St. Peter und Paul (Feldmoching)
| St. Peter und Paul | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Ort | Feldmoching, München, Feldmochinger Straße 401–403 | |
| Architekt | Johann Marggraff Umbau 1890er Jahre | |
| Bauherrin | Kirchengemeinde | |
| Baustil | Neugotik | |
| Baujahr | 1895 (massiver Umbau) | |
| Bauzeit | beginnende 1890er Jahre, erneuert 2004 und 2011 | |
| Höhe | (Turm) 50[1] m | |
| Grundfläche | 760 m² | |
| Koordinaten | 48° 12′ 57,8″ N, 11° 31′ 41,1″ O | |
| Besonderheiten | ||
| Durch stetige Umbauten und Erweiterungen kein klarer Baubeginn möglich. | ||
St. Peter und Paul ist eine katholische Kirche im Münchner Stadtteil Feldmoching und ist Pfarrkirche der gleichnamigen Pfarrei. Sie gehört zum Pfarrverband PACEM-München-Nord-Feldmoching (Fasanerie-Feldmoching) im Dekanat#Römisch-katholische Kirche München-Feldmoching des Erzbistums München. Das Kirchengebäude, dessen Anfänge bis in das 9. Jahrhundert zurückreichen, steht unter Denkmalschutz. Die Kirche ist zu Ehren der Apostel Petrus (Peter) und Paulus (Paul) geweiht.
Lage
Das geostete Gotteshaus steht an der Feldmochinger Straße 401–403 im Ortskern von München-Feldmoching. Westlich der Kirche liegt der kommunale Friedhof Feldmoching.
Geschichte
9. bis 18. Jahrhundert
Die Urpfarrei St. Peter und Paul ist die älteste Pfarrei im Norden Münchens. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie zwischen 805 und 808 im Zusammenhang mit „Ratolt presbiter zu Feldmohingun“ (Ratolt, Priester zu Feldmoching). Ein weiterer Priester ist am 15. April 815 mit „Liutfridi presbiteri ad Feldmochinga“ belegt. Das zugehörige Gebetshaus war ein einfacher Holzbau. Ein Rest des ursprünglichen romanischen Baus findet sich im unteren Teil des Turmes.[1]
Das Kirchenschiff, ein Langhaus im romanischen Stil, wurde im 13./14. Jahrhundert baulich erweitert und im gotischen Stil umgeformt. 200 Jahre später erhielt das Kirchengebäude ein Renaissance-Aussehen, nach weiteren 200 Jahren wurde es barockisiert.[1]
Der Chorraum war mit einem Gewölbe versehen, der Rest hatte eine flache Decke.[1]
Obwohl in den folgenden Jahrhunderten Naturereignisse und kriegerische Auseinandersetzungen dem Kirchengebäude immer wieder starke Schäden zufügten, bauten die Feldmochinger ihre Kirche auch immer wieder auf.[2]
19. Jahrhundert bis Ende 20. Jahrhundert
Die Pfarrei Feldmoching gehörte im 19. Jahrhundert zum Wittelsbacher Landgericht Dachau. Sie erstreckte sich im Norden bis Mittenheim, im Nordosten bis Garching und im Süden bis Sendling.[2]
Zu Anfang der 1890er Jahre ließ Pfarrer Wolfgang Holzapfel das schon mehrfach umgebaute Kirchengebäude nach Entwurf des Münchner Architekten Johann Marggraff grundlegend im Stil der Neugotik umbauen und erweitern. Die bis dahin noch in Resten erhaltenen und 1850 freigelegten Fresken an der Ostwand des Langhauses waren nach Beendigung der Arbeiten nicht mehr vorhanden. – Aus Marggraffs Atelier stammte auch die neue Innenausstattung. Die bunten Glasfenster entstanden im Atelier von Syrius Eberle.[1]
Die Pfarrei und ihr Gotteshaus trugen viele Jahrhunderte keinen Namen. Am 1. September 1895 weihte der Münchner Erzbischof Antonius von Thoma sie „in honorem SS. Apostolorum Petri et Pauli“ (zu Ehren der heiligen Apostel Peter und Paul).[2]
Im Jahr 1938 wurde die Kirche restauriert.[2]
