Kaiserobelisk (Haifa)

Kaiserobelisk

Obelisk und osmanische Kanone, 2010

Daten
Ort Haifa, Israel Israel
Bauherrin Auguste-Viktoria-Stiftung (Ölbergstiftung)
Baujahr 1910
1982 (erneuert)
Baukosten 1000
Höhe 6 m
Koordinaten 32° 48′ 41″ N, 34° 59′ 5,4″ O

Obelisk
Haifa

Der Kaiserobelisk auf der Kaiserterrasse in Haifa, Israel, ist ein Obelisk am Aussichtspunkt besagten Namens auf dem Karmel zur Erinnerung an Kaiser Wilhelms II. Besuch mit Gattin und kleiner Entourage an diesem Punkt am 25. Oktober 1898 auf seinem Staatsbesuch im Heiligen Land. Dem Obelisk steht eine osmanische Kanone zur Seite und beide liegen an der Kaiserterrasse über dem steilen Berghang, der nordostwärts den Blick auf die Stadt, den Hafen und die Bucht gewährt.

Namen

Der Name des Obelisken lautet auf hebräisch אוֹבֵּלִיסְק הַקֵּיסָר Ōbelīsq haQejsar, deutsch ‚Obelisk des Kaisers‘ und auf arabisch مَسْلَةُ الْقَيْصَرِ Maslat al-Qayṣar. Ausführlichere Namensvarianten sind auf hebräisch אוֹבֵּלִיסְק וִילְהֶלְם הַשֵּׁנִי הַקֵּיסָר Ōbelīsq Wīlhelm haSchenī haQejsar, deutsch ‚Obelisk Wilhelms II. des Kaisers‘, ähnlich bestehen alternative Bezeichnungen auch auf deutsch Kaiser-Wilhelm-Obelisk und Kaiser-Wilhelm-Denkmal.[1] Auch die Kaiserterrasse[2] hat mehrere Bezeichnungen: Kaiserplatz und Kaiser-Wilhelm-Platz.[3.1]

Lage

Der Obelisk markiert den Aussichtspunkt auf etwa 270 Meter Höhe über dem Meeresspiegel, wo sich dem Kaiserpaar Wilhelm II. von Preußen und Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg der Blick über Stadt, Hafen und den Golf von Haifa bot. Die Kaiserterrasse kann adressiert werden mit Rechov Jefeh Nof 66 (רְחוֹב יְפֵה נוֹף ‚Straße der Schönen Aussicht‘), allerdings markiert kein Nummernzeichen diesen Ort, so dass man sich besser orientiert mit dem Gebäude gegenüber mit der Nr. 59.[4.1] Die Kaiserterrasse liegt fünf Meter oberhalb des Rechov Jefeh Nof mit seinem namengebenden Panorama auf Haifa. Im Jahr ihres einzigen Besuches im Heiligen Land bestand bereits westlich der Kaiserterrasse ein erstes Viertel von Sommerfrischen namens Carmelheim auf dem Bergplateau, wo deren Bewohner und Gäste im Sommer das etwas kühlere Bergklima genossen.[5] Im Oktober des Staatsbesuches spielte das nur insofern eine Rolle, als die Erschließungsstraße zu den Sommerhäusern überhaupt erst den Ausflug per Kutsche zum Aussichspunkt erlaubte.

Der Rechov Jefeh Nof bildet die obere Grenze der Hängenden Gärten, deren oberes Eingangstor sich 35 Meter östlich des Obelisken befindet. Der Aussichtspunkt bildet den nördlichen Endpunkt der Tajjelet Louis (טַיֶּלֶת לוּאִי Ṭajjelet Lūʾī, deutsch ‚Louis Promenade‘), einem Fußgängern vorbehaltenen Panoramaweg am Bergkamm in diesem Abschnitt des Karmels. Südlich der Kaiserterrasse breitet sich der schattige Gan haQejsar (hebräisch גַּן הַקֵּיסָר ‚Garten des Kaisers‘, unter Palästinadeutschen ‚Kaiserin-Auguste-Victoria-Wäldchen‘).[1] Etwas abseits des touristischen Trubels um die nahen Hotels (Hotel Dan Carmel, Dan Panorama Hotel) und den oberen Eingang zu den Hängenden Gärten bietet der Gan haQejsar Schatten und Ruhe.

