Galliano Rossini

Galliano Rossini

Rossini (1960)

Nation Italien Italien
Geburtstag 17. Mai 1927
Geburtsort Ancona, Italien
Größe 172 cm
Gewicht 87 kg
Sterbedatum 13. November 1987
Sterbeort Ancona, Italien
Karriere
Disziplin Sportschießen
Klassen Trap
Verein Piattellisti A. Archibugi Torrette
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × 1 × 0 ×
Weltmeisterschaften 3 × 3 × 3 ×
Mittelmeerspiele 3 × 0 × 0 ×
Medaillen
 Olympische Spiele
Gold Melbourne 1956 Trap
Silber Rom 1960 Trap
 Weltmeisterschaften
Bronze Oslo 1952 Trap Mannschaft
Silber Caracas 1954 Trap
Gold Caracas 1954 Trap Mannschaft
Silber Moskau 1958 Trap
Silber Moskau 1958 Trap Mannschaft
Bronze Kairo 1959 Trap
Gold Kairo 1959 Trap Mannschaft
Gold Bologna 1967 Trap Mannschaft
Bronze Phoenix 1970 Trap Mannschaft
 Mittelmeerspiele
Gold Barcelona 1955 Trap
Gold Barcelona 1955 Trap Mannschaft
Gold Neapel 1963 Trap

Galliano Rossini (* 17. Mai 1927 in Ancona; † 13. November 1987 ebenda) war ein italienischer Sportschütze.

Erfolge

Galliano Rossini, der mit dem Komponisten Giacomo Puccini verwandt war, nahm an fünf Olympischen Spielen im Trap teil. 1952 belegte er mit 187 Punkten in Helsinki den siebten Platz. Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne erzielte er mit 195 Treffern das beste Resultat des Wettkampfs und wurde vor Adam Smelczyński und Alessandro Ciceri Olympiasieger. Vier Jahre darauf erreichte Rossini mit 191 Punkten den zweiten Platz hinter Ion Dumitrescu, der 192 Punkte erzielt hatte, und vor Sergei Kalinin mit 190 Punkten. 1964 gelang ihm in Tokio mit 194 Punkten ebenso wie Pāvels Seničevs und Bill Morris das zweitbeste Resultat nach Ennio Mattarelli, der mit 198 Treffern die Goldmedaille gewann. Im Stechen traf Seničevs sämtliche 25 Scheiben, während Morris einen Fehlschuss zu verzeichnen hatte. Da Rossini zwei Ziele verfehlte, verpasste er einen weiteren Medaillengewinn. Bei seiner letzten Olympiateilnahme 1968 in Mexiko-Stadt schloss er den Wettbewerb auf dem 13. Platz ab.

Bei Weltmeisterschaften gewann Rossini 1954 in Caracas, 1959 in Kairo und 1967 in Bologna mit der Mannschaft den Titel. Darüber hinaus sicherte er sich mit ihr 1958 in Moskau Silber sowie 1952 in Oslo und 1970 in Phoenix Bronze. Im Einzel wurde Rossini 1954 und 1958 Vizeweltmeister, 1959 belegte er den dritten Platz.

Nachdem Rossini sich vom internationalen Wettkampfsport zurückgezogen hatte, nahm er noch lange Jahre an Seniorenwettkämpfen teil. Zudem war er zusammen mit dem 15-fachen Motorradweltmeister Giacomo Agostini Protagonist der Werbekampagne eines Mineralölunternehmens. Er starb im November 1987 im Alter von 60 Jahren an den Folgen einer Virusinfektion.

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