Fußball-Bezirksliga Halle 1968/69

Bezirksliga Halle 1968/69
Meister HFC Chemie II
Aufsteiger HFC Chemie II
Absteiger BSG Chemie Greppin
TSG Naumburg
BSG Stahl Sangerhausen
BSG Turbine Halle
BSG Aktivist Theißen
Mannschaften 17
Spiele 272  (davon 2 strafverifiziert)
Tore 775 (ø 2,87 pro Spiel)
(ohne strafverifizierte Spiele)
Zuschauer 201.518 (ø 746 pro Spiel)
(ohne strafverifizierte Spiele)
Torschützenkönig Hans Müller
(HFC Chemie II; 25 Tore)
Platzverweise 19  (ø 0,07 pro Spiel)
Bezirksliga Halle 1967/68
DDR-Liga 1968/69
4 Staffeln der
Bezirksklasse Halle ↓

Die Fußball-Bezirksliga Halle 1968/69 war die 17. Austragung der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Halle durchgeführten Bezirksliga Halle. Sie war die höchste Spielklasse im Bezirk Halle und die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Der Vorjahresaufsteiger, die Zweitvertretung des HFC Chemie, sicherte sich mit einem Punkt Vorsprung auf die BSG Chemie Buna Schkopau gleich den Bezirksmeistertitel und qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde zur DDR-Liga. In dieser belegten sie in der Gruppe B den ersten Rang und stiegen die zweithöchste Spielklasse auf.

In eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln stiegen nach fünfjähriger Zugehörigkeit die BSG Turbine Halle, nach drei Spielzeiten die TSG Naumburg sowie die Vorjahresaufsteiger BSG Chemie Greppin, BSG Stahl Sangerhausen und BSG Aktivist Theißen ab. Im Gegenzug stiegen zur Folgesaison die vier Sieger der Bezirksklassestaffeln die beiden Vorjahresabsteiger BSG Stahl Helbra (Staffel 1) und BSG Aktivist Beuna (Staffel 3) sowie nach dreijähriger Abwesenheit die BSG Chemie Leuna (Staffel 4) und die Zweitvertretung der BSG Chemie Wolfen (Staffel 2) als Bezirksliganeuling auf. Aus der DDR-Liga kam die BSG Chemie Zeitz hinzu.

Abschlusstabelle

Standorte der Mannschaften der Bezirksliga Halle
Halle → HFC, Empor & Turbine
Pl. Mannschaft Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. HFC Chemie II (N)  32  21  6  5 086:250 +61 48:16
 2. BSG Chemie Buna Schkopau  32  22  3  7 059:440 +15 47:17
 3. BSG Motor Dessau  32  15  10  7 051:350 +16 40:24
 4. BSG Stahl Thale  32  17  5  10 076:400 +36 39:25
 5. BSG Chemie Bitterfeld  32  15  8  9 041:310 +10 38:26
 6. BSG Fortschritt Weißenfels (A)  32  14  7  11 042:350  +7 35:29
 7. BSG Motor Ammendorf  32  14  6  12 043:430  ±0 34:30
 8. BSG Stahl MK Eisleben  32  12  10  10 033:340  −1 34:30
 9. BSG Motor Köthen  32  13  7  12 054:470  +7 33:31
10. BSG Aktivist Gräfenhainichen  32  12  8  12 041:440  −3 32:32
11. BSG Stahl WW Hettstedt  32  12  8  12 035:380  −3 32:32
12. BSG Empor Halle  32  9  12  11 056:560  ±0 30:34
13. BSG Chemie Greppin (N)  32  8  8  16 039:570 −18 24:40
14. TSG Naumburg  32  7  6  19 030:560 −26 20:44
15. BSG Stahl Sangerhausen (N)  32  8  4  20 027:610 −34 20:44
16. BSG Turbine Halle  32  6  7  19 029:560 −27 19:45
17. BSG Aktivist Theißen (N)  32  5  9  18 033:730 −40 19:45
  • Bezirksmeister und Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur DDR-Liga 1969/70
  • Absteiger in die Bezirksklasse 1969/70
  • (A) Absteiger aus der DDR-Liga 1967/68
    (N) Aufsteiger aus der Bezirksklasse 1967/68