Geschichte

Wilhelm II. stattete 1898 im befreundeten Osmanischen Reich erst İstanbul (18.–23. Oktober 1898) und dann dem Heiligen Land einen Staatsbesuch ab (25. Oktober bis 4. November 1898[6]), erster eines westlichen Staatsoberhaupts der auch das Heilige Land einschloss und einziger dieser Destination vor Ende des Reichs 1918. Nachdem Haifa statt Jaffa als Zielhafen der kaiserlichen Reisegesellschaft festgelegt worden war, begann im August 1898 der Ausbau einer Pier im Hafen Haifa.[7] Das Kaiserpaar reiste auf der S.M.S. Hohenzollern an begleitet von S.M. Kleinem Kreuzer Hela und S.M. Kreuzer Hertha.[8]

Der Staatsbesuch war für Auslandsdeutsche im Heiligen Land, darunter Expats der vielen karitativen Einrichtungen und dauerhaft dort lebende Palästinadeutsche, ein prägendes Ereignis. Erklärter Zweck des Besuchs waren Gespräche mit Sultan Abdülhamid II. in Istanbul und die Einweihung der Erlöserkirche (Jerusalem). Auf seiner Orientreise 1869 hatte Kronprinz Friedrich Wilhelm, Vater Wilhelms II., den Baugrund für die Krone Preußens in Besitz genommen,[9.1] seinem verstorbenen Onkel Friedrich Wilhelm IV. den Wunsch, eine Kirche in Jerusalem zu erbauen, zu erfüllen. Wilhelm II. ließ 1892 in den Kirchen der Evangelischen Landeskirche der älteren Provinzen Preußens eine Kollekte abhalten, um einen Baufonds einzuwerben. Der Bau hatte 1893 begonnen.

Der Teil des Staatsbesuchs im Heiligen Land sollte in Haifa beginnen, wo der Kaiser bei typischem Oktoberwetter mit seinem gelähmten linken Arm auch ohne fremde Hilfe sicher die Pier erklimmen konnte. Damals lebten etwa 10.000 Menschen in der Hafenstadt,[10] davon etwa 700 Auslandsdeutsche und Expats, darunter 400 Templer, 200 Protestanten, in Haifa Kirchler genannt, und 100 Juden. Im September 1898 traf ein deutsches Kavallerieregiment ein, um das Kaiserpaar über Land zu eskortieren. Die Soldaten schlugen ihr Lager westlich des deutschen Viertels (hebräisch הַמּוֹשָׁבָה הַגֶּרְמָנִית haMōschavah haGermanīt, deutsch ‚Deutsche Niederlassung/Siedlung‘, arabisch المُسْتَعْمَرَة الأَلْمَانِيَّةُ, DMG al-Mustaʿmara al-Almāniyya ‚die Deutsche Kolonie‘, anfangs auch Templerkolonie genannt, bevor 1878 ein Drittel der Templer aus der Religionsgemeinschaft austrat und später evangelisch wurde) auf, während die Offiziere im Hôtel du Carmel von Philipp Georg Krafft (1819–1901) logierten.[10] Ein osmanisches Kavallerieregiment der Leibgarde des Sultans lagerte ebenfalls in Erwartung der Gäste in der Stadt.[10]

Am 25. Oktober 1898 landete die Reisegesellschaft gegen 14 Uhr in Haifa, Teil des südlichen Bezirks Sandschak Akkon des osmanischen Libanons, Friedrich von Scholl und Oberstallmeister Ernst von Wedel, die zum Quartiermachen schon eine Woche in der Hafenstadt weilten, Vizekonsul Friedrich Keller und sein Chef Paul Schröder, Generalkonsul von osmanisch Libanon und osmanisch Syrien,[3.2] gingen zum Empfang an Bord, bevor das Kaiserpaar um 16 Uhr 30 an der neu erweiterten Pier, genannt Kaiserstaden, anlandete und nach Begrüßung der örtlichen Vertreter des Sultans zur Kutschfahrt auf den Berg Karmel aufbrach.[8] Die Fahrt führte hinauf nach Carmelheim, einem neuen Viertel, wo an dem Aussichtspunkt, der seit 1910 als Kaiserterrasse hergerichtet ist, ihre Gastgeber dem Kaiserpaar den weiten Ausblick über Haifa, Hafen und Golf von Haifa zeigten.