Bei den Endkämpfen im Zweiten Weltkrieg erlitt der Kirchturm durch starken Beschuss der US-amerikanischen Armee schwerste Schäden und musste nach Kriegsende abgetragen werden. Schon kurz danach konnte der Turm wieder aufgebaut werden, wurde aber nun gleich Opfer eines Orkans. Die Gemeinde ließ ihn noch einmal neu aufmauern.[1]
Zu einem weiteren sehr massiven Umbau kam es 1959/1960 unter dem Geistl. Rat Jakob Sturm. Damals wurde das Kirchenschiff abgebrochen, Turm und der Altarvorbau blieben stehen. Mit dem Wiederaufbau durch den Architekten Karl Dressel wurde der Kirchenraum deutlich vergrößert, der Turm wurde in das Langhaus einbezogen. Die Kirchweihe erfolgte am 5. Juni 1960 durch den Erzbischof Joseph Wendel. Während der Amtszeit des Pfarrers Ignaz Blenninger (1966 bis 1984) wurde 1967 das Presbyterium umgebaut, und 1969 schuf der Bildhauer Reinhold Grübl einen neuen Altar aus rotem Veroneser Marmor, auch der Ambo aus grauem Marchinger Marmor wurde von ihm geschlagen. Kardinal Julius Döpfner weihte den Altar am 18. Januar 1970.[3]
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts
Im Jahr 2001 wurden am Turm massive Bauschäden festgestellt, die wiederum einen kompletten Neuaufbau erforderten. Nun lehnten sich die Baupläne an die ursprüngliche historische Turmform an. Das Dach des Turmes erhielt Holzschindeln anstatt des vorherigen Kupferbleches. Das Kreuz auf der Turmspitze entstand als Schmiedearbeit und in Form eines Osterkreuzes neu und wurde vergoldet. Es steht auf einer Erdkugel und trägt die Symbole Sonne, Mond und Stern.[1]
Die Decke des Kirchenraumes wurde 2004 durch eine Neukonstruktion im alten Look einer Kassettendecke ersetzt.[1]
Die letzten größeren Sanierungen fanden im Jahr 2011 in Vorbereitung der Jubiläumsfeier zur 1200. Wiederkehr der Kirchweihe statt, darunter neue Farbgebung der Außenfassade, der Apsis und der Innenwände, neue Standorte für einige Ausstattungsstücke.[1]
Außenarchitektur
Kirchenschiff
Das Kirchengebäude wird an den Ecken der Apsis durch Strebepfeiler gestützt, die noch aus der Romanik stammen. Die Fassaden sind abgeputzt.
Das gesamte Bauwerk bis zur östlichen Chormauer ist 38 Meter lang und 20 Meter breit.[1]
Ein Podest an der Kirchenmauer trägt eine aus Sandstein gearbeitete Statue des Hl. Christophorus.[4]
An der Südseite des Chores ist die Sakristei angebaut, nur knapp eine Etage hoch. Ihre Längsseite bildet mit dem Kirchenschiff eine Baulinie.
Portale und sonstiger Schmuck am Bau (Auswahl)
Das rechteckige zweiflügelige Südportal ist mit einem bronzenen Türblatt versehen. Oberhalb der glatten quadratischen Griffe ist links und rechts je ein Relief geprägt, das die beiden Namenspatrone zeigt.[4]
Ein aus rotem Sandstein bestehendes Flachrelief neben dem Südportal an der Kirchenaußenwand stellt einen dozierenden Engel dar, der bittet: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen. Auf dass wir klug werden.“[4]
Das rechteckige Nordportal, ebenfalls mit Bronze verkleidet und zweiflügelig, trägt an den quadratischen flachen Türgriffen die lateinischen Wörter „Pax“ und „Tecum“ (Der Friede sei mit Dir.)[4]
Der Südeingang in die Sakristei ist mit einer hölzernen dunkel gebeizten rechteckigen Tür verschlossen. Auf dem Türblatt sind die geschnitzten, sich überkreuzenden Symbole der Kirchenpatrone – Schlüssel für Petrus und Schwert für Paulus – herausgearbeitet.[4]
Kirchturm
Der Westturm verfügt über einen quadratischen Grundriss, er schließt mit einer achteckigen Spitzhaube. Er ist 50 Meter hoch, das Glockengeschoss hat nach allen vier Seiten offene Klangarkaden, die in Ziergiebeln eingearbeitet sind.
