Vanessa Muianga
| Vanessa Muianga | |
| Porträt | |
|---|---|
| Geburtstag | 20. Oktober 1995 |
| Geburtsort | Maputo, Mosambik |
| Größe | 1,74 m |
| Partnerin | 2017, 2019–2021 Liocádia Manhiça 2019, 2021, 2025 Mércia Mucheza 2022–2024 Ana Sinaportar |
| Weltrangliste | Position 76[1] |
| Erfolge | |
| 2017 – Vierte Afrikameisterschaft 2017 – WM-Teilnehmerin 2022 – Dritte Afrikameisterschaft 2022 – WM-Teilnehmerin 2023 – WM-Teilnehmerin 2024 – Zweite All African Games 2025 – Afrikanische Vizemeisterin 2025 – WM-Teilnehmerin | |
| (Stand: 22. November 2025) | |
Vanessa Muianga (* 20. Oktober 1995 in Maputo) ist eine mosambikanische Beachvolleyballspielerin.
Karriere
Die in der mosambikanischen Hauptstadt geborene Sportlerin stand 2017 mit Liocádia Manhiça bei der zweiten Afrikameisterschaft (AM) in ihrer Heimatstadt im Halbfinale. Das Duo qualifizierte sich damit für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im selben Jahr, blieb dort jedoch satz- und sieglos. Besser lief es 2020, als sie den Pool 8 des Confédération Africaine de Volleyball (CAVB) Continental Cups gewannen und in der Runde D das Endspiel erreichten. Ein Jahr später siegten sie bei einem Turnier in Maputo. In der Saison danach startete Muianga mit Ana Sinaportar und stand mit ihr gleich bei Veranstaltungen in ihrem Geburtsort und in Johannesburg auf der obersten Stufe des Podests. Bei der kontinentalen Meisterschaft in derselben Spielzeit konnte sie sich an der Seite ihrer neuen Partnerin um einen Platz verbessern und so ihre erste Medaille erkämpfen, während ihre zweite und dritte WM-Teilnahme auch keine besseren Ergebnisse als beim ersten Mal brachten. Die Athletinnen aus dem Staat in Südortafrika dominierten jedoch nationale und CAVB Events mit Ausnahme der AM in den Jahren 2022 und 2023. Ihre Siegesserie riss erst bei den All African Games 2024, als sie sich im Finale gegen die Ägypterinnen Doaa Elghobashy und Marwa Abdelhady Magdy geschlagen geben mussten.[2] Die Silbermedaille, die sie dort erhielten, war die einzige Medaille, die Mosambik bei dieser Veranstaltung erringen konnte.[3]
Mit Mércia Mucheza, mit der sie 2019 in der Runde der Acht bei den kontinentalen Titelkämpfen stand und zwei Jahre später den ersten Platz bei einem nationalen Turnier in ihrer Geburtsstadt belegt hatte, bildete Vanessa 2025 ein neues Beachpaar Heraus kam dabei die erste Finalteilnahme bei der afrikanischen Meisterschaft sowie der erste Spielgewinn bei einem Event der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB), wenn auch nur in der Qualifikation. Beim kontinentalen Turnier mussten Djami / Kouagou aus Benin und Zeroua / Yakki aus Marokko in der Vorrunde sowie die Kapverdierinnen Lu / Jany in der Runde der Sechzehn und ein weiteres Duo im Viertelfinale die Überlegenheit ihrer Gegnerinnen anerkennen. In der Vorschlussrunde besiegten Muianga und Mucheza die Ägypterinnen Marwa Magdy and Nada Hamdy in drei Sätzen mit 19:21,21:19 und 15:09.[4] Beim Elite16 in Kapstadt erkämpften die Mosambikanerinnen die Teilnahme am Hauptwettbewerb durch einen Erfolg in der Qualifikation gegen das Heimteam Natasha Webber und Nicola Wenhold.
Durch den Einzug ins Halbfinale bei der AM in Marokko sicherten sich Vanessa und Mucheza den Start bei der Weltmeisterschaft in Adelaide. Dort erreichten sie in den ersten beiden Spielen fünfzehn bzw. sechzehn Punkte in jeweils zwei Sätzen. In der letzten Begegnung gegen die französischen Olympiateilnehmerinnen Lézana Placette / Alexia Richard gelangen ihnen beim 16:21, 17:21 dreiunddreißig Punkte in zwei Durchgängen. Damit schieden sie als Gruppenletzte in der Vorrunde aus.
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox
Einzelnachweise
- ↑ FIVB-Weltrangliste (Stand: 24. November 2025)
- ↑ African Games 2024 (Damen). Volleybox, abgerufen am 22. November 2025 (englisch).
- ↑ Medal Count. Abgerufen am 22. November 2025 (englisch).
- ↑ Empowered Morocco crowned Africa beach volleyball champions on home sand. FIVB, 30. Juni 2025, abgerufen am 22. November 2025 (englisch).