Am nächsten Tag gab Vizekonsul Keller im Garten des Deutschen Konsulats einen großen Empfang für lokale Gäste, wie Bewohner des deutschen Viertels, meist Templer, teils Kirchler, einige Katholiken, nämlich die Borromäerinnen des deutschen Hospizes zu Haifa, Templer aus Bethlehem in Galiläa und Kirchler aus Waldheim, Vertreter der deutschen Katholiken aus Tabgha.[8] Der Kaiser antwortete auf seine Grüße, indem er die Einwohner lobte, die 1868 als Pioniere aus Württemberg ihr Viertel erschufen, wo vorher keinerlei Infrastruktur war und ein karges Land zum Blühen gebracht hatten, wovon Wilhelm II. von Preußen den König Wilhelm II. von Württemberg zu unterrichten versprach. Er versicherte den Siedlern, dass sie stets auf seinen Schutz zählen und sich in Zeiten der Not an ihn wenden könnten.[8]

„Obwohl Preußen und das Deutsche Reich im allgemeinen Kolonisationspläne ihrer Untertanen im Osmanischen Reich mit größter Vorsicht und Zurückhaltung zu behandeln pflegten,“[11] war das Verhältnis des Kaisers zu den deutschen Siedlern in Palästina ihnen gegenüber wohlwollend, jedoch seine Unterstützung in Anbetracht der Beziehungen zum Osmanischen Reich zurückhaltend. Die Hoffnung der Templer, dass der Kaiser sich vor allem politisch für die Kolonien einsetze, wurde also nicht erfüllt.[11] Die Träume der deutschen Kolonisten in Palästina zerplatzten wohl endgültig, als ihnen der Kaiser bei der juristischen Ahndung des Mordes am Palästinadeutschen Fritz Unger (1876–1910) aus Haifa nicht beistand, obwohl er ihnen auf seiner Orientreise mehrmals seinen Schutz zugesichert hatte.

Die osmanische Justiz versagte, den Mord juristisch als solchen zu ahnden, vermutlich deshalb, weil ihm beim Täter und seinen Verwandten wohl überkommene Vorstellungen von Blutrache zu Grunde lagen, die die Richter nicht verurteilen wollten oder es nicht vermochten. In der Nacht vor Ungers Tod erschossen seine Wächter einen Dieb, der aus Tirat al-Lawz stammte, beim Abernten von Ungers Agrarflächen in Neuhardthof (heute zu Haifa) an der Karmelküste zwischen Atlit und Tirat al-Lawz. Um die Sache aufzuklären, reisten Unger, der deutsche Vizekonsul Julius Löytved-Hardegg und Vertreter osmanischer Behörden nach Tirat al-Lawz, wo ein wütender Araber Unger am 19. Juli 1910 vor dessen Reisebegleitung erschoss.[12]

Mit Ankunft Eitel Friedrichs von Preußen und Sophie Charlottes von Oldenburg von Jaffa kommend am 7. April 1910 am Bahnhof Jerusalem[13] setzte sich der Besuch des Prinzenpaars im Heiligen Land fort.[14] Sie wohnten in Jerusalem der Kirchweihe der Dormitio-Abtei (10. April 1910[15]) und Einweihung des Auguste-Victoria-Pilgerhospizes (tags zuvor[9.2]) in Vertretung der kaiserlichen Stifter, des Prinzen Eltern, bei. Dies weckte Erinnerungen an die Reise des Kaiserpaares 1898 durchs Heilige Land. Das neue Hospiz in Jerusalem gehört der Auguste-Viktoria-Stiftung (Ölbergstiftung) und die Initiative aus Haifa, die zur Erinnerung des Kaiserbesuchs dort ein Denkmal setzen wollte, gewann die Stiftung dafür als Bauherrin und den Oberhofmeister Ernst von Mirbach als Spender der Bausumme.[4.2] Vizekonsul Friedrich Keller, dem der Aussichtsplatz gehörte, stiftete das Grundstück.

