Amtsgericht Krefeld-Uerdingen
Das Amtsgericht Krefeld-Uerdingen (bis 1929 Amtsgericht Uerdingen) war ein preußisches und später nordrhein-westfälisches Amtsgericht mit Sitz in Uerdingen.
Geschichte
Bis 1879 bestand in Uerdingen das Friedensgericht Uerdingen. Das königlich preußische Amtsgericht Uerdingen wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 1879 als eines von zwölf Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichtes Düsseldorf im Bezirk des Oberlandesgerichtes Köln gebildet. Der Sitz des Gerichtes war Uerdingen. Sein Gerichtsbezirk umfasste das dem Landkreis Krefeld die Bürgermeistereien Bockum, Lank, Linn, Osterath und Uerdingen sowie aus dem Kreis Mörs die Bürgermeisterei Friemersheim.[1] Am Gericht bestand 1880 eine Richterstelle. Das Amtsgericht war damit ein kleines Amtsgericht im Landgerichtsbezirk.[2]
1906 wurde das Landgericht Crefeld gebildet und das Amtsgericht Uerdingen diesem zugeordnet. 1929 entstand Krefeld-Uerdingen am Rhein und damit änderte sich auch der Name des Amtsgerichts auf Amtsgericht Krefeld-Uerdingen. Mit dem Ruhrgebiet-Gesetz wurde 1974 das Amtsgericht Krefeld-Uerdingen aufgehoben und sein Sprengel dem Amtsgericht Krefeld zugeordnet.
Richter
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ Verordnung, betreffend die Bildung der Amtsgerichtsbezirke vom 5. Juli 1879, GS Nr. 30, S. 560, Digitalisat
- ↑ Carl Pfafferoth: Jahrbuch der deutschen Gerichtsverfassung. 1888, S. 414 online