Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz

Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz sind eine von 1921 bis 1934 erschienene kunsttopographische Buchreihe zur Inventarisation der wichtigsten Kunst- und Kulturdenkmäler im damaligen Freistaat Mecklenburg-Strelitz.

Inhalt

Die Bände wurden von einer Kommission im Auftrag der Abteilung Unterricht und Kunst im Ministerium des Freistaates Mecklenburg-Strelitz herausgegeben, die Leitung hatte der Pastor Georg Krüger.

Sie enthalten ausführliche Angaben zu allen historischen Baudenkmalen und bedeutenden Kunstwerken in den Landesteilen Stargard und Ratzeburg, mit detaillierten Beschreibungen, Skizzen und Fotos, sowie weitere Informationen zur Baugeschichte, Ortsgeschichte usw. Aufgenommen sind auch wichtige Bürger- und Bauernhäuser, sowie Grabkreuze.[1]

Alle vier Bände erschienen in Verlag der Brünslow’schen Hofbuchhandlung in Neubrandenburg. Sie enthalten bis in die Gegenwart für einige Bauten die ausführlichsten bauhistorischen Beschreibungen, sowie wichtige Informationen über nicht mehr vorhandene Bauwerke.

Die Bände hatten die von Friedrich Schlie bearbeitete, von 1898 bis 1902 erschienene fünfbändige Schriftenreihe über Baudenkmäler im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin zum Vorbild. Weitere solche Reihen gab es für die Provinzen Brandenburg, Pommern, Sachsen und weitere deutsche Territorien.

Bände

  • I. Band. Das Land Stargard
    • I. Abt. Die Amtsgerichtsbezirke Neustrelitz, Strelitz und Mirow, (mit Geologische (E. Geinitz), vorgeschichtliche (R. Beltz) und geschichtliche Einleitung), 1921
    • II. Abt. Die Amtsgerichtsbezirke Fürsttenberg, Feldberg, Woldegk und Friedland (1. Hälfte), (mit Der Blumenhäger Silberfund (W. Karbe )), 1925
    • III. Abt. Die Amtsgerichtsbezirke Friedland (2. Hälfte), Stargard und Neubrandenburg, 1929
  • 2. Band. Das Land Ratzeburg, 1934

Literatur

Einzelnachweise

  1. Paul Steinmann, Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz, in Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, 1929, S. 301