Kriegerdenkmal Feldmoching (1897)
Das Feldmochinger Kriegerdenkmal in Gedenken an die in den „Feldzugjahre[n] 1866, 1870–71“[1] (Deutscher Krieg und Deutsch-Französischer Krieg) verstorbenen Feldmochinger Bürger wurde am 15. August 1897 fertiggestellt bzw. enthüllt.[1] Es ist unter der Nummer D-1-62-000-1667 in der Liste der Baudenkmäler in Feldmoching verzeichnet[2] und besteht aus einem Sockel mit vier Seiten, von denen drei Namen der Verstorbenen zeigen, die vordere aber trägt die Inschrift:
„In Treue fest
Errichtet
von der
Gemeinde Feldmoching
ihren Kriegern
der Feldzugsjahre
1866, 1870–71
am 15. August 1897.“[1]
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Vordere Tafel
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Seitliche Tafel tafel
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Seitliche Tafel
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Hintere Tafel
Über den seitlichen Tafeln sind plastische Bildhauerarbeiten zu sehen. Über dem Sockel ziert eine Mariensäule das Denkmal, wegen der der Standort des Denkmals auch als Marienplatz bekannt ist.[1] Die Madonnenfigur ist vergoldet.[2]
Das Denkmal befindet sich im Zentrum des Altdorfs Feldmochings, an dessen Standort sich zum Zeitpunkt der Aufstellung des Denkmals sich die Gemeindewaage befand.[1] Heute ist das Denkmal umgeben von der Straßengabelung Feldmochinger Straße und Grashofstraße. Unweit des Denkmals befindet sich die Kirche St. Peter und Paul, der Zwergbrunnen und das jüngere Kriegerdenkmal.
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Postkarte Aus dem Jahr 1906
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Postkarte aus dem Jahr 1916
Es ist auf alten Postkarten als Motiv zu sehen, damals noch ohne den Brunnen und das zweite Kriegerdenkmal.
Weblinks
- Kriegerdenkmal - Mariensäule auf stadtgeschichte-muenchen.de
- Kriegerdenkmal zum ersten Weltkrieg – Feldmoching auf moesslang.net
Einzelnachweise
- ↑ a b c d e Volker D. Laturell: Feldmoching. Die Entstehuns- und Entwicklungsgeschichte eines Münchner Stadtteiles. Verlag Dr. Benno Tins, München 1970, Die Veränderunen durch die Mooskultivierung, S. 170.
- ↑ a b Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Baudenkmäler. 4. November 2025, S. 587, D-1-62-000-1667 (bayern.de [PDF]).
Koordinaten: 48° 13′ 1″ N, 11° 31′ 44,2″ O