Altstadt (Pegnitz)

Altstadt
Stadt Pegnitz
Koordinaten: 49° 45′ N, 11° 32′ O
Höhe: 433 m ü. NHN
Postleitzahl: 91257
Vorwahl: 09241

Altstadt ist ein Wohnplatz der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).

Lage

Der Stadtteil liegt rechts der Pegnitz dem historischen Stadtkern von Pegnitz gegenüber. Im Westen steigt das Gelände zum Hohen Fels und Fahnenfels an, beides Erhebungen der Fränkischen Schweiz und zugleich als Geotope ausgezeichnet.[1]

Geschichte

Altstadt war eine eigenständige Siedlung, wie man noch in der Bayerischen Uraufnahme des 19. Jahrhunderts gut erkennen kann.[2] Altstadt ist nach der Gründung des Dorfes Pegnitz und vor der Gründung der Planstadt Pegnitz (1347/57) durch die Grafen von Leuchtenberg entstanden.[3]

In der Fraisch unterstand Altstadt bis 1780 dem brandenburg-bayreuthischen Oberamt Pegnitz, danach für kurze Zeit dem Oberamt Creußen. Von 1797 bis 1810 unterstand Altstadt dem preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.[4] Mit dem Gemeindeedikt wurde Altstadt dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Pegnitz und der wenigs später gebildeten Munizipalgemeinde Pegnitz zugewiesen.

Einwohnerentwicklung

Jahr 001861 001871 001885 001900 001910
Einwohner 617 740 813 1188 1513
Häuser[5] 128 142
Quelle [6] [7] [8] [9] [10]

Religion

Altstadt ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Pegnitz) gepfarrt.[3] Die Katholiken waren ursprünglich nach St. Martin (Troschenreuth) gepfarrt.[9]

Literatur

Fußnoten

  1. Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  2. Bayerische Uraufnahme. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2025.
  3. a b J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 39f.
  4. Addreßhandbuch für die Fränkischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth. Verlag der beiden Waisenhäuser, Ansbach und Bayreuth 1801, OCLC 869860275, S. 245 (Digitalisat).
  5. Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1885 und 1900 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
  6. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 925, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  7. Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1098, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  8. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1045 (Digitalisat).
  9. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1096 (Digitalisat).
  10. Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches/1912. In: wiki.genealogy.net. Abgerufen am 17. Oktober 2025.