Am 25. Oktober 1910 wurde die Kaiserterrasse mit Obelisk eingeweiht.[4.1] Einwohner des deutschen Viertels erbaten zur Einweihung des Obelisken die Gegenwart eines Schiffs der Kaiserlichen Marine im Golf von Haifa und die Teilnahme uniformierter Besatzungsmitglieder an der Feier, wofür Mirbach sich in ihrem Namen verwandte.[4.2] Doch was diese Haifaner erhofften, einen Eindruck von Kanonenbootspolitik, war genau das, was das Auswärtige Amt vermeiden wollte,[4.2] weil in der Zweiten osmanischen Verfassungsperiode überall im Reich Gewalt zwischen Volksgruppen aufflammte, die zentrale Hohe Pforte sehr schwach war, und jede Bloßstellung ihrer Schwäche durch Machtdemonstrationen Dritter fürchtete.

Die Bürgerinitiative zur Errichtung des Obelisken richtete die Einweihung ohne Soldaten und Marineschiff mit vielen begeisteren und interessierten Haifanern aus. Um die Kaiserterrasse pflanzte die Bürgerinitiative einen Pinienhain, das Kaiserin-Auguste-Victoria-Wäldchen.[1] Bis 1917 feierten auslandsdeutsche und befreundete Haifaner auf der Kaiserterrasse alle Jahr im Oktober das Kaiserfest.

Im Palästinafeldzug im Ersten Weltkrieg eroberten britisch-indische Streitkräfte der Triple Entente, die Sherwood Forester Yeomanry und Brigaden der Jodhpur Imperial Service Lancers mit Major Thakur Dalpat Singh Shekhawat und der Mysore Lancers, Haifa am 23. September 1918 gegen die Streitkräfte der Mittelmächte, osmanische Armee und deutsches Asien-Korps verteidigten die Stadt, während ihnen österreichisch-ungarische Truppen vom Karmel aus mit Kanonaden den Rücken deckten.[16] Unweit unterhalb der Kaiserterrasse am Rechov Jefeh Nof, oberes Ende der befestigten Steige die von der unteren Küstenebene zum Karmelplateau hinaufführt, errichteten die Mittelmächte eine Stellung für Marinegeschütze, die dank der Steige überhaupt dorthin zu bringen waren und ihrer Lage wegen ein weites freies Schussfeld hatten.

Nach Eroberung Haifas für die Entente beschädigten Soldaten derselben die Denkmalanlage.[3.3][4.1] Palästinadeutsche Haifaner restaurierten die Kaiserterrasse samt Obelisk in den 1920er Jahren, wobei sie ihn so drehten, dass die Inschriften nicht weiter zum Meer wiesen, sondern zum Betrachter desselben.[3.3] Mit der Internierung nichtjüdischer palästinadeutscher Haifaner als feindliche Ausländer im Zweiten Weltkrieg ab 1940 entfiel die Pflege der Kaiserterrasse, wie auch weiterhin seit Gründung des Staates Israel 1948. Wilde Vegetation überwucherte den vernachlässigten Ort, in den 1970er Jahren war der Obelisk kaum mehr zu sehen.[3.4] Prof. Alex Carmel vom Gottlieb-Schumacher-Institut der Universität Haifa initiierte die Restaurierung des Obelisken, zu dessen Wiedereinweihung 1982 er auch Wilhelms II. Enkel Louis Ferdinand von Preußen, seinerzeit Chef des Hauses Hohenzollern, einlud, der auch teilnahm.[17]