    Kreuztabelle

    Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

    Bezirksliga Halle
    18. August 1968 – 18. Mai 1969

    GHC
    TSG
    NMB

    THE
    01. HFC Chemie II 6:0 6:3 2:2 5:1 5:0 2:1 2:1 2:1 7:0 0:0 4:1 4:0 3:1 8:1 5:2 8:0
    02. BSG Chemie Buna Schkopau 1:0 0:1 3:1 2:1 2:1 2:1 5:2 1:0 1:0 1:0 5:2 3:0 4:2 0:0 3:2 3:2
    03. BSG Motor Dessau 1:1 4:0 0:1 1:1 4:2 3:1 1:0 1:1  (1) 2:1 1:1 1:1 3:0 4:0 5:1 4:1
    04. BSG Stahl Thale 1:1 4:1 6:0 1:0 1:0 4:0 1:2 4:0 1:1 2:0 6:0 1:1 5:0 4:0 5:2 5:0
    05. BSG Chemie Bitterfeld 0:1 2:3 0:0 1:0 1:0 2:2 0:1 1:1 1:0 2:0 4:3 1:0 2:0 2:0 0:1 1:1
    06. BSG Fortschritt Weißenfels 1:0 0:1 0:0 1:2 0:3 2:0 1:0 0:2 4:0 3:2 3:0 4:0 2:2 1:2 2:0 1:1
    07. BSG Motor Ammendorf 2:0 2:0 3:0 4:3 1:2 0:1 0:0 1:3 2:1 3:2 0:0 1:0 0:0 4:1 1:1 1:0
    08. BSG Stahl MK Eisleben 0:0 1:0 0:0 3:2 0:1 1:1 1:0 0:0 1:1 2:0 1:1 3:1 2:0 3:0 0:2 1:0
    09. BSG Motor Köthen 0:3 1:2 2:0 2:1 2:2 1:1 2:3 2:1 3:1 2:2 0:3 6:2 2:1 2:0 3:0 5:1
    10. BSG Aktivist Gräfenhainichen 1:1 2:3 2:2 3:2 0:1 1:2 2:0 2:0 0:1 3:0 1:1 3:2 3:0 2:1 0:0 0:0
    11. BSG Stahl WW Hettstedt 1:0 1:3 0:0 1:0 2:1 0:0 1:0 4:1 1:0 2:0 3:0 2:2 2:0 0:3 1:0 0:0
    12. BSG Empor Halle 0:1 1:1 0:1 6:2 0:0 3:1 2:3 0:0 3:3 2:2 4:0 2:2 1:1 2:2 3:1 7:2
    13. BSG Chemie Greppin 0:2 3:1 0:2 2:0 1:1 0:1 0:1 3:0 5:2 0:2 0:3 2:0 3:2 2:1 0:0 2:2
    14. TSG Naumburg 1:3 0:2 1:2 1:3 0:3 0:2 1:1 2:2 1:0 2:0 1:0 0:1 1:0 6:0 1:0 2:1
    15. BSG Stahl Sangerhausen 0:2 0:3 2:1 2:3 0:1 1:1 0:1 0:1 2:1 0:2 0:1 3:0 0:1 2:1 2:1 0:0
    16. BSG Turbine Halle 1:2 1:2 0:2 1:1 0:3 0:1 2:0 0:1 1:0 1:3 2:2 0:2 2:2 0:0 1:2 1:0
    17. BSG Aktivist Theißen 1:0 1:1 1:2 0:2 3:0 0:3 3:4 2:2 1:4 1:3 1:1 1:5 3:2 2:0  (2) 2:3
    (1) 
    BSG Motor Dessau – BSG Aktivist Gräfenhainichen 1:1 (Rückrunde); Wertung: 2:0 Punkte und 0:0 Tore für Gräfenhainichen.
    (2) 
    BSG Aktivist Theißen – BSG Stahl Sangerhausen (Rückrunde); Wertung: 2:0 Punkte und 0:0 Tore für Theißen.

    Torschützenliste

    Spieler Mannschaft Tore
    01. Hans Müller HFC Chemie II 25
    02. Werner Büchel BSG Stahl Thale 24
    03. Reschke BSG Empor Halle 18
    Wilfried Mühlchen BSG Chemie Buna Schkopau 18

    Bezirksmeister

    1. HFC Chemie II
    Helmut Wilk

    Peter Buschner (C), Walter Klemm, Fritz Zschüntzsch, Hans-Dieter Hoffmann
    Jürgen Breinig, Rainer Topf, Bernd Gebes
    Manfred Schütze, Hans Müller, Hans-Dieter Ilgner
    Trainer: Günter Hoffmann

    außerdem: Hoyer, Sturm, Reinhard Eschrich, Klaus Domser, Weise

    Literatur

    • Die neue Fußballwoche. Fuwo. Berlin (Hefte der Saison 1968 und 1969).
    • DSFS AG Nordost (Hrsg.): DDR-Chronik 1949–1991, DDR-Fußball in Daten, Fakten und Zahlen. Band 3: 1963/64-1968/69. Berlin 2007.