Innenarchitektur
Der Chorraum mit einem 5/8tel Schluss wird von einem schnörkellosen Kreuzrippengewölbe überspannt. Die tragenden Bögen enden auf kurzen säulenartigen Wandkonsolen. Am Schlussstein des Rippengewölbes schwebt ein schlichtes Kruzifix.[3]
Das im 19. Jahrhundert zugemauerte mittlere Chorfenster wurde nach 1967 wieder geöffnet und mit einem vierbahnigen, farblich-abstrakten Sprossen-Spitzbogenfenster ausgestattet. Es geht auf einen Entwurf von Michael Weingartner zurück. Die benachbarten Chorfenster sind in gleicher Art gestaltet, aber noch farbintensiver und wahrscheinlich älteren Datums.[3]
Auf weiteren Wandkonsolen an den Chorwänden sind weitere kleine Heiligenfiguren postiert: Paulus und Petrus (19. Jahrhundert), Hl. Rochus (mit Hund) und Hl. Leonhard (mit Kette).[3]
Ein Triumphbogen bildet die Verbindung zwischen Chorraum und Kirchenschiff. An seiner nördlichen Seite schaut die Jungfrau Maria als Patrona Bavariae zu den Kirchenbesuchern hin, sie wird mit dem Jahr 1650 datiert.[3] Auf der anderen Seite steht der Hl. Josef.[3]
Der Tabernakel, 1970 in die Kirche gelangt, hatte zuerst einen Platz in der nördlichen Innenwand. Dort wurde er zum Kirchenjubiläum im Jahr ausgebaut und wird in einer neu angefertigten kunstvoll gearbeiteten gelben quaderförmigen Marmorrosette aufbewahrt. Er ruht auf Metallsäulchen auf drei senkrecht aufgestellten Marmorplatten im Zentrum des Chorraumes.[3]
Orgel
Im nördlichen Bereich der Westempore ist die Orgel installiert, ein Teil des Prospektes hängt als Raumschmuck über die Balustrade.
Das Instrument mit 28 Registern auf zwei Manualen und Pedal wurde 1994 von der Augsburger Orgelmanufaktur Rudolf Kubak erbaut.[5] Die Orgelweihe fand am 6. März 1994 statt.
Die Orgel ist ein rein mechanisches Schleifladen-Instrument und verfügt über folgende Disposition[5][6]:
|
|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
- Koppeln: I/II, II/P, I/P
Die vorherige Orgel, 1894 von der Feldmochinger Pfarrei in Auftrag gegeben, wurde bis 1896 installiert und dann geweiht.[7]
Ausstattung
Grundsätzliches
Die Grundfarbe aller Innenwände ist weißlich bis beige.[3]
Die aktuelle Innenausstattung entstand schrittweise nach 1967 unter Berücksichtigung der Empfehlungen des II. Vatikanischen Konzils, die vor allem eine Abkehr von Prunk und Pracht forderten.
Altar, Ambo, Taufe
Der Altar, 1969 vom Ebenhausener Bildhauer Reinhold Grübl aus einem 8,5 Tonnen schweren Block aus rotem Veroneser Marmor herausgearbeitet, zeigt ganzflächig auf allen Seiten Reliefs, die die Schöpfungsgeschichte abstrahieren (Lebensbaum, Pflanzen einschließlich Getreide, Menschen allen Alters und einige Köpfe von Propheten).[3]
Der Ambo aus grauem Gestein, ebenfalls von Grübl gearbeitet, stellt ganzflächig Christus als Seefahrer dar.