Anlage

Der Aussichtspunkt ist mit Bruchsteinen gepflastert und von Pinien beschattet. Neben dem Obelisk steht eine Kanone von 1856, ein Vorderlader aus belgischer Produktion in Lüttich.[18] Zwischen den Lafettenhölzern der Kanone ist das Datum 23. September 1918 in den Boden eingelassen, des Tages des Endes der osmanischen Herrschaft in Haifa, um auch dieses Ereignisses zu gedenken. Die Kanone stand früher an der osmanischen Festung Burdsch al-Salam (arabisch بُرْجُ السَّلاَمِ, DMG Burǧ al-Salām ‚Turm des Friedens‘, im Sinne von Turm der Befriedung), dessen Reste bis in die 1950er Jahre an der Stelle des heutigen Parks Gan haSikkaron gegenüber vom Rathaus erkennbar waren.[3.5]

Zwar verteidigten Österreich-Ungarns Truppen in Palästina von den Anhöhen des Karmels mit Kanonaden Haifa gegen die Angreifer der Entente, doch nutzten sie weitaus modernere Hinterlader, nämlich Marinegeschütze auf Drehgestellen. Seit der Wiederherrichtung 1982 erläutern auch die Inschriften zweier Tafeln welche Bewandtnis es mit Kaiserterrasse, Obelisk und Kanone auf sich hat. Die Inschriftentafeln des Obelisken tragen die Namen des Monarchen und seiner Frau Auguste Victoria, die Kürzel J.R. (Kürzel für lateinisch Imperator et Rex, deutsch ‚Kaiser und König‘ bzw. Imperatrix et Regina deutsch ‚Kaiserin und Königin‘), wie Wilhelm erstere gerne für seine Unterschrift nutzte,[19] sowie das Datum ihres Besuches.

Inschriften des Obelisken

Bei der Wiederherstellung wurden die vordem an Buntmetalldiebe verlorenen Tafeln durch neue mit textlich leicht abweichender Inschrift ersetzt.

Originale Inschrift Neue Inschrift
Wilhelm II. WILHELM II.
J.R. J.R.
Auguste AUGUSTA
Victoria VICTORIA
J.R. J.R.
25. Okt. 1898 25 OCTOBER 1898

