Park St. Josef
| Park St. Josef | ||
|---|---|---|
| Park in Rodalben | ||
| Kapelle und Grabmal | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | Rodalben | |
| Angelegt | 1802 (als Friedhof), nach 1914 (als Park) | |
| Technische Daten | ||
| 49° 14′ 26″ N, 7° 38′ 4,9″ O | ||
Der Park St. Josef ist eine Parkanlage innerhalb der Stadt Rodalben, die ursprünglich als Friedhof genutzt wurde. Sie steht in Teilen unter Denkmalschutz.
Lage und Beschaffenheit
Der Park liegt im Straßenfünfeck aus Kirchbergstraße, Clauser Weg, Haustelstraße, Gräfensteinstraße und Prinzregentenstraße. Er enthält mehrere denkmalgeschützte Teilbereiche wie die Maria-Trost-Kapelle, ein Grabmal aus dem Jahr 1831 und ein Wegekreuz von 1820. Unmittelbar nördlich steht die namensgebende Kirche St. Josef.
Geschichte
Nachdem der ursprüngliche Friedhof – „Kirchhof“ genannt –, der sich um die Marienkirche herum befunden hatte, wegen fehlender Möglichkeiten für Erweiterungen geschlossen worden war, entstand 1802 ein Nachfolger außerhalb der damaligen Bebauung. Auf dem neuen Standort wurde die im Zuge der französischen Revolution zerstörte Maria-Trost-Kapelle neu aufgebaut und fortan als Friedhofskapelle genutzt.[1]
1877 wurde der Friedhof in die nördliche Richtung erweitert, danach waren die Erweiterungsmöglichkeiten jedoch erschöpft. 1913 wurde abermals beschlossen, einen neuen Friedhof anzulegen; bereits im Mai begannen die Bauarbeiten. Die letzte Beisetzung war die von Gefallenen des Ersten Weltkriegs 1914, die später umgebettet wurden.[2] In der Folgezeit wurde er deshalb zu einer Parkanlage umgewidmet.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Vinzenz Bernhard: Rodalber Kirchengeschichte - eng mit der Ortsgeschichte verbunden. In: Stadt Rodalben (Hrsg.): 750 Jahre Gräfensteiner Land 1237–1987. Mit der Geschichte von Rodalben. Adolf Deil KG, Pirmasens 1987, ISBN 3-926562-00-5, S. 240.
- ↑ Vinzenz Bernhard: Rodalber Kirchengeschichte - eng mit der Ortsgeschichte verbunden. In: Stadt Rodalben (Hrsg.): 750 Jahre Gräfensteiner Land 1237–1987. Mit der Geschichte von Rodalben. Adolf Deil KG, Pirmasens 1987, ISBN 3-926562-00-5, S. 240 f.