Freilandsiedlung
Freilandsiedlung Statistischer Distrikt 944 Kreisfreie Stadt Nürnberg
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| Koordinaten: | 49° 28′ N, 11° 11′ O |
| Höhe: | 300–310 m ü. NHN |
| Einwohner: | 620 (31. Dez. 1997)[1] |
| Postleitzahl: | 90482 |
| Vorwahl: | 0911 |
| Lage des statistischen Bezirks 94 Laufamholz in Nürnberg
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Anwesen in Freiland
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Die Freilandsiedlung liegt im Osten des Nürnberger Stadtteils Laufamholz und ist als Freiland Teil des statistischen Bezirks 94.
Geographie
Lage
Der statistische Distrikt 944 Freiland grenzt im Westen in etwa an einer Linie parallel zur Henfenfelder Straße an den Laufamholzer Distrikt 942 Ottensooser Str., Hammer. Im Norden schließt sich jenseits der Pegnitz der Erlenstegener Distrikt 913 Wasserwerk an. Die Bundesautobahn 3 bildet im Osten die Grenze zu Schwaig b. Nürnberg (Landkreis Nürnberger Land) und die Bahnstrecke Nürnberg–Schwandorf im Süden die Grenze zum gemeindefreiem Gebiet Laufamholzer Forst, der zum Lorenzer Reichswald gehört. Das Gebiet wird im östlichen Teil vom Schneidersbach von Süden nach Norden durchflossen, wo dieser in die Pegnitz mündet. Weiter westlich fließt der Hülzlgraben, der zum großen Teil verrohrt ist.[2]
| Statistische Nachbardistrikte des Distrikts 944 Freiland | |||||||||
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Landschaftsschutzgebiet Pegnitztal-Ost
Die unbebauten Flächen im Osten des Gebiets liegen im Landschaftsschutzgebiet Pegnitztal Ost (LSG-00536.05[3]).
Geschichte
Die Siedlung wurde auf dem Gemeindegebiet von Schwaig gegründet. Im Jahr 1927 wurde sie im Einwohnerbuch Nürnberg erstmals aufgelistet.[4]
Am 1. Juli 1972 wurde Freilandsiedlung im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Nürnberg eingemeindet.[5][6][7]
Nach der Eingemeindung gab es die Situation doppelter Straßennamen, wie beispielsweise die Schillerstraße. Darum wurden für dieses Gebiet, mit Ausnahme der Laufamholzstraße und der Freilandstraße, die Straßen nach nordischen Schriftstellern benannt: Andersenstraße, Ibsenstraße, Lagerlöfstraße und Strindbergstraße.
Baudenkmäler
An der Laufamholzstraße steht einer von sieben Grenzsteinen, die früher die Stadtgrenze Nürnbergs markierten. Der Stein mit der Aufschrift Nürnberg und dem Stadtwappen in farbigem Steinmosaik wurde 1951 aufgestellt.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1961 | 1970 | 1997 |
|---|---|---|---|
| Einwohner | 294 | 589 | 620 |
| Quelle | [5] | [5] | [1] |
Infrastruktur
Die Siedlung liegt an der Ausfallstraße Richtung Osten, die sich in diesem Areal Laufamholzstraße nennt. Im Süden wird sie von der S-Bahn-Linie S 1 tangiert.
Literatur
- Wiltrud Fischer-Pache: Freiland. In: Michael Diefenbacher, Rudolf Endres (Hrsg.): Stadtlexikon Nürnberg. 2., verbesserte Auflage. W. Tümmels Verlag, Nürnberg 2000, ISBN 3-921590-69-8, S. 306 (online).
Weblinks
- Freiland im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 8. Oktober 2025.
Einzelnachweise
- ↑ a b W. Fischer-Pache: Freiland, in: Stadtlexikon Nürnberg, S. 306.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Oktober 2025.
- ↑ LSG Pegnitztal Ost in der World Database on Protected Areas, abgerufen am 31. Dezember 2020 (englisch).
- ↑ Einwohnerbuch Nürnberg. Nürnberg 1927, DNB 1200911547, S. 311 (Digitalisat).
- ↑ a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 702 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Stadt Nürnberg, Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg 2016. Dezember 2015, ISSN 0944-1514, 18 Statistische Stadtteile und Bezirke, S. 19–20, S. 20 (nuernberg.de [PDF; 6,3 MB; abgerufen am 1. November 2017]).
- ↑ Nürnberg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 8. Oktober 2025.