Bibliographie

  • Alex Carmel (אַלֶכְּס כַּרְמֶל), Die Siedlungen der württembergischen Templer in Palästina 1868-1918: Ihre lokalpolitischen und internationalen Probleme, [התיישבות הגרמנים בארץ ישראל בשלהי השלטון הטורקי: בעיותיה המדיניותהמקומיות והבינלאומיות, Jerusalem: o. V., 5730; deutsch], Perez Leschem (Übs.), (=Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg; Reihe B, Forschungen, Bd. 77), Stuttgart: Kohlhammer, 31997, ISBN 3-17-016788-X.
  • Eli Liran (אֵלִי לִירָן), ה"קייזרטרסה" - "מרפסת הקיסר" על הר הכרמל בחיפה, (Ha‹Qaiserterrasse› – ‹Mirpesset haQajsar› ʿal Har haKarmel bəChejfa), in: ביטאון העמותה לתולדות חיפה, Heft 15 (Dezember 2017).
  • Louis Ferdinand von Preußen, Im Strom der Geschichte: Bilder meines Lebens, München: Langen Müller, 1983. ISBN 3-784-41991-7.
Commons: Kaiserobelisk (Haifa) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c Alex Carmel (אַלֶכְּס כַּרְמֶל), „Der Kaiser reist ins Heilige Land: Realität und Legende“, in: Dem Erlöser der Welt zur Ehre: Festschrift zum hundertjährigen Jubiläum der Einweihung der evangelischen Erlöserkirche in Jerusalem, Karl-Heinz Ronecker (Hrsg.) im Auftr. von 'Jerusalem-Stiftung' und 'Jerusalemsverein', Leipzig: Evangelische Verlags-Anstalt, 1998, ISBN 3-374-01706-1, S. 116–135, hier S. 122, Fußnote 317.
  2. Eli Liran (אֵלִי לִירָן), ה"קייזרטרסה" - "מרפסת הקיסר" על הר הכרמל בחיפה, (Ha‹Qaiserterrasse› – ‹Mirpesset haQajsar› ʿal Har haKarmel bəChejfa), in: ביטאון העמותה לתולדות חיפה, Heft 15 (Dezember 2017).
  3. Alex Carmel (אַלֶכְּס כַּרְמֶל), Geschichte Haifas in der türkischen Zeit 1516–1918, [תּוֹלְדֹוֹֹת חֵיפָה בִּיְמֵי הַתּוּרְכִּים, Haifa: הוצאת הספרים של אוניברסיטת חיפה, 1969; deutsch], Clara Zellermeyer (Übs.), (=Abhandlungen des Deutschen Palästinavereins; Bd. 3), Wiesbaden: Harrassowitz, 1975, ISBN 3-447-01636-1, Seite wie gesondert angegeben.
    1. S. 180
    2. S. 102
    3. a b S. 103
    4. S. 103, Fußnote 335
    5. S. 37
  4. Alex Carmel, Die Siedlungen der württembergischen Templer in Palästina 1868-1918: Ihre lokalpolitischen und internationalen Probleme, [התיישבות הגרמנים בארץ ישראל בשלהי השלטון הטורקי: בעיותיה המדיניותהמקומיות והבינלאומיות, Jerusalem: o. V., 5730; deutsch], Perez Leschem (Übs.), (=Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg; Reihe B, Forschungen, Bd. 77), Stuttgart: Kohlhammer, 31997, Seite wie gesondert angegeben. ISBN 3-17-016788-X.
    1. a b c S. 195
    2. a b c S. 196
  5. Avraham Lewensohn (אַבְרָהָם לֶבִינְסוֹן; 1923–1986), Reiseführer Israel mit Straßenkarten und Stadtplänen ['Israel Tourguide', 21979; dt.], Miriam Magall (Übs.), Tel Aviv-Jaffa: בית א. לבנסון und Tourguide, 1982, S. 149.
  6. Ralph Perry (רָאלְף פֶּרִי) und David Pearlman (דָּוִד פֶּרְלְמָן), Postkarten zur Erinnerung an die Reise des deutschen Kaiserpaares in den Orient 1898 / Postcards commemorating the 1898 journey of the German imperial couple to the Orient / גלויות להנצחת מסעו של הזוג הקיסרי הגרמני למזרח בשנת 1898, Ejal Jakob Eisler (אֱיָל יַעֲקֹב אַיְזְלֶר; Hrsg.), Stuttgart: ‹Verein für württembergische Kirchengeschichte› und die Verfasser, 2019, (=Kleine Schriften des Vereins für württembergische Kirchengeschichte; Nr. 25), S. 14. ISBN 978-3-944051-19-2.
  7. Y., “Orientpost” (11. August 1898), in: Warte des Tempels, hier nach Palästina-Chronik: dt. Zeitungsberichte von d. 1. jüd. Einwanderungswelle bis zum Ersten Weltkrieg: 2 Bde., ausgew., bearb. u. erl. von Alex Carmel, Bd. 2 ‹1883 bis 1914›, Langenau: Vaas, 1983, ISBN 3-883-60041-5, S. 199–200, hier S. 200.
