Amtsgericht Neuerburg
Das Amtsgericht Neuerburg war ein preußisches und später rheinland-pfälzisches Amtsgericht mit Sitz in Neuerburg.
Geschichte
In Neuerburg bestand von 1820 bis 1879 das preußische Friedensgericht Neuerburg. Das königlich preußische Amtsgericht Neuerburg wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 1879 als eines von 16 Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichtes Trier im Bezirk des Oberlandesgerichtes Köln gebildet. Der Sitz des Gerichtes war Neuerburg. Sein Gerichtsbezirk umfasste aus dem Kreis Bernkastel die Bürgermeistereien Neumagen, Thalfang, Talling und aus der Bürgermeisterei Mohrbach die Gemeindebezirke Elzerath, Haag, Heinzerath, Hunolstein, Merschbach, Merscheid und Weiperath und aus dem Landkreis Trier die Bürgermeistereien Heidenburg, Leiwen, Mehring und Trittenheim.[1] Am Gericht bestand 1880 eine Richterstelle. Das Amtsgericht war damit ein kleines Amtsgericht im Landgerichtsbezirk.[2]
Mit dem 1. Landesgesetz über Verwaltungsvereinfachung wurden kleine Amtsgerichte mit nur einem Richter geschlossen und zu größeren Einheiten zusammengelegt. Das Amtsgericht Neuerburg wurden daher 1966 geschlossen und das Amtsgericht Bitburg übernahm dessen Sprengel.[3]
Einzelnachweise
- ↑ Verordnung, betreffend die Bildung der Amtsgerichtsbezirke vom 5. Juli 1879, GS Nr. 30, S. 563, Digitalisat
- ↑ Carl Pfafferoth: Jahrbuch der deutschen Gerichtsverfassung. 1888, S. 415 online
- ↑ Geschichte des Amtsgerichts Bitburg.