Der Taufstein wurde aus rotem geflammtem Marmor gearbeitet und ist das älteste Ausstattungsstück der Feldmochinger Kirche, datiert mit 1514. Auf einem achteckigen hohen Fuß steht eine viereckige kurze starke Säule. Darüber liegt das kompakte wieder achteckige Taufbecken. Ein kupferner achteckiger spitz zulaufender Deckel mit einer kleinen Weltkugel als Griff obenauf deckt das Becken bei Nichtgebrauch ab.[8]
Fenster
Die 12 Kirchenfenster sind rundbogige Sprossenfenster. Sie zeigen überlebensgroße bunte Glasdarstellungen der Apostel (ohne Petrus und Paulus) sowie den hl. Leonhard und den hl. Bruder Konrad.[8]
Direkt an der Westwand – zwischen dem Orgelstandort und einer Sitzecke an der Empore ist ein weiteres Kruzifix angebracht.[8] Zudem steht unter der Empore auch eine bunt bemalte geschnitzte Statue der schmerzhaften Madonna („Mutter Gottes von Feldmoching“), die aus dem 18. Jahrhundert stammt.[8]
Weiteres
Im Kirchenraum ist eine Kerzenkapelle abgeteilt, in welcher der Besucher eine früh-mittelalterliche Grabplatte eines Feldmochinger Priesters anschauen kann. Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden und mithilfe von Experten konnte diese bei Grabungen an der Friedhofsmauer gefundene Granitplatte dem Pfarrer Simpert Kolberer zugeordnet werden. Kolberer war von 1617 bis 1634, im Dreißigjährigen Krieg, katholischer Pfarrer von Feldmoching. Er starb 1634 an den Folgen der Pest.[8]
Die langen hölzernen und polierten Kirchenbänke bilden zwei Reihen mit einem Mittelgang. Sie bieten Platz für mehr als 200 Kirchenbesucher.
Die Längswände des Kirchenschiffes sind mit einem Kreuzweg-Zyklus geschmückt, gemalt vom Münchner Künstlers Franz X. Braunmiller. Die einzelnen Stationen wurden von Privatpersonen gestiftet.[9]
Glocken
Die Kirche besitzt ein fünfstimmiges Glockengeläut im Kirchturm. Das wurde wohl nach dem massiven Umbau Ende des 19. Jahrhunderts installiert. Zuvor gab es eine kleine, im Jahr 1730 gegossene, Bronzeglocke direkt unter der Turmhaube, das „Zügenglöcklein“ genannt.[10]
Im Zweiten Weltkrieg, 1942 mussten die drei großen Glocken für Kriegszwecke abgeliefert werden. Doch schon 1949 konnte die Gemeinde drei neue Glocken aufziehen, 1953 kamen noch zwei weitere hinzu.[10]
Die Glocken entstanden alle in der Landshuter Glockengießerei Johann Hahn.[10]
| Nr. | Name | Durchmesser in mm |
Gewicht in kg |
Schlagton | Inschrift, Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Pfarrglocke St. Peter und Paul | 1550 | 2100 | c′ | In der Krone: „Zu Ehren der Apostelfürsten Petrus und Paulus, der Patrone dieser Kirche“ Auf der Flanke: „Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen“ sowie „Heiliger Paulus, Lehrer der Völker, Künder der Wahrheit, in der ganzen Welt“ |
| 2 | Marienglocke | 1250 | 1050 | es′ | Auf der Flanke: „O BEATA MARIA, TU GRATIAE MATER, TU SPES MUNDI. EXAUDI NOS FILIOS TUOS CLAMANTES AD TE“ dt.: „O selige Maria, du bist die Mutter der Gnade, du bist die Hoffnung der Welt. Höre uns, deine Kinder, die zu dir rufen“. |
| 3 | Konradglocke | 1100 | 700 | f′ | An der Krone: ST. KONRADE, APERI NOBIS, IANUAM MISERICORDIAE DIE dt: „Heiliger Konrad, öffne uns die Tür der Barmherzigkeit Gottes.“ Auf der Flanke ST. JOSEPH, PATRONE MORIENTIUM, ADJUVA NOS IN HORA MORTIS NOSTRAE dt: „Heiliger Josef, Schutzpatron der Sterbenden, hilf uns in der Stunde unseres Todes“ |
