman, La divina commedia di Dante Alighieri. Rom 1802. (Erstausgabe).
  • Gustave Doré: L’Enfer (le Purgatoire, le Paradis) de Dante Alighieri. Paris 1868.
  • Rico Lebrun: Drawings for Dante’s Inferno. Kanthos Press, 1963.
  • Otto Baumberger: XXXV Kompositionen zur Divina Commedia von Dante Alighieri. Selbstverlag J. und R. C. Baumberger, Weiningen 1965. Mit einem Vorwort von Theophil Spoerri und Übersetzungen von Richard Zoozmann.
  • Karl Lorenz Kunz (Illustrator), Max Bense (Einleitung), Philalethes: Einundsechzig Illustrationen zum Inferno der Göttlichen Komödie des Dante Alighieri. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1965. Auflage: 200 Exemplare. Die Originale haben das Format 36 × 51 cm.
  • Leonard Baskin: Illustrations to the Divine Comedy of Dante. Graphic Arts Exhibition catalog, Introduction by Dale Roylance. New Haven 1970. Der Katalog enthält ausgewählte Illustrationen aus einer 3-bändigen Ausgabe der Göttlichen Komödie, übersetzt von T. G. Bergin, Grossman, New York 1969. 124 Tafeln.
  • Kenneth Clark (Hg.): The Drawings by Sandro Botticelli for Dante's Divine Comedy: After the Originals in the Berlin Museum and the Vatican. London, 1976. Mit Kommentaren von George Robinson.
  • David Bindman: William Blake: His Art and Times. London 1982.
  • Francesca Salvadori (Hg.): Dante: La Divina Commedia illustrata da Flaxmann. Mondadori Electa, Milano 2004. Auflage: 1.300 Exemplare.
  • Wilhelm G. Hertz, Miquel Barceló (Illustrationen): Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie. Illustriert von Miquel Barceló. RM Buch und Medien, o. O. 2005. 3 Bände. Erstausgabe für den Círculo de Lectores mit der spanischen Übersetzung von Ángel Crespo, 2003.
  • Peter Dreyer: Dante Alighieri: La Divine Comédie. Sandro Botticelli: Illustrations. Diane de Selliers Éditeur, Paris 2008 (Erstausgabe 1996), ISBN 978-2-903656-42-3. Mit der Übersetzung von Jacqueline Risset.
  • Paola Bonifacio, Vittorio Sgarbi: Dante Alighieri: La Divina Commedia illustrata da Alberto Martini. Mondadori Electa, Mailand 2008 (Neudruck 2009). Mit dem kritischen Text der Petrocchi-Ausgabe von 1966–67.
  • Sebastian Schütze, Maria Antonietta Terzoli (Hg.), Hartmut Köhler (Übersetzung), Ruth Gesser (Aufbau des Inferno, des Purgatorio, des Paradiso): William Blake. Die Zeichnungen zu Dantes Göttlicher Komödie. Taschen, Köln 2014, ISBN 978-3-8365-5513-5.
  • Dagmar Korbacher: Der Botticelli-Coup. Schätze der Sammlung Hamilton im Kupferstichkabinett. Wienand Verlag, Köln 2015, ISBN 978-3-86832-295-8. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 16. Oktober 2015 bis 24. Januar 2016.
  • Edoardo Costadura, Karl Philipp Ellerbrock (Hg.): Dante. Ein offenes Buch. Deutscher Kunstverlag, Berlin-München 2015, ISBN 978-3-422-07325-8.
  • Udo Kittelmann, Birgit Verwiebe u. a. (Hg.): August Kopisch. Maler, Dichter, Entdecker, Erfinder. Sandstein Verlag, Dresden 2016, ISBN 978-3-95498-217-2. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 19. März bis 17. Juli 2016.

Reiseführer

  • Barbara Mars: Eine Reise zu Dante. Zehn Begegnungen zwischen Florenz und Ravenna. Corso Verlag, Wiesbaden 2021, ISBN 978-3-7374-0769-4.
  • Monika Küble, Bonnie Mattes: Mit Dante durch Italien: Ein literarischer Reiseführer zu den Orten des großen Dante Alighieri. Unterwegs Verlag, Singen 2025, ISBN 978-3-8611-2376-7.

Facsimile

  • Johann Numeister, Evangelista Angelini da Trevi: Comincia la Comedia di dante alleghieri. Regia Scuola Tipografica ed Arti conaffini, Turin 1911. Editio princeps.[338][339][340]
  • Il Codice trivulziano 1080 della Divina commedia, reproduziert in Heliokromie unter der Schirmherrschaft der Mailänder Sektion der Società Dante Alighieri zum 600. Todestag des Dichters mit historischen und beschreibenden Anmerkungen von Luigi Rocca. Ulrico Hoepli, Milano 1921.[341]
  • La Commedia col commento di Jacopo della Lana dal Codice francofortese arci-β. Reichsdruckerei, Frankfurt am Main 1939. Auflage: 500 Exemplare. Mit sechs großen historisierten Initialen mit langen Ausläufern, einer kleineren historisierten Initiale, sechs Bas-de-Page-Szenen und ca. 200 verzierte und bewohnte Initialen.
  • Hans Haupt (Bibliothekar des Gymnasiums Christianeum in Hamburg-Altona, Herausgeber): Dante Alighieri: Divina Commedia. Gebrüder Mann, Berlin 1965. Zwei Bände: 1. Faksimile. 2. Kommentar zum Codex Altonensis mit Geleitworten von Wilhelm Drexelius und Hans Rheinfelder sowie Beiträgen von Hans Haupt (Geschichte und Beschreibung des Codex Altonensis), Hans Ludwig Scheel (Der Codex Altonensis und die handschriftliche Überlieferung der Göttlichen Komödie) und Bernhard Degenhart (Die kunstgeschichtliche Stellung des Codex Altonensis). Auflage: 600 Exemplare.[342][343]
  • Ferruccio Ulivi, Giorgio Bárberi Squarotti: Dante Alighieri: La Divina Commedia. Edizioni Paoline, Torino 1983. Mit den Illustrationen aus dem Codex Urbinate Latino 365 der Biblioteca Apostolica Vatiacana.
  • Faksimile des Codex Reg. lat. 1896 sowie des Codex Hamilton 201 (Cim. 33). Belser, Zürich 1986. 2 Bände: Faksimile-Band und Kommentarband. Auflage: 500 Exemplare.
