Meinhartschlag
| Meinhartschlag (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Meinhartschlag | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Zwettl (ZT), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Zwettl | |
| Pol. Gemeinde | Schweiggers | |
| Koordinaten | 48° 40′ 47″ N, 15° 3′ 7″ O | |
| Höhe | 651 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 20 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 1,12 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06985 | |
| Katastralgemeindenummer | 24344 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Meinhartschlag ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Schweiggers im Bezirk Zwettl im niederösterreichischen Waldviertel mit 20 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
Geografie
Das von der Landesstraße L8150 über eine Stichstraße erreichbare Dorf befindet sich nordwestlich von Schweiggers und südlich unterhalb des Berglüss (707 m ü. A.), einer bewaldeten Anhöhe. Der Ort entwässert über den Meinhartschlager Bach in die Thaya. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 10 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit zehn Häusern genannt, das nach Schweiggers eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Weitra besaß die Ortsobrigkeit und übte die Landgerichtsbarkeit aus. Die Herrschaft Gmünd besorgte die Konskription und die Pfarre Gmünd hatte die Grundherrschaft inne.[3]
Siedlungsentwicklung
Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Meinhartschlag insgesamt 10 Bauflächen mit 7.634 m² und 8 Gärten auf 6.050 m², 1989/1990 gab es 12 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 23 angewachsen und 2009/2010 bestanden 14 Gebäude auf 24 Bauflächen.[4]
Bodennutzung
Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 82 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 27 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 82 Hektar Landwirtschaft betrieben und 27 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 80 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 29 Hektar betrieben.[4] Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Meinhartschlag beträgt 24,6 (Stand 2010).
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 376 (Ausgabe 1769; Mannharfschlag in der Google-Buchsuche).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 12, Sektion Schrems, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,5 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 394.
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 28 (Meinhartsschlag in der Google-Buchsuche).
- ↑ a b BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)