Beachvolleyball-Afrikameisterschaft 2019

Die Beachvolleyball-Afrikameisterschaft fand 2019 zum dritten Mal statt. Gastgeber war diesmal Nigeria in seiner Hauptstadt Abuja im Jabi Lake Park. Insgesamt nahmen neunzehn Nationen an dem Event teil.

Vorrunde

Bei den Frauen scheiterten Gambia, Algerien, Sierra Leone, Sudan und die Elfenbeinküste in der Gruppenphase. Bei den Männern konnten sich Ghana, Botswana, Tansania, Gambia, Sudan, Sambia, Benin, die Elfenbeinküste, Algerien und Ägypten nicht für die Runde der besten acht Beachpaare qualifizieren.[1][2][3]

Viertelfinale

Frauen: Ägypten siegte gegen Marokko 2:0 (21:11, 21:15), während Mauritius Mosambik in drei Sätzen bezwang. (14:21, 21:14, 15:13) Nigeria war in zwei Durchgängen stärker als Niger (21:18, 21:16), Ruanda eliminierte anschließend Botswana. (21:9, 21:10)
Männer: Nigeria verlor gegen Mosambik 0:2 (16:21, 15:21), danach unterlag Angola Marokko ebenfalls in zwei Sätzen. (10:21, 13:21) Ruanda benötigte gegen Südafrika auch nur zwei Durchgänge. Das einzige Dreisatzspiel bei den Männern sah Sierra Leone als Sieger gegen Mauritius. (15:21, 21:18, 15:13)[4][5][6]

Vorschlussrunde

In einer äußerst engen Begegnung bezwang Mauritius im ersten Spiel der Frauen Ruanda in drei Durchgängen. Insbesondere der dritte Satz war mit 23:21 hart umkämpft. Deutlich klarer war dagegen der Sieg Ägyptens. Nigeria unterlag dem Duo aus dem nordöstlichen Afrika in zwei Sätzen mit 16:21 und 19:21.
Die marokkanischen Männer besiegten Mosambik mit 22:20 und 21:17. Im zweiten Halbfinale lag Ruanda gegen Sierra Leone mit 16:21 zurück, konterte jedoch mit 21:12 und 15:13 in den Sätzen zwei und drei und sicherte sich so den Finaleinzug.[7]

Endrunde

Zum ersten Mal bei den Kontinentalmeisterschaften der Frauen stand Ägypten auf dem Treppchen, und das gleich auf der obersten Stufe, denn Mauritius verlor das Finale mit 15:21, 16:21. Die Siegerin der zweiten Austragung aus Ruanda mit einer neuen Partnerin sicherte sich Bronze durch ein 21:18, 21:16 über Nigeria.

Zum zweiten Mal Afrikameister wurden die Marokkaner Mohamed Abicha und Zouheir Elgraoui. Sie gewannen das Endspiel gegen das Team aus Ruanda mit dem exakt gleichen Resultat wie die Siegerinnen das Frauenfinale. Die Athleten aus Mosambik erwiesen sich im Spiel um den dritten Rang mit einem 21:17, 21:15 als die Stärkeren gegenüber Sierra Leone.[8][9]

Frauen
Platz Nation Namen
1 Agypten Doaa Elghobashy / Farida El Askalany
2 Mauritius Liza Bonne / Nathalie Létendrie
3 Ruanda Charlotte Nzayisenga / Benitha Mukandayisenga
4 Nigeria Tochukwu Nnoruga / Fransica Ikhiede
Männer
Platz Nation Namen
1 Marokko Mohamed Abicha / Zouheir Elgraoui
2 Ruanda Patrick Kavalo / Olivier Ntagengwa
3 Mosambik Aldevino Nguvo / Delcio Soares
4 Sierra Leone Ishmail Bangura / Ibrahim Kamara


Einzelnachweise

  1. 2019 Africa Beach V’ball: Nigeria, Ghana, Rwanda shine on Day 1. The Nation, 24. April 2019, abgerufen am 4. November 2025 (englisch).
  2. Africa Beach V’ball Cup: Nigeria, Morocco, 6 others book q/final tickets. The Nation, 25. April 2019, abgerufen am 4. November 2025 (englisch).
  3. Sierra Leone Qualifies for Beach Volleyball World Cup. 31. Mai 2019, abgerufen am 4. November 2025 (englisch).
  4. Africa Beach V’ball Cup: Nigeria female team secures World Cup ticket. The Nation, 26. April 2019, abgerufen am 4. November 2025 (englisch).
  5. Africa Beach Volleyball: Mozambique beat Nigeria 2-0 in quarter-final. Newsdiary, 25. April 2019, abgerufen am 4. November 2025 (englisch).
  6. Africa Beach Volleyball: Rwandan Teams Seal World Cup tickets. KTPress, 26. April 2019, abgerufen am 4. November 2025 (englisch).
  7. 2019 CAVB Beach Volleyball Nations Cup: Morocco and Rwanda To Meet In The Men’s Cup Final. 27. April 2019, abgerufen am 4. November 2025 (englisch).
  8. 2019 African Beach Volleyball: Morocco, Egypt Emerge Champions. The Gleamer, 28. April 2019, abgerufen am 4. November 2025 (englisch).
  9. Morocco, Egypt emerge winners at African Beach Volleyball. The Guardian, 29. April 2019, abgerufen am 4. November 2025 (englisch).