  8. a b c d NN, “Bericht über den Besuch Ihrer Majestäten des Deutschen Kaisers und der Deutschen Kaiserin im Heiligen Lande” (1. Dezember 1898), in: Warte des Tempels, hier nach Palästina-Chronik: dt. Zeitungsberichte von d. 1. jüd. Einwanderungswelle bis zum Ersten Weltkrieg: 2 Bde., ausgew., bearb. u. erl. von Alex Carmel, Bd. 2 ‹1883 bis 1914›, Langenau: Vaas, 1983, ISBN 3-883-60041-5, S. 202–209, hier S. 202.
  9. Ejal Jakob Eisler (אֱיָל יַעֲקֹב אַיְזְלֶר), Das deutsche Johanniter-Hospiz in Jerusalem, Köln: Böhlau, 2013, Seite wie gesondert angegeben. ISBN 978-3-412-20571-3.
    1. S. 85
    2. S. 148seq.
  10. a b c Jigʾal Greiber (hebräisch יִגְאָל גְּרַיְיבֶּר), 123 שנים לביקור קיסר גרמניה בחיפה • חלון להיסטוריה (29. Oktober 2021), auf: חי פה - חדשות חיפה; abgerufen am 22. Oktober 2015.
  11. a b Abdel-Raouf Sinno (عبد الرؤوف سنّو, DMG ʿAbd-ar-Raʾūf Sinnū), Deutsche Interessen in Syrien und Palästina, 1841–1898: Aktivitäten religiöser Institutionen, wirtschaftliche und politische Einflüsse, (= Studien zum modernen islamischen Orient; Bd. 3), Berlin: Baalbek, 1982, S. 65. ISBN 3-922876-32-3.
  12. Ejal Jakob Eisler (אֱיָל יַעֲקֹב אַיְזְלֶר) und Ulrich Gräf, Der historische Friedhof der Tempelgesellschaft in Haifa / The historic cemetery of the Temple Society in Haifa, Landeskirchliches Archiv Stuttgart der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und Verein für württembergische Kirchengeschichte (Hrsgg.), Stuttgart: Landeskirchliches Archiv Stuttgart, 2023, Eintrag ‹Fritz Unger (J-24)›, ISBN 978-3-944051-24-6, S. 222.
  13. Onesimus (Ps.), “Die deutschen Festtage in Jerusalem”: 5 Tle. (12. Mai 1910, 19. Mai 1910, 28. Juli 1910, 4. August 1910 und 11. August 1910), in: Warte des Tempels, hier Tl. 1 (12. Mai 1910), nach Palästina-Chronik: dt. Zeitungsberichte von d. 1. jüd. Einwanderungswelle bis zum Ersten Weltkrieg: 2 Bde., ausgew., bearb. u. erl. von Alex Carmel, Bd. 2 ‹1883 bis 1914›, Langenau: Vaas, 1983, ISBN 3-883-60041-5, S. 298–299, hier S. 298seq.
  14. Ejal Jakob Eisler (אֱיָל יַעֲקֹב אַיְזְלֶר), Der deutsche Beitrag zum Aufstieg Jaffas 1850–1914: Zur Geschichte Palästinas im 19. Jahrhundert (= Abhandlungen des Deutschen Palästina-Vereins; Bd. 22), Wiesbaden: Harrassowitz, 1997, S. 142. ISBN 3-447-03928-0.
  15. Franz Düsterwald, Die deutsche Kirchweih-Wallfahrt zum hl. Berge Sion in Jerusalem im April 1910. Offizieller Bericht des Pilgerkomitees des Deutschen Vereins, Köln: Theissing, 1911, in Auszügen wiedergegeben in “Vor 100 Jahren: Rückblick auf den 10. April 1910”, in: Rundbrief der Abtei Dormitio B.M.V. Jerusalem, Nr. 34 ‹Sonderausgabe zum 100. Jahrestag der Kirchweihe am 10. April 1910›, S. 27–30, hier S. 28.
  16. Diese Photos zeigen unter anderem General Harry Chauvel (links; Einzelbezeichnung הנה צילום התותח שלא עלה בפוסט הקודם באשכול, eingestellt am 21-09-2009) neben einem halb eingegrabenen osmanischen Marinegeschütz, das indische Mysore Lancers eingenommen hatten. Weitere Photos zeigen den Zustand von Kaiserobelisk und osmanischer Kanone zu verschiedenen Zeiten.
  17. Louis Ferdinand von Preußen, Im Strom der Geschichte: Bilder meines Lebens, München: Langen Müller, 1983, S 363–371. ISBN 3-784-41991-7.
  18. Vgl. Avischai Teicher (אֲבִישַׁי טַיְיכֶר), דף תמונהת: אובליסק הקיסר וילהלם השני בחיפה, auf: פיקיוויקי: מאגר התמונות של ישראל; abgerufen am 20. Oktober 2025.
  19. NN, “Emperor Wilhelm II in Doorn” (16. Mai 2010), auf: The Western Front Museum; abgerufen am 20. Oktober 2025.