  • Faksimile des Codex Italicus 1, aufbewahrt in der Universitätsbibliothek Budapest, Szegedi Tudomànyegyetem 2006.[344]
  • Faksimile des Manuskripts 67 der Biblioteca del Seminario in Padua mit dem Kommentar von Andrea della Lancia, genannt l’Ottimo. Imago, Rimini 2008. Auflage: 300 Exemplare.
  • Facsimile des Codex It. IX, 276 (=6902) aus der Biblioteca Nazionale Marciana, Venedig. Letztes Viertel des 14. Jahrhunderts. Mit 170 Miniaturen und zahllosen Zierinitialen. De Agostini/UTET, Rom und Turin 2009. Auflage: 399 Exemplare.[345]
  • Faksimile des Manuskripts Palatino 313, aufbewahrt in der Nationalbibliothek von Florenz (ca. 1350). Imago, Castel Guelfo di Bologna 2013. Auflage: 599 Exemplare. Es gilt als das älteste erhaltene Manuskript mit Miniaturen zur Göttlichen Komödie. Die 37 darin enthaltenen Miniaturen wurden wahrscheinlich in der Werkstatt von Pacino di Buonaguida in Auftrag gegeben. Dieser Kodex enthält einen Großteil des Kommentars von Jacopo Alighieri, dem Sohn Dantes.
  • Faksimile des Manuskripts Gradenighiana SC-MS 1162 (D II 41), aufbewahrt in der Biblioteca Civita Gambalunga in Rimini (ca. 1375), Imago, Castel Guelfo di Bologna 2015. Es wurde von Jacopo Gradenigo in Auftrag gegeben, einem venezianischen Aristokraten, der in seiner Freizeit für seine Familie die Göttliche Komödie kopierte und dem venezianischen Miniaturmaler Cristoforo Cortese sehr genaue Anweisungen gab.
  • Faksimile des Codex Egerton 943. Istituto dell'Enciclopedia Italiana – Treccani, Rom 2015. Auflage: 599 Exemplare.[346]
  • Faksimile des Manuskripts 1102, aufbewahrt in der Biblioteca Angelica in Rom (ca. 1350). Imago, Castel Guelfo di Bologna 2016. Dieses Manuskript enthält Miniaturen und Kommentare von Jacopo Alighieri und Boscone da Gubbio.
  • Faksimile des Manuskripts Holkham Misc. 48 aus der Bodleian Library in Oxford mit einem Begleitkommentar (Treccani, 2021).[347]
  • Faksimile des Manuskripts MS C.F. 2.16 aus der Biblioteca Oratoriana dei Girolamini in Neapel. Zwei Ausgaben: Salerno Editrice, Rom 2001, Auflage: 699 Exemplare + 55 Exemplare mit römischen Ziffern (partielle Faksimile-Ausgabe), und Il Dante svelato dei Girolamini. Istituto dell'Enciclopedia Italiana Treccani, Rom 2021. Auflage: 999 Exemplare (vollständiges Faksimile).[348]
  • Faksimile des Manuskripts Yates Thompson MS 36 aus der British Library in London.[349]
  • Dante Alighieri. La Divina Commedia. Faksimile der für den Weltraum produzierten Ausgabe in Mikroschrift mit Signaturen der Astronauten, Scripta Maneant, Bologna 2021. Auflage: 700 Exemplare.
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Einzelnachweise

  1. Aus dem Lateinischen abgeleitete Bezeichnung für die drei Teile der Göttlichen Komödie. Die Singularform ist cantica.
  2. Encyclopedia Americana, 2006, Band 30, S. 605.
  3. Harold Bloom: The Western Canon: the Books and School of the Ages (1st ed.). Harcourt Brace, New York 1994, ISBN 0-15-195747-9. OCLC 29637737.
  4. „Der florentinische Dialekt, wie wir ihn aus der Divina Commedia kennen, wurde zur Grundlage einer literarischen Standardsprache, zum Teil, weil dieser Dialekt im 14. Jahrhundert von hervorragenden Autoren verwendet wurde, zum Teil weil Florenz damals ein hohes politisches, wirtschaftliches und kulturelles Prestige genoß, zum Teil vielleicht auch weil die toskanischen Dialekte nicht nur geographisch, sondern auch sprachlich eine Mittelstellung zwischen Nord und Süd einnahmen.“ In: Anna Laura Lepschy, Giulio Lepschy: Die italienische Sprache. Francke Verlag, Tübingen 1986, ISBN 3-7720-1722-3 (Uni-Taschenbücher UTB; 1371), S. 18.
  5. Auf dem Deckblatt eines Bologneser Gerichtsregisters ist das älteste dokumentarische Zeugnis aus der Commedia zu finden: Die Terzine aus dem dritten Gesang des Inferno (Verse 94-96) wurde vom Notar Therius Gani degli Useppi von San Geminiano transkribiert, der sich 1317 in Bologna im Gefolge des Podestà Nicolò Bandini da Siena befand. Quelle: La fortuna di Dante, no. 21. In: Archivio di Stato di Bologna e Sezione di Imola. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  6. In einem Bologneser Memoriale von 1321 wurden Verse aus dem Inferno – eine Invektive gegen die Korruption der Päpste – notiert. Quelle: Franziska Meier: Dantes Göttliche Komödie. Verlag C. H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-4067-1929-5, S. 115–116.
  7. “Nessun manoscritto c’è pervenuto che possa risalire ai primi anni di diffusione dell’Inferno e del Purgatorio, ovvero che possa discendere da un codice cosí antico. Perduti gli autografi danteschi, perdute le prime copie dell’intera Commedia all’indomani della morte del poeta, il primo manoscritto (perduto, ma conoscibile indirettamente) di cui si abbia notizia, è un esemplare fiorentino, scritto tra l’ottobre del 1330 e il gennaio del 1331 da un certo Forese Donati […]”. (dt.: „Es ist kein Manuskript erhalten geblieben, das auf die ersten Jahre der Verbreitung des „Inferno“ und des „Purgatorio“ zurückgeht, d. h. das aus einem so alten Kodex stammen könnte. Da die Autographen Dantes und die ersten Kopien der gesamten „Commedia“ nach dem Tod des Dichters verloren gegangen sind, ist das erste Manuskript (verloren gegangen, aber indirekt bekannt), von dem wir wissen, ein florentinisches Exemplar, das zwischen Oktober 1330 und Januar 1331 von einem gewissen Forese Donati geschrieben wurde […]“.). Quelle: La Divina Commedia. Testo critico stabilito da Giorgio Petrocchi. Con una sua nota introduttiva sul testo della Commedia. Einaudi, Turin 1975 (= Piccola Biblioteca Einaudi Testi, 6). S. VIII.
