Amtsgericht Saarburg
Das Amtsgericht Saarburg ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von acht Amtsgerichten (AG) im Bezirk des Landgerichtes Trier.
Gerichtssitz und -bezirk
Das Gericht hat seinen Sitz in der Stadt Saarburg im Landkreis Trier-Saarburg. Der Gerichtsbezirk erstreckt sich auf das Gebiet der Städte und Gemeinden Ayl, Fisch, Freudenburg, Irsch, Kanzem, Kastel-Staadt, Kirf, Konz, Mannebach, Merzkirchen, Nittel, Oberbillig, Ockfen, Onsdorf, Palzem, Pellingen, Saarburg, Schoden, Serrig, Taben-Rodt, Tawern, Temmels, Trassem, Wasserliesch, Wawern, Wellen, Wiltingen und Wincheringen. In ihm leben rund 52.000 Menschen.
Insolvenz-, Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungssachen aus dem Bezirk des AG Saarburg werden beim Amtsgericht Trier bearbeitet, das auch das Handels- und das Vereinsregister führt. Für Mahnverfahren ist das Amtsgericht Mayen als Zentrales Mahngericht zuständig.
Übergeordnete Gerichte
Dem Amtsgericht Saarburg ist das Landgericht Trier übergeordnet. Zuständiges Oberlandesgericht ist das Oberlandesgericht Koblenz.
Geschichte
In Saarburg bestand von 1820 bis 1879 das preußische Friedensgericht Saarburg. Das königlich preußische Amtsgericht Saarburg wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 1879 als eines von 16 Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichtes Trier im Bezirk des Oberlandesgerichtes Köln gebildet. Der Sitz des Gerichtes war Saarburg. Sein Gerichtsbezirk umfasste den Kreis Saarburg außer dem Teil, der dem Amtsgericht Perl zugeordnet war.[1] Am Gericht bestand 1880 eine Richterstelle. Das Amtsgericht war damit ein kleines Amtsgericht im Landgerichtsbezirk.[2]
Gebäude
Das Gericht ist im Gebäude Graf-Siegfried-Straße 56 untergebracht.
Siehe auch
Weblinks
- Internetpräsenz des Amtsgerichtes Saarburg. Abgerufen am 23. Juni 2023.
- Übersicht der Rechtsprechung des Amtsgerichtes Saarburg. Abgerufen am 5. September 2018.
Einzelnachweise
- ↑ Verordnung, betreffend die Bildung der Amtsgerichtsbezirke vom 5. Juli 1879, GS Nr. 30, S. 564, Digitalisat
- ↑ Carl Pfafferoth: Jahrbuch der deutschen Gerichtsverfassung. 1888, S. 415 online
Koordinaten: 49° 36′ 27,2″ N, 6° 32′ 44″ O