Windhof (Gemeinde Schweiggers)

Windhof (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Windhof
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Schweiggers
Koordinaten 48° 41′ 38″ N, 15° 4′ 41″ Of1
Höhe 620 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 40 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 1,26 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06996
Katastralgemeindenummer 24390
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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BW

Windhof (früher manchmal auch Windhaag) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Schweiggers im Bezirk Zwettl in Niederösterreich mit 40 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Geografie

Das kleine Dorf befindet sich nördlich von Schweiggers und ist über die Landesstraße L8150 erreichbar, von der die L8238 als Stichstraße in den Ort abzweigt. Im Norden bildet die Stoanathaya die Grenze zum Bezirk Gmünd. Zur Ortschaft zählen weiters die Lagen Schafhof im Südosten und Windhofhäusl im Norden, die damit 22 Adressen umfasst. (Stand: 1. April 2020)[2]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 18 Häusern genannt, das nach Sallingstadt eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Zwettl besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Weitra ausgeübt.[3]

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Windhof insgesamt 25 Bauflächen mit 10.795 m² und 18 Gärten auf 7.056 m², 1989/1990 gab es 25 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 66 angewachsen und 2009/2010 bestanden 37 Gebäude auf 82 Bauflächen.[4]

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 87 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 35 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 83 Hektar Landwirtschaft betrieben und 37 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 83 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 37 Hektar betrieben.[4] Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Windhof beträgt 27,8 (Stand 2010).

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Manhardsberg. 6 von 34 Bänden. 6. Band: Taures (Stiftsherrschaft Zwettl) bis Pöbring. Anton Benko, Wien 1841, S. 11 (WindhofInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 12, Sektion Schrems, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,5 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 394.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 406 (Windhof (auch Windhaag) in der Google-Buchsuche).
  4. a b BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)