  8. Danteonline – I Codici. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  9. Marcella Roddewig: Dante Alighieri: Die göttliche Komödie. Vergleichende Bestandsaufnahme der Commedia-Handschriften. Anton Hiersemann, Stuttgart 1984 (= Hiersemanns bibliographische Handbücher, 4).
  10. Agnese Galassi: I testimoni della Commedia scoperti dopo la "Bestandsaufnahme" di Marcella Roddewig e un'indagine di codicologia trecentesca (Abstract). In: L’Alighieri. Rassegna dantesca. Saverio Bellomo, Stefano Carrai, Giuseppe Ledda, 31. Dezember 2016, abgerufen am 2. Januar 2026.
  11. Die Fehleranalyse hat es ermöglicht, drei Haupttextarten zu identifizieren, die sich im ersten Jahrzehnt der Verbreitung als vollendetes Werk herausgebildet haben: 1) der Standardtext, 2) die editio von Forese, 3) eine „bolognesische” Tradition. Quelle: Giorgio Inglese: Dante Alighieri: Commedia. Introduzione. III Classificazione dei testi. Le Lettere, Florenz 2021, ISBN 978-88-9366-237-6, S. CXLI
  12. Danti del Cento ist ein biblio-historiographischer Begriff, der von Kritikern, beginnend mit der modernen Forschung, verwendet wird, um eine Gruppe von Handschriften von Dante Alighieris "Göttlicher Komödie" zu bezeichnen, die textliche und materielle Merkmale teilen, die als ähnlich angesehen werden, ohne dass dies notwendigerweise die Existenz einer einzigen Stammfamilie impliziert.
  13. Franziska Meier: Besuch in der Hölle. Dantes Göttliche Komödie. Biographie eines Jahrtausendbuchs. C. H. Beck, München 1921, ISBN 978-3-406-76723-4, S. 68.
  14. Im Codex Bodmer 55 der Fondation Martin Bodmer in Cologny ist die Initiale der ersten Verszeile jeder Terzine mit roter Tinte hervorgehoben: Dante, Inferno e Purgatorio (Codex Guarneri). Abgerufen am 2. Januar 2026.
  15. Zum Beispiel die Auszeichnung der Rubriken mit roter Tinte im Codex 204 der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz: Dante online (i manoscritti): Codice 204 (Strozzi 152). Abgerufen am 2. Januar 2026.
  16. Auszeichnung der Initalen im Codex 302 des Maestro Galvani in der Biblioteca Ricciardiana in Florenz Dante online (i manoscritti): Codice 302 (Biblioteca Riccardiana 1005). Abgerufen am 2. Januar 2026.
  17. Im Codex Bodmer 57 der Fondation Martin Bodmer in Cologny beginnt jede der drei cantiche mit einer historisierten Initiale: Cod. Bodmer 57 (Codice Severoli). Abgerufen am 2. Januar 2026.
  18. „Dante ist gleichzeitig Erzähler (schwarze Schrift), Protagonist (rot) und Autor (rot kursiv) sowie Sender von Nachrichten (rot fett), wenn er sich direkt an konkrete oder abstrakte Adressaten wendet. Bei den häufigen Vergleichen (ital. similitudini), welche die Jenseitswelt Dantes im Diesseits verankern, wird der jeweils „diesseitige“ Part rot kursiv gesetzt. Bei erklärenden oder belehrenden Einschüben wurde als Kontrast eine jeweils dunklere Farbe in Fettschrift verwendet, z. B. grün-dunkelgrün, blau-purpur, pink-purpur.“ Quelle: Dominik Meli: Dante Alighieri: Divina Commedia. La Commedia Colorata (4a edizione). In: Edizioni Elsa. 17. April 2025, abgerufen am 2. Januar 2026.
  19. Dominik Meli: La Commedia Colorata - Farbcodierung als Hilfsmittel für die Überprüfung der Übersetzungsqualität am Beispiel ausgewählter deutscher Übersetzungen der Göttlichen Komödie aus zweieinhalb Jahrhunderten. In: Elsa Verlag. 22. Juni 2022, abgerufen am 2. Januar 2026.
  20. Dartmouth Dante Project: List of Commentaries. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  21. Fratris Iohannis de Serravalle Ord. Min. Episcopi et Principis Firmani: Translatio et Comentum totius libri Dantis Aldigherii, cum textu italico Fratris Bartholomaei a Colle eiusdem Ordinis, nunc primum edita. A cura di Fr. Marcellino da Civezza M. O. & Fr. Teofilo Domenichelli M. O. Ex officina libraria Giachetti, filii et soc., Prati 1891.
  22. Dartmouth Dante Project. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  23. Dante Alighieri, La Divina Commedia riveduta nel testo e commentata da G.A. Scartazzini, 4 Bde., F. A. Brockhaus, Leipzig 1874-1890.
  24. G.A. Scartazzini and G. Vandelli, 1929. In: Dartmouth Dante Project. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  25. Natalino Sapegno, 1955-57. In: Dartmouth Dante Project. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  26. Umberto Bosco und Giovanni Reggio, 1979. In: Dartmouth Dante Project. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  27. Anna Maria Chiavacci Leonardi, 1991-1997. In: Dartmouth Dante Project. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  28. Henry Wadworth Longfellow: Henry Wadsworth Longfellow. In: Dartmouth Dante Project. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  29. Charles S. Singleton. In: Dartmouth Dante Project. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  30. Robert Hollander. In: Dartmouth Dante Project. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  31. Mirko Tavoni: The Divine Comedy in other languages - Part One. New Italian Books, 7. Juli 2022, abgerufen am 2. Januar 2026.
  32. Jacob Blakesley (2022): The Global Popularity of Dante’s ‘Divina Commedia’: Translations, Libraries, Wikipedia, in: Bibliotheca Dantesca: Journal of Dante Studies: Volume 5, Issue 1, S. 4.
