Reinbolden

Reinbolden (Weiler)
Ortschaft
Katastralgemeinde Reinbolden
Verwaltungssprengel
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Schweiggers
Koordinaten 48° 41′ 7″ N, 15° 1′ 2″ Of1
Höhe 616 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 11 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 1,7 km² (31. Dez. 2023)
Ortsvorsteherin Christina Kerndlf1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06987
Katastralgemeindenummer 24397
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
f0
11

f0BW

Reinbolden ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Schweiggers im Bezirk Zwettl in Niederösterreich.

Geografie

Der im Quellbereich des Elexenbaches zwischen Siebenlinden und Großreichenbach gelegene Weiler ist über die Landesstraße L8275 erreichbar, von der die L8276 als Stichstraße in den Ort abzweigt.

Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 9 Adressen.[1]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit sechs Häusern genannt, das nach Siebenlinden eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Rappottenstein besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Weitra ausgeübt.[2]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Reinbolden einige Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.[3]

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Reinbolden insgesamt 11 Bauflächen mit 6.550 m² und 11 Gärten auf 11.470 m², 1989/1990 gab es 9 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 16 angewachsen und 2009/2010 bestanden 13 Gebäude auf 25 Bauflächen.[4]

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 105 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 58 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 99 Hektar Landwirtschaft betrieben und 66 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 97 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 66 Hektar betrieben.[4] Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Reinbolden beträgt 23 (Stand 2010).

Literatur

Einzelnachweise

  1. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  2. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 176 (Reinbolden in der Google-Buchsuche).
  3. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938. PDF, S. 414
  4. a b BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)