| 4 | Rochusglocke | 920 | 400 | as′ | An der Krone: ST. ROCHE, PRAESERVA NOS A PESTILENTIAE ET A QUALIBET AEGRITUDINE dt: „Heiliger Roche, bewahre uns vor der Pest und jeder Krankheit“ Auf der Flanke: PER INTERCESSIONEM ST. LEONARDI PECORA ET ARMENTA LIBERENTUR AB OMNI MALO dt: „Durch die Fürsprache des Heiligen Leonard werden Vieh und Herden von allem Bösen befreit“ |
| 5 | Arme-Seelen-Glocke St. Michael | 820 | 300 | b′ | An der Krone: „Zu Ehren des heiligen Michael“ Auf der Flanke: „Heiliger Michael, Bannerträger geleite die Seelen der verstorbenen Gläubigen in das heilige Licht“ |
Das Zügenglöcklein steht zur Anschauung im 21. Jahrhundert auf einem hölzernen Hocker im Pfarrhaus.[10]
Seelsorge und Sonstiges
- Pfarrer (historisch), in Klammern Amtszeiten[11]:
Pfarrer der Gemeinde St. Peter und Paul
Absteigend nach Beginn der Amtszeit geordnet
Ratold (nach 786–oder 805/808)
Luitfried (nach 810)
Heribort (ca. 1140–1192)[12]
Heinrich (um 1345)
Conrad Schneider (vor 1447)
Ulrich Rawein (oder Rahein, Rabein);
nach 1447
Wolfhardt Magnus (ca. 1458 bis 1466)
Georg Friberger (1495)
(Vikar) Nicolaus Prugkmaier (ca. 1508–1524)
Nicolaus Mer(t)z (vor 1560)
Paul Hörl (nach 1560)
Johann Krälinger (1576–1612)
Simpert Kolberer (29. Apr. 1613–1634)
Caspar Asenbrunner (1634–Nov. 1637)
Georg Steer (1637ؘ–Juli 1641)
Simon Ilg (1641–um 1651)
Caspar Aicher (1652–1655)
Johann Amberger (8. Juli 1655–1658)
Franciscus Alexander Allarz
(29. Dez. 1658–1662)
Mathäus Thaimer (28. Aug. 1662–1688)
(Vikar) Bernhard Dominicus von Lin(d)ten (29. Dez. 1689–1690)
Georg Schmid(t) (1690 bis 1705)
Christoph Böhm (27. Jan. 1706–Dez. 1727)
Johann Caspar Hämmerl
(23. Dez. 1727–1755)
Franz von Paula Remigius Kaltenegger (26. März 1755–1766)
Franz Xaver Trainer (25. Feb. 1766–1770)
Joseph Michael Vorster
(13. Feb. 1770–1790)
Bernhard Schedelmann
(11. Juni 1791–Nov. 1791)
Johann Anton Georg Kleber
(9. Nov. 1791–1793)
Joseph Peter Paul Rauschmayr
(3. Juli 1793–Jan. 1806)
Wolfgang Leyerer (6. Feb. 1806–Dez. 1812)
Georg Holzner (18. Jan. 1813–1815)
Anton Mayer (11. März 1816–Aug. 1817)
Andreas Moritz (22. Sept. 1817–1822)
(Vikar) Alois Johann Baptist Hörmann
(1822–1824)
Johann Baptist Ruprecht
(8. Nov. 1824–1834)
Florian Schützinger (21. Feb. 1837–1839)
Joseph Schmid (1839–1842)
(Vikar; Koadjutor) Franz Xaver Rieger (1842)
Alois Müller (11. Nov. 1842–1849)
Augustin Hafner (3. Aug. 1849ؘ–1864)
Georg Ignatius Lumberger
(10. Aug. 1864–1870)
Johann Baptist Westermayer
(3. Nov. 1871–28. Nov. 1873)
Johann Baptist Höflmayr
(23. Juli 1874–1877)
(Vikar) Johann Baptist Schamberger
(12. Okt. 1877–Feb. 1879)
Isidor Bonholzer (1881)
Dr. jur. Joseph Ritter
(11. Mai 1881–1. Sep. 1887)
Wolfgang Holzapfel (3. Feb. 1888–1904)
Franz Xaver Berger (14. Juli 1904–1912)
Josef Zintl (1912–1933)
Geistl. Rat Jakob Sturm
(1. Okt. 1933–23. Jan. 1966)
Ignatius Blenninger
(1. Juni 1966–3. Jan. 1984)
Anton Wolf (13. Mai 1984–1996)
Dr. Ulrich Babinsky
(29. Sep. 1996–31. Okt. 2000)
Monsignore Christoph Huber
(16. Sep. 2001–31. Aug. 2007)
Wernher Bien (1. Sep. 2008–30. Aug. 2010)
Pfarrvikar Hippolyte Ibalayam
(Sep. 2010–Aug. 2012)
Geistl. Rat Johannes Kurzydem
(1. Sep. 2010–30. Juni 2024)
- Pfarrer (aktuell): Tobias Hartmann (seit 1. Dezember 2024)
- Pfarrvikar: Manfred Rütsche (seit Sep. 2012)[13]
- Die Gemeinde unterhält unter anderem folgende Kreise und Gruppen[13]:
- Arbeitskreis EINE Welt, Frauengemeinschaft, Männerverein, Kirchenmusik, Lektoren und Kommunionhelfer sowie einen Kindergarten.