  33. Fratris Iohannis de Serravalle ordinis minorum, episcopi et principis Firmani: Translatio et commentum totius libri Dantis Aldighierii, cum textu italico fratris Bartholomaei a colle eiusdem ordinis nunc primus edita, cura et studio fratrum Marcellini a Civezza et Theophili Domenichelli. Ex Off. Giachetti, Filii Et Soc., Prati 1891.
  34. Paul Carranza: Dante in Spain: Translations, Literary Theory and Canonizations. In: Nick Havely, Jonathan Katz, Richard Cooper (Hg.): Dante Beyond Borders. Contexts and Reception. Modern Humanities Research Association, Cambridge 2021, ISBN 978-1-78188-830-8, S. 169–179.
  35. Traduction en vers inédite de la Divine Comédie de Dante d'après un manuscrit du XVe siècle, de la bibliothèque de l'Université de Turin. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  36. Ms. L.III. 17 der Nationalbibliothek in Turin.
  37. Codex 10201 der Österreichischen Nationalbibliothek. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  38. Helen Swift: Dante and Death in Late Medieval France. In: Nick Havely, Jonathan Katz, Richard Cooper (Hg.): Dante Beyond Borders. Contexts and Reception. Modern Humanities Research Association, Cambridge 2021, ISBN 978-1-78188-830-8, S. 180–192.
  39. John Roe: Foreseeing and Foreknowing: Dante’s ‘Ugolino’ and the Eton College Ode of Thomas Gray. In: Nick Havely: Dante’s Modern Afterlife. Macmillan Press, London 1998, ISBN 0-333-67004-3, S. 17–30.
  40. Ugolinomania. Early English Translations of the Ugolino Episode from Chaucer to Jennings. In: Elsa Edition. Dominik Meli, 14. Juni 2020, abgerufen am 2. Januar 2026.
  41. Bodmer schrieb über Dante in den Publikationen Character der Teutschen Gedichte (1734), Brief-Wechsel von der Natur des Poetischen Geschmacks (1736), Critische Abhandlung von dem Wunderbaren in der Poesie (1740), Critische Betrachtungen über die Poetischen Gemählde der Dichter (1741), Von dem Werthe des dantischen dreyfachen Gedichtes in Neue Critische Briefe (1749, 29. Brief): Quelle: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie. Teilübersetzungen von Johann Jakob Bodmer. Der Hungerthurn in Pisa - Ein Trauerspiel (1769). Abgerufen am 2. Januar 2026.
  42. Dominik Meli: Johann Jakob Bodmer: Das Parterre in der Tragödie Ugolino - Ein Nachspiel (2. korrigierte Ausgabe). In: Elsa Verlag. 13. Oktober 2025, abgerufen am 2. Januar 2026.
  43. Johann Nicolaus Meinhard: Versuche über den Charakter und die Werke der besten Italiänischen Dichter. Erster Theil. In: Bayerische Staatsbibliothek, Münchener Digitalisierungszentrum. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  44. Heinrich Wilhelm von Gerstenberg: Ugolino, eine Tragödie in fünf Aufzügen. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  45. Johann Jakob Bodmer: Das Parterre in der Tragödie Ugolino - Ein Nachspiel. Transkription von Ms. 26.4 (erste und zweite Version) aus dem Nachlass von Johann Jakob Bodmer. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  46. Dante Alighieri: Von der Monarchey, deutsch von Johann Basilius Herold, Basel 1559, Schwabe Verlag, Basel-Stuttgart 1965 (Faksimile).
  47. Roberto Ruscioni: Dantes Göttliche Komödie in sieben Jahrhunderten, geschrieben – gedruckt – illustriert. Electa Editori Umbri Associati, Perugia 1988. S. 91–101.
  48. Digitalisat: Codex Trivulziano 1080. In: Biblioteca dell'Archivio Storico e Trivulziana, Milano. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  49. Faksimile von Luigi Rocca: Il Codice Trivulziano 1080 della Divina Commedia, 1337. Hoepli, Mailand 1921.
  50. Digitalisat: Codex Palatino 313. In: Biblioteca Nazionale Centrale, Firenze. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  51. Digitalisat: Codex Egerton 943. In: British Library. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  52. Digitalisat: Ms. Strozzi 152. In: Biblioteca Medicea Laurenziana. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  53. Ms. 33. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  54. Digitalisat: Dante Alighieri : la Divine Comédie glosée : texte italien. — L'Enfer (fol. 1), le Purgatoire (fol. 64), le Paradis (fol. 120) (Digitalisat). In: BnF Gallica. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  55. Digitalisat: Bodleian Library MS. Holkham misc. 48. In: Digital Bodleian. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  56. Inferno, Canto XXXIV: Dante und Vergil steigen aus der Hölle empor und sehen die Sterne. In: Public Domain Image Archive. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  57. Digitalisat: Manuskript Vat. lat. 4776. In: Vatikanische Apostolische Bibliothek. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  58. Hans Haupt: Geschichte und Beschreibung des Codex Altonensis. In: Dante Alighieri, Divina Commedia, Kommentar zum Codex Altonensis. Hrsg. von der Schulbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg durch Hans Haupt, Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1965, S. 3–38.
  59. La Divina Commedia miniata. In: Biblioteca Nazionale Marciana, Venezia. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  60. Sergio Samek-Ludovici (commentateur des miniatures), Nino Ravenna (récit): Dante: La Divine Comédie. Manuscrit enluminé du XVe siècle. Productions Liber SA, Fribourg-Genève 1979/1987.
