Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR

Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR ist eine kunsttopographische Buchreihe von 1978 bis 1990.

Geschichte

Vorhergehende Kunstdenkmalinventarbände

Auf dem Gebiet der späteren DDR wurden für die meisten Kreise und Städte bis 1941 Inventarbände herausgegeben, die sehr detailliert die wichtigsten Bau- und Kunstdenkmäler mit Zeichnungen und Fotografien beschrieben. In der Reihe Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler erschienen weniger ausführliche zusammenfassende Bände für 12 der 15 DDR-Bezirke (ohne Erfurt, Gera, Suhl) von 1965 bis 1987.

Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR

Das Institut für Denkmalpflege der DDR begann 1978 mit der Herausgabe von etwas umfangreicheren Bänden für einzelne Bezirke und die Hauptstadt (Ost-)Berlin. Die Gesamtredaktion hatte der Kunsthistoriker Heinrich Trost. Es wurden alle wichtigen historischen Bauwerke und einige bedeutende historische Kunstwerke beschrieben, mit Abbildungen und Registern.

Es erschienen sechs Bände für die nördlichen Bezirke (außer Schwerin) und Ost-Berlin bis 1990, mit zwei Nachfolgebänden bis 1995, im Henschelverlag Kunst und Gesellschaft in Berlin. Dazu gab es jeweils eine parallele westdeutsche Lizenzausgabe im C. H. Beck Verlag München im selben Jahr.

Nachfolgende Inventarbände

Für einige Kreise und Städte wurden seit 1995 in der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland sehr detaillierte Inventarbände in den jeweiligen Länderreihen herausgegeben.

Bände

  • Bezirk Potsdam, 1978; 2. durchgesehene Auflage 1979
  • Bezirk Frankfurt, 1980
  • Bezirk Neubrandenburg, 1982, 2. ergänzte und veränderte Auflage 1986
  • Hauptstadt Berlin, Band 1, 1983; 2. unveränderte Auflage 1984
  • Hauptstadt Berlin, Band 2, 1987, bearbeitet von Horst Büttner
  • Mecklenburgische Küstenregion, 1990

Nachfolgebände

  • Bau- und Kunstdenkmale in Potsdam. Stadt- und Landkreis Potsdam, 1990
  • Bau- und Kunstdenkmale in Mecklenburg-Vorpommern. Vorpommersche Küstenregion, 1995