- Es gibt Anhänger des Taizé-Ordens in der Kirchengemeinde. Deshalb werden gelegentlich Gebete und Gesänge in dessen Sinn durchgeführt.[14]
Das zugehörige Pfarrhaus steht südlich der Südwand der Kirche in geringer Entfernung. Es handelt sich um eine dreistöckige, würfelförmige Villa. Westlich des Pfarrhauses befindet sich ein einzelner eingeschossiger Pfarrsaal.
- Es gibt gesonderte Seniorengottesdienste.
- Die Kirche ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U-Bahn, S-Bahn, Omnibus) erreichbar.
- St. Peter und Paul ist ein Ort der Kulturgeschichtspfade in München.
- Die Kirchengemeinde unterhält seit Beginn der 1990er Jahre Partnerbeziehungen zur katholischen Mariengemeinde im Erzgebirge, St. Marien in Stollberg.
- Quartalsweise wird ein Pfarrmagazin herausgegeben.[15]
In der Umgebung
In unmittelbarer Umgebung des Gotteshauses sind bei bzw. auf dem Kirchfriedhof ein metallenes Tor mit schönem Metallkreuz, ein Keltenkreuz, alte Grabsteine sowie ein historischer mehrarmiger Kandelaber zu sehen.[4]
Literatur
- Volker D. Laturell: Geschichte der Pfarrei Feldmoching und ihrer Kirchen, Kapellen und Klausen in Feldmoching, Moosach, Milbertshofen, Schleißheim, Karlsfeld und Ludwigsfeld.; Volk Verlag, München 2018, ISBN 978-3-86222-265-0, S. 19, 25, 232–236.
- Ders.: Feldmoching – Die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte eines Münchner Stadtteils mit den Ortsteilen Ludwigsfeld, Hasenbergl, Eggarten, Fasanerie-Nord, Harthof und Lerchenau. Verlag Dr. Benno Tins, München 1970, S. 316 f.
Weblinks
- Website der Gemeinde. Abgerufen im Jahr 2022.
- historische Bilder, von 1829 bis 2004. Abgerufen am 8. Oktober 2025.
- Multimediale Erlebnistour einer 5. Klasse des Feldmochinger Gymnasiums in der Kirche St. Peter und Paul. Abgerufen am 8. Oktober 2025.
Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f g h i j Baugeschichte der Kirche St. Peter und Paul. Abgerufen am 8. Oktober 2025.
- ↑ a b c d Kirchenführer, Wissenswertes über St. Peter und Paul. Abgerufen im Jahr 2024.
- ↑ a b c d e f g h i Rundgang im Inneren der Kirche. Abgerufen am 6. Oktober 2025.
- ↑ a b c d e f Außenrundgang um die Kirche. Abgerufen am 6. Oktober 2025.
- ↑ a b Orgel in St. Peter und Paul. Orgeldatenbank, abgerufen am 8. Oktober 2025.
- ↑ Orgeldatenbank Bayern v5 (2009) (online), abgerufen am 9. Oktober 2025.
- ↑ St. Peter und Paul, Feldmoching: Anschaffung einer neuen Orgel. www.deutsche-digitale-bibliothek.de, abgerufen am 8. Oktober 2025 (Signatur im Stadtarchiv München DE-1992-KUK-0741).
- ↑ a b c d e Rundgang im Kirchenschiff. Abgerufen am 6. Oktober 2025.
- ↑ Kreuzweggemäldezyklus. Abgerufen am 6. Oktober 2025.
- ↑ a b c d Kirchenführer St. Peter und Paul: Details zu den Kirchenglocken. Abgerufen am 7. Oktober 2025.
- ↑ Pfarrer (Auswahl). Abgerufen am 8. Oktober 2025.
- ↑ War der Feldmochinger Heribort der erste Pfarrer in München? www.zeitschrift-amperland.de, abgerufen am 8. Oktober 2025.
- ↑ a b Pastoraler Ansprechparter. Abgerufen am 6. Oktober 2025.
- ↑ TaizéGebet in St. Peter und Paul. Abgerufen am 6. Oktober 2025.
- ↑ Pfarrmagazin April bis Juli 2025. Abgerufen am 6. Oktober 2025.