  61. Digitalisat: MS M.676. In: The Morgan Library & Museum. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  62. Digitalisat: XIII.C.1 - Biblioteca Nazionale di Napoli. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  63. Digitalisat: BNCF, Banco Rari 39. In: Internet Archive. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  64. Digitalisat: Dante Alighieri, Inferno, con l'Ottimo Commento. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  65. Digitalisat: Yates Thompson MS 36. In: British Libary. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  66. Digitalisat: Dante, Inferno, avec le Commentaire de Guiniforte Barzizza. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  67. Digitalisat: Bodleian Library Ms. Canon. Ital. 108. In: Bodleian Library, Oxford. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  68. Digitalisat: Ms. Pluteo 40.1. In: Biblioteca Medicea Laurenziana. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  69. Digitalisat: Codex Urbinate latino 365. In: Vatikanische Apostolische Bibliothek. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  70. Dante Estense Modena, Ms. It. 474 (= α. R.4.8), Emilia Romagna, sec. XV inizio c.91r (Purgatorio, canto XXXII). In: Biblioteca Estense Universitaria. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  71. Digitalisat: Roma, Biblioteca Angelica, 1102. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  72. Digitalisat: Ms. Pluteo 40.7. In: Biblioteca Medicea Laurenziana. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  73. Der Codex Hamilton 201 enthält die Gesänge von Inferno VII, XVI-XXXIII; Purgatorio I-VII; Paradiso XXX; Inferno XXXIV; Purgatorio VIII; Paradiso XXIX, XXXI
  74. Reginensis Latinus 1896.pt.A. In: Vatikanische Apostolische Bibliothek. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  75. Karl Streckfuß: Die göttliche Komödie des Dante Alighieri übersetzt und erläutert von Karl Streckfuß. Hemmerde und Schwetschke, Halle 1824-1826.
  76. Der einzige Tadel, den Goethe Streckfuß gegenüber geäußert hatte, war der eines Mangels an Anschaulichkeit: „Hätte das, was ich anrege, unser guter Streckfuß vom Anfange seiner Übersetzung gleich vor Augen gehabt, so wäre ihm vieles, ohne größere Mühe, besser gelungen.“ Quelle: Emil Sulger-Gebing: Goethe und Dante. A. Duncker, Berlin 1907, S. 55 ff.
  77. Der Monolog Fausts zu Beginn von Faust II umfasst 48 Verse in Dantescher Reimverkettung (Verse 4679-4727).
  78. Dante Alighieri: Göttliche Komödie. Teilübersetzungen von Johann Wolfgang Goethe. Hölle XI, 97-105 und Hölle XII, 1-10, 28-45, 80-82. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  79. „Nicht nur als Uebersetzer, sondern auch als Beurteiler Dantes steht Schlegel in Deutschland am Beginn einer neuen Zeit, einer Zeit wirklichen inneren Verständnisses, liebevoller Versenkung in die dem Deutschen wie dem modernen Menschen auf den ersten Blick gleicherweise fremdartige Wunderwelt des Danteschen Gedichtes.“ Quelle: Emil Sulger-Gebing: A. W. Schlegel und Dante. In: Germanistische Abhandlungen. Straßburg 1902, S. 99–134.
  80. Eva Hölter: The Romantic era: Dante as the ‘prophet of modern literature’. In: Dante in the Long Nineteenth Century. Nationality, Identity, and Appropriation. Edited by Aida Audeh and Nick Havely. Oxford University Press, Oxford 2012, ISBN 978-0-19-958462-8, S. 227–229.
  81. Eva Hölter: „Der Dichter der Hölle und des Exils“ Historische und systematische Profile der deutschsprachigen Dante-Rezeption. Königshausen & Neumann, Würzburg 2002, ISBN 3-8260-2179-7, S. 48–49.
  82. Ruth Florack: Vermittlung, Aneignung, Spiegelung: zur Dante-Rezeption bei August Wilhelm Schlegel. In: Franziska Meier (Hg.): Dante-Rezeption nach 1800. Königshausen & Neumann, Würzburg 2018, ISBN 978-3-8260-6527-9, S. 13–25.
  83. Kurze Betrachtungen dieser Gattungen im Einzelnen. In: Friedrich Wilhelm Joseph von Schellings Sämmtliche Werke 1802. 1803. Erste Abtheilung. Fünfter Band. Stuttgart und Augsburg: J. G. Cotta’scher Verlag, 1859. S. 685-687. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  84. Ueber Dante in philosphischer Beziehung. In: Friedrich Wilhelm Joseph von Schellings Sämmtliche Werke 1802. 1803. Erste Abtheilung. Fünfter Band. Stuttgart und Augsburg: J. G. Cotta’scher Verlag, 1859. S. 152-163. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  85. Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie. Teilübersetzungen von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling. In: Elsa Verlag. Dominik Meli, 19. Juli 2025, abgerufen am 11. Oktober 2025.
  86. Ernst von Wildenbruch: Franceska von Rimini. Novelle. Verlag von Freund & Jeckel, Berlin 1892. In: Internet Archive. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  87. August Strindberg: August Strindberg. Autorisierte Übersetzung von Christian Morgenstern, Hyperionverlag, Berlin 1898. In: Internet Archive. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  88. Karin Hoff: August Strindbergs Inferno: Auf den Spuren von Dantes Divina Commedia durch Paris. In: Franziska Meier (Hg.): Dante-Rezeption nach 1800. Königshausen & Neumann, Würzburg 2018, ISBN 978-3-8260-6527-9, S. 107–124.
  89. Joseph Conrad: Herz der Finsternis. Diogenes Verlag, Zürich 2005, ISBN 978-3-257-23486-2.
  90. Henriette Roland Holst: Sonnetten en Verzen in Terzinen geschreven. Scheltema and Holkema's Boekhandel, Amsterdam 1896.
  91. Jeffrey Myers: Robert Frost: A Biography. Replica Books 2001, ISBN 978-0-7351-0140-1.
  92. Karlheinz Stierle: Hidden Presence: Dante's Commedia in Proust's À la recherche du temps perdu. In: Nick Havely, Jonathan Katz, Richard Cooper (Hg.): Dante Beyond Borders. Contexts and Reception.Modern Humanities Research Association, Cambridge 2021, ISBN 978-1-78188-830-8, S. 289–298.
  93. Pietro Boitani: Irish Dante: Yeats, Joyce, Beckett. In: Manuele Gragnolati, Fabio Camilletti, Fabian Lampart (Hg.): Metamorphosing Dante. Appropriations, Manipulations, and Rewritings in the Twentieth and Twenty-First Centuries. Verlag Turia + Kant, Wien-Berlin 2011, ISBN 978-385132-617-8, S. 37–59.
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  98. Die Cantos. Zweisprachige Ausgabe, deutsche Übersetzung von Eva Hesse (Preis der Leipziger Buchmesse 2013 – Kategorie: Übersetzung), ediert und kommentiert von Heinz Ickstadt und Manfred Pfister. Arche Verlag, Zürich 2012, ISBN 978-3-7160-2654-0.
