Hufeisen-Waldhaus
Hufeisen-Waldhaus Stadt Pegnitz
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|---|---|
| Koordinaten: | 49° 42′ N, 11° 30′ O |
| Höhe: | 450 m ü. NHN |
| Einwohner: | 3 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91257 |
| Vorwahl: | 09241 |
Der Pegnitzer Gemeindeteil Hufeisen-Waldhaus
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Hufeisen-Waldhaus (oberfränkisch: Woldhaus[2]) ist ein Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[3] Hufeisen-Waldhaus liegt in der Gemarkung Veldensteinerforst.[4]
Geografie
Die Einöde befindet sich als Siedlungsenklave im gemeindefreien Gebiet Veldensteiner Forst. In der Nähe befinden sich die Ponordoline im Wildgehege Hufeisen und die Plecher Pondoline, die beide als Geotop ausgezeichnet sind. Die Kreisstraße BT 28 führt zur Staatsstraße 2163 bei Ottenhof und der Anschlussstelle 46 der Bundesautobahn 9 (4 km südlich) bzw. zur Bundesstraße 85 bei der Anschlussstelle 44 der A 9 (3,8 km nördlich).[5]
Geschichte
Hufeisen-Waldhaus wurde im Jahr 1861 erbaut und zählte ursprünglich zur Gemeinde Zips.[6] Der zugrundeliegende Flurname „Hueffeisen“ wurde 1616 erstmals bezeugt.[7] 1877 zählte Hufeisen-Waldhaus zur Gemeinde Ottenhof.[8] 1970 wurde Hufeisen-Waldhaus nach Hainbronn umgemeindet.[9] Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Hufeisen-Waldhaus am 1. Mai 1978 nach Pegnitz eingegliedert.[10]
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 8 | 4 | 3 | 3 | 5 | * | 4 | 3 |
| Häuser[11] | 1 | 1 | 1 | 1 | * | 2 | ||
| Quelle | [8] | [12] | [13] | [14] | [15] | [16] | [17] | [1] |
Religion
Hufeisen-Waldhaus ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Bronn) gepfarrt.[7][15]
Verkehr
Im öffentlichen Personennahverkehr fährt der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) das Hufeisen-Waldhaus tagsüber mit den Regionalbuslinien 380 und 386 an.
Literatur
- Josef Pfanner: Landkreis Pegnitz (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1965, DNB 457000961, S. 23.
Weblinks
- Hufeisen-Waldhaus in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 3. Oktober 2021.
- Hufeisen-Waldhaus in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 1. Oktober 2025.
- Hufeisen-Waldhaus im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 1. Oktober 2025.
Fußnoten
- ↑ a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 296 (Digitalisat).
- ↑ J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 23. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „wåldhaus“.
- ↑ Stadt Pegnitz, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 23. Februar 2025.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 23. Februar 2025.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 926, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
- ↑ a b J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 23.
- ↑ a b Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1098, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 90, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Fußnote 19).
- ↑ Pegnitz > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. Oktober 2025.
- ↑ Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1045 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1096 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1132 (Digitalisat).
- ↑ a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 982 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 722 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 149 (Digitalisat).