St. Peter und Paul (Hopferstadt)

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Peter und Paulist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude, das in Hopferstadt, einem Gemeindeteil der Stadt Ochsenfurt im Landkreis Würzburg in Unterfranken steht. Das Bauwerk ist unter der Denkmalnummer D-6-79-170-324 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.

Geschichte

Die Kirche St. Peter und Paul wurde als Wehrkirche in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut. Erhalten von der Befestigung sind Teile der Ummauerung.[1] Eine Langhauserweiterung erfolgte 1861 und 1864. Die Innenausstattung wurde mehrfach tiefgreifend umgestaltet