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  101. María Ximena Ordóñez: „El libro más justificable y más firme de todas las literaturas“: Jorge Luis Borges liest die Göttliche Komödie. In: Franziska Meier (Hg.): Dante-Rezeption nach 1800. Königshausen & Neumann, Würzburg 2018, ISBN 978-3-8260-6527-9, S. 205–219.
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  105. Malcolm Lowry: Unter dem Vulkan. Übersetzt von Susanna Rademacher. Rowohlt Taschenbuch, 1994, ISBN 978-3-499-13510-1.
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  107. Steve Ellis: Dante and Louis MacNeice: A Sequel tot he Commedia. In: Nick Havely: Dante’s Modern Afterlife. Macmillan Press, London 1998, ISBN 0-333-67004-3, S. 128–139.
  108. Davide Luglio: ‘Anzichè allargare, dilaterai!’ Allegory and Mimesis from Dante's Comedy to Pier Paolo Pasolini's La Divina Mimesis. Translated by Enrico Minardi. In: Manuele Gragnolati, Fabio Camilletti, Fabian Lampart (Hg.): Metamorphosing Dante. Appropriations, Manipulations, and Rewritings in the Twentieth and Twenty-First Centuries. Verlag Turia + Kant, Wien-Berlin 2011, ISBN 978-385132-617-8, S. 339–353.
  109. Peter Robinson: ‘Una Fitta di Rimorso’: Dante in Sereni. In: Nick Havely: Dante’s Modern Afterlife. Macmillan Press, London 1998, ISBN 0-333-67004-3, S. 185–208.
  110. Peter Weiss: Die Ästhetik des Widerstands. Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1975.
  111. „Unter dem Titel «Frankfurter Auszüge» stellt Weiss zusammen, was ihm, wie er sagt, von den Sitzungen des Auschwitz-Prozesses im Gedächtnis hängengeblieben ist. Die Auszüge stammen aus einem Theaterstück, das im Oktober 1965 unter dem Titel Die Ermittlung. Ein Oratorium in 11 Gesängen uraufgeführt wurde. Auf Druck des Suhrkamp-Verlags hatte Peter Weiss daraus einen großen Teil der «dantesken Einkleidung» gestrichen, die Siegfried Unseld in einem Brief vom 15. März 1965 moniert hatte. Die Dante-Bezüge seien dem Theaterbesucher nicht verständlich und in sich zu wenig konsistent.“ Quelle: Franziska Meier: Besuch in der Hölle. Dantes Göttliche Komödie. Biographie eines Jahrtausendbuchs. C. H. Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-76723-4, S. 144.
  112. Nachträgliche Standortbestimmung. Zu Peter Weiss’ postum veröffentlichtem Drama Inferno (1964 / 2003) und seiner Uraufführung am Badischen Staatstheater Karlsruhe (2008). In: Tabea Kretschmann: »Höllenmaschine/Wunschapparat«: Analysen ausgewählter Neubearbeitungen von Dantes Divina Commedia. transcript Verlag, Bielefeld 2014. ISBN 978-3-8376-1582-1.
  113. Mark Balfour: The Place oft he Poet: Dante in Walcott’s Narrative Poetry. In: Nick Havely: Dante’s Modern Afterlife. Macmillan Press, London 1998, ISBN 0-333-67004-3, S. 185–208.
  114. LeRoy Jones (inzwischen: Amiri Baraka): The System of Dante's Hell; a Novel. Grove Press, New York 1965.
  115. Dennis Looney: Literary Heresy. The Dantesque Metamorphosis of LeRoi Jones into Amiri Baraka. In: Manuele Gragnolati, Fabio Camilletti, Fabian Lampart (Hg.): Metamorphosing Dante. Appropriations, Manipulations, and Rewritings in the Twentieth and Twenty-First Centuries. Verlag Turia + Kant, Wien-Berlin 2011, ISBN 978-385132-617-8, S. 305–322.
  116. Franziska Meier: Die «Divina Commedia» in den USA. Neue Zürcher Zeitung, Nr. 71, 24. März 2012, S. 59.
  117. Dennis Looney: Freedom Readers. The African American Reception of Dante Alighieri and the Divine Comedy. Chapter 4: African American Dante: Gloria Naylor, Linden Hills. University of Notre Dame Press, Notre Dame 2011, ISBN 978-0-268-03386-6, S. 106–136.
  118. Bernard O’Donoghue: Dante’s Versality and Seames Heaney’s Modernism. In: Nick Havely: Dante’s Modern Afterlife. Macmillan Press, London 1998, ISBN 0-333-67004-3, S. 242–257.
  119. Nick Havely: ‘Prosperous People’ and ‘The Real Hell’ in Gloria Naylor’s Linden Hill. In: Nick Havely: Dante’s Modern Afterlife. Macmillan Press, London 1998, ISBN 0-333-67004-3, S. 211–222.
  120. Franziska Meier: Die «Divina Commedia» in den USA. Neue Zürcher Zeitung, Nr. 71, 24. März 2012, S. 59.
  121. Dennis Looney: Freedom Readers. The African American Reception of Dante Alighieri and the Divine Comedy. Chapter 4: African American Dante: Gloria Naylor, Linden Hills. University of Notre Dame Press, Notre Dame 2011, ISBN 978-0-268-03386-6, S. 156–174.
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  125. Mark Mills: The Savage Garden. HarperCollins Publishers Limited 2006, ISBN 978-0-00-716475-2.
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  128. Ingeborg Waldinger: Chanson triste. Patrick Modianos Roman „Im Café der verlorenen Jugend“. Neue Zürcher Zeitung, Nr. 71, 24. März 2012, S. 61.
  129. Andrew Gans: David Ives Pens Philosophical Horror Novel, The Phobia Clinic. Playbill, April 24, 2010.
  130. Florian Schleburg: GLIBBER bis GRÄZIST. Edition Winterwork, Bordorf 2011, ISBN 978-3-9430-4837-7.
  131. Autor: Inferno. A novel. Doubleday, 2013, ISBN 978-0385537858.
  132. Alison Cornish: Verdammnis vs. Demografie. Das Inferno von Dante und Dan Brown – eine Gegenüberstellung. In: Dan Burstein, Arne de Keijzer (Hrsg.): Die Wahrheit hinter Dan Browns Inferno: Auf den Spuren von Dante Alighieri. München: Goldmann 2013. S. 63–-75.
