Guntherstraße
Guntherstraße Statistischer Bezirk 12 Kreisfreie Stadt Nürnberg
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| Koordinaten: | 49° 26′ N, 11° 6′ O |
| Höhe: | 321–325 m ü. NHN |
| Fläche: | 43 ha |
| Einwohner: | 3695 (31. Dez. 2016)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 8.593 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 90461 |
| Vorwahl: | 0911 |
| Lage des statistischen Bezirks 12
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Ecke Guntherstraße Rankestraße Nordosten
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Guntherstraße ist der Name des statistischen Bezirks 12 in der Nürnberger Südstadt, der einen Teil des Weiteren Innenstadtgürtels Süd bildet. Umgangssprachlich werden Guntherstraße und Glockenhof wegen ihrer Straßennamen, die der Nibelungensage entstammen, auch Nibelungenviertel genannt.[1]
Geographie
Der Bezirk Guntherstraße wird im Norden von der Wodanstraße, im Osten von der Münchener Straße, im Süden von der Frankenstraße und im Westen von der Allersberger Straße begrenzt.
Der nordöstliche Teil des Bezirksgebiets liegt auf der Gemarkung 3424 Gleißhammer und der südwestliche auf der Gemarkung 3423 Gibitzenhof.[2]
| Statistische Nachbarbezirke | |||||||||
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Geschichte
1906, zur bayerischen Landesausstellung, begann die Nutzung der Flächen zwischen Bahnhof und Dutzendteich. Bis in die 1920er Jahre wurden die Flächen im Bereich Guntherstraße mit Villen bebaut, im Gegensatz zu den übrigen Teilen der Südstadt, die für Industrieflächen und Arbeiterwohnungen genutzt wurden.[3]
Im südwestlichen Teil des Bezirks, an der Ecke Allersberger Straße/Frankenstraße, wo sich heute das Nürbanum befindet, wurde das TeKaDe-Werk errichtet.[4]
Baudenkmäler
In Gunterstraße gibt es 18 Baudenkmäler:[5]
- Allersberger Straße 167: Mietshaus
- Allersberger Straße 175: Dreifamilienhaus mit Einfriedung
- Allersberger Straße 177: Wohnhaus, sogenanntes Inntaler Haus
- Hertastraße 6: Villa Guckenheimer
- Hertastraße 19: Villa
- Parsifalstraße 2, 8: Mietshäuser
- Rankestraße 69, Sigenastraße 3: Schlossartiges Doppelhaus mit Einfassungsmauer und Gartenfiguren
- Tristanstraße 5: Villa
- Wodanstraße 2, 4a, 6, 8, 10, 26, 28, 76, 78: Mietshäuser
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1997 | 2015 | 2016 |
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| Einwohner | 3449 | 4029 | 3695 |
| Quelle | [1] | [6] | [1] |
Literatur
- Dorothea Fastnacht: Nürnberg : ehemaliger Stadtkreis (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken. Band 9). Michael Laßleben, Kallmünz 2022, ISBN 978-3-7696-6594-9, S. 127 f.
Weblinks
- Bezirksdatenblatt Nürnberg – Statistischer Bezirk 12 Guntherstraße, Stand 2021 (PDF; 105 kB)
Einzelnachweise
- ↑ a b c d D. Fastnacht: Nürnberg, S. 127.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. Oktober 2025.
- ↑ Hermann Jansen: Generalbebauungsplan Nürnberg. 1923, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 7. November 2014; abgerufen am 7. Oktober 2014.
- ↑ Industriebauten. www.bauzeugen.de, abgerufen am 7. November 2014.
- ↑ Denkmalliste für Nürnberg (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
- ↑ Stadt Nürnberg, Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg 2016. Dezember 2015, ISSN 0944-1514, 18 Statistische Stadtteile und Bezirke, S. 244–245, S. 244 (nuernberg.de [PDF; 6,3 MB; abgerufen am 1. November 2017]).