  133. Deborah Parker, Mark Parker: Inferno Revealed. From Dante to Dan Brown. Palgrave Macmillan, New York 2013, ISBN 978-1-137-27906-4.
  134. Sibylle Lewitscharoff: Das Pfingstwunder. Roman. Suhrkamp, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-42546-6.
  135. Ava Farmehri: Im düsteren Wald werden unsre Leiber hängen. Nautilus-Verlag, Berlin. Übers. Sonja Finck (Through the Sad Wood Our Corpses Will Hang, Guernica books, Oakville 2017).
  136. Auszug, englisch
  137. Im Kapitel Il canto di Ulisse von Primo Levis Ist das ein Mensch? rezitiert der Protagonist im Vernichtungslager Auschwitz dem Mitgefangenen Jean alias Pikolo aus Straßburg auf dem Weg zum Essenholen einige bruchstückhaft in Erinnerung gebliebenen Verse des Odysseus-Gesangs (Inferno XXVI), mit besonderer Emphase auf den Versen 118-120: Considerate la vostra semenza: / Fatti non foste a viver come bruti, / Ma per seguir virtute e conoscenza. Quelle: Primo Levi: Se questo è un uomo. Einaudi, Turin 1987, ISBN 88-06-59920-8 (Biblioteca dell’Orsa, 4), S. 112–118.
  138. Zakhar Ishov: Achmatowa, Mandelstam & der „strenge Alighieri“. In: Joseph Brodskys „December in Florence“: Das Exil im Schatten Dantes neu interpretieren. In: Franziska Meier (Hg.): Dante-Rezeption nach 1800. Königshausen & Neumann, Würzburg 2018, ISBN 978-3-8260-6527-9, S. 222–224.
  139. Ossip Mandelstam: Gespräch über Dante. In: Gesammelte Essays II, 1925-1935. Ammann Verlag, Zürich 1991, ISBN 3-250-10054-4, S. 111–193.
  140. Charles H. Taylor, Patricia Finley: Images of the Journey. An illustrated and interpretative guide to the poet’s sacred vision, with 257 annotated illustrations selected from six centuries of artistic response to the poem. Yale University Press, New Haven and London 1997, ISBN 0-300-06834-4, S. vii.
  141. Jérôme Baschet: Les justices de l’au-delà: les représentations de l’enfer en France et en Italie (XIIe – XVe siècle). Rom: École de France de Rome, 1993 (= Bibliothèque des Écoles Françaises d'Athènes et de Rome, 279), S. 317 f.
  142. Heinrich W. Pfeiffer, S. I.: Die Sixtinische Kapelle neu entdeckt. Belser Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-7630-2488-9, S. 251–332.
  143. Peter Brieger, Millard Meiss, Charles S. Singleton: Illuminated Manuscripts of the Divine Comedy. Volume 2: Plates. Princeton University Press, Princeton 1969, S. vii–xx.
  144. Illustrierte Commedia-Handschriften bei Bernhard Degenhart mit 86 schwarz-weiß Abbildungen: Die kunstgeschichtliche Stellung des Codex Altonensis. In: Dante Alighieri, Divina Commedia, Kommentar zum Codex Altonensis. Hrsg. von der Schulbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg durch Hans Haupt, Gebrüder Mann Verlag, Berlin 1965, S. 65–120.
  145. Anna Maria Chiavacci Leonardi: Das Buch Dantes von den ersten handgeschriebenen Manuskripten bis zu Ausgabe der Accademia della Crusca. In: Roberto Ruscioni: Dantes Göttliche Komödie in sieben Jahrhunderten, geschrieben – gedruckt – illustriert. Electa Editori Umbri Associati, Perugia 1988, S. 25–40.
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  148. Maria Cristina Castelli: Bilder der Göttlichen Komödie in den Ausgaben der Renaissance. In: Roberto Ruscioni: Dantes Göttliche Komödie in sieben Jahrhunderten, geschrieben – gedruckt – illustriert. Electa Editori Umbri Associati, Perugia 1988, S. 79–90.
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  151. Michael Brunner: Die Illustrierung von Dantes Divina Commedia in der Zeit der Dante-Debatte. Deutscher Kunstverlag, München-Berlin 1999, ISBN 3-422-06267-X, S. 13–73 und S. 153-295 (Tafeln).
  152. Michael Brunner: Die Illustrierung von Dantes Divina Commedia in der Zeit der Dante-Debatte. Deutscher Kunstverlag, München-Berlin 1999, ISBN 3-422-06267-X, S. 134-148 und S. 296-304 (Tafeln).
  153. Michael Brunner: Die Illustrierung von Dantes Divina Commedia in der Zeit der Dante-Debatte. Deutscher Kunstverlag, München-Berlin 1999, ISBN 3-422-06267-X, S. 95–101 und S. 308-326 (Tafeln).
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  174. René-Albert Gutmann, Hermann-Paul: La Comédie de Dante Alighieri de Florence: L'Enfer. Traduction par René-Albert Gutmann - Texte avec une double préface de Gabriele d'Annunzio et les gravures sur bois de René Georges Hermann Paul, dit Hermann-Paul. In: Éditions Elsa. Dominik Meli, 31. März 2024, abgerufen am 2. Januar 2026.
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  176. Dante Alighieri, Joaquín Vaquero Turcios (Illustrator), Antonio J. Onieva (Übersetzer): La Divina Comedia. Biblioteca Nueva, Madrid 1965.
  177. Joaquín Vaquero Turcios: "Come pintor che con esemplo pinga..." (Pg. XXXII) (Nachwort zum dritten Band der spanischen Ausgabe der Divina Comedia, hrsg. von der Biblioteca Nueva, Madrid 1965), mit 18 Abdrucken aus dem Infierno, Purgatorio und Paraíso. In: Dante e l’Arte, 10, S. 155–176. 18. Dezember 2023, abgerufen am 2. Januar 2026.
  178. Carlo Betocchi e Giovanni Carandente (Einführung): Trenta tavole dalla Divina Commedia di Vaquero Turcios. Mit einem Dialog von Dino Buzzati. Edizioni d'arte di Franco Ferrajolo, 1963.
  179. Leonard Baskin: Drawings for Dante’s Inferno. Kanthos Press, 1963.
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  181. Illustrations for Dante’s Inferno (R. Lebrun). In: David W. Mullins Library, University of Arkansas. Abgerufen am 2. Januar 2026.
  182. Otto Baumberger: XXXV Kompositionen zur Divina Commedia von Dante Alighieri. Selbstverlag J. und R. C. Baumberger, Weiningen 1965. Vorwort von Theophil Spoerri, Übersetzung von Richard Zoozmann.
  183. Tom Phillips: Dante’s Inferno. Talfourd Press (= Eigenverlag) 1983 (3 Bände) und Thames & Hudson, London 1985.
  184. “The hundred and thirty-nine pictures which, with my translation, make up this present version of the Inferno attempt to provide a visual commentare to Dante’s text: they form its notes or apparatus and make a bridge in time and reference.” Quelle: Tom Phillips: Dante’s Inferno. Thames and Hudson, London 1985, S. 283.
  185. Tom Phillips schrieb in sein Notizbuch: „Die Bandbreite der Bildsprache entspricht Dantes Umfang und umfasst alles von der griechischen Mythologie bis zur Berliner Mauer, von Verweisen auf die Heilige Schrift bis zu einer Szene in einem Schlachthaus und von alchemistischen Zeichen bis zu Toilettengraffiti.“ Ebenso breit gefächert ist die Palette der Ausdrucksformen, darunter Kalligraphie, Collagen, Zeichnungen nach dem Goldenen Schnitt, Karten, Drachen, bearbeitete Fotografien, Verweise auf andere Kunstwerke der Vergangenheit und eigens programmierte computergenerierte Grafiken. Quelle: Elizabeth Coggeshall und Arielle Saiber,: “Tom Phillips’ Illustrated Inferno (1983).” Dante Today: Citings and Sightings of Dante’s Works in Contemporary Culture. 20. November 2020, abgerufen am 2. Januar 2026.
  186. Tom Phillips: “My own journey through the text is charted in these notes: I hope they communicate something of the fascination of that iconographic Odyssey.” Quelle: Dante’s Inferno. The first part of the Divine Comedy of Dante Alighieri. Translated and illustrated by Tom Phillips. Thames and Hudson, London 1985. S. 283–310.
  187. William S. Lieberman: Einführung zum Katalog „Robert Rauschenberg: Dante-Illustrationen“ der Ausstellungen in Deutschland (Krefeld, Dortmund, Hamburg, Stuttgart, Berlin), 1964-1965.
  188. Dore Ashton: Kommentar zum Katalog „Rauschenberg: XXXIV Drawings for Dante’s Inferno.“ Exposition Été vom 5. Juni bis 19. Oktober 1968 in der Galerie Gérald Cramer, Genf. Publiziert von Harry N. Abrams, Inc.
  189. Antonella Francini: Tranferring Dante. Robert Rauschenberg's Thirty-Four Illustrations for the Inferno. In: Manuele Gragnolati, Fabio Camilletti, Fabian Lampart (Hg.): Metamorphosing Dante. Appropriations, Manipulations, and Rewritings in the Twentieth and Twenty-First Centuries. Verlag Turia + Kant, Wien-Berlin 2011, ISBN 978-385132-617-8, S. 323–337.
  190. Il Dante di Guttuso. Arnoldo Mondadori Editore, Mailand 1970.
  191. Karl Vossler (Übersetzer), Michael Mathias Prechtl (Illustrationen): Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie. List Verlag, München 1977, ISBN 3-471-77318-5.
  192. Allen Mandelbaum (Übersetzung), Barry Moser (Zeichnungen): The Divine Comedy of Dante Alighieri. Inferno (1980), Purgatorio (1982), Paradiso (1982). University of California Press, Berkeley-Los Angeles-London. ISBN 0-520-02712-4, 0-520-04516-5, 0-520-04517-3.
  193. Gervase Rosser: Form and Freedom in the Dante Series Prints of Geoff MacEwan. In: Nick Havely, Jonathan Katz, Richard Cooper (Hg.): Dante Beyond Borders. Contexts and Reception. Modern Humanities Research Association, Cambridge 2021, ISBN 978-1-78188-830-8, S. 74–87.
  194. Nicholas Campion: ‘Celestial Art: An Interview with Geoff MacEwan’. In: Culture and Cosmos, Vol. 18 no. 1, Spring/Summer 2014, ISSN 1368-6534, S. 55-70. Abgerufen am 2. Januar 2026.
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  196. Ausstellung 2007 der Bilderreihe (Memento vom 26. März 2012 im Internet Archive)
  197. Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie. 3 Bände. Deutsch von Karl Vossler. Mit farbigen Illustrationen von Monika Beisner. 2. Auflage. Faber & Faber, Leipzig 2002, ISBN 3-932545-66-4.
  198. Dante Alighieri: Commedia. Edizione Privata. Illustrata da Monika Beisner. Stamperia Valdonega, Verona 2005.
  199. Dante Alighieri: Comedy. Inferno, Purgatorio, Paradiso. Translated by Robert and Jean Hollander, illustrated by Monika Beisner. Edizioni Valdonega, Verona 2007.
  200. Hans Werner Sokop: Dante Alighieri: Die göttliche Komödie. Österreichische Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kommunikation, Arena 2000, Wien 1983.
  201. Vorwort von Franz Scheck: „Mit meiner graphischen Bearbeitung des Inferno wollte ich nicht - mehr oder minder guckkastenartig - eine den sprachlichen Originalbildern Dantes sklavisch gehorchende Umsetzung erreichen, sondern durch Wiedergabe meiner eigenen, aus der Beschäftigung mit dem Werk entstandenen Bilder, Empfindungen und Assoziationen dem Leser einen seine Phantasie nicht bindenden, jedoch weiter anregenden Zutritt zu Dante verschaffen.“
  202. Vorwort von Heinz Richard Berger: „die faszination, die steingebilde schon immer auf mich ausübten, kam mir bei der graphischen illustration des läuterungsberges zustatten. die fülle der sprachbilder waren denkanstösse, die allmähliche lösung des menschen aus seiner im erdenleben erfahrenen versteinerung darzustellen.“
  203. Dante Alighieri, Miquel Barceló (Illustrationen), Ángel Crespo (Übersetzung): Divina comedia. Galaxia Gutenberg, Barcelona 2003, ISBN 84-8109-418-8. Erstausgabe für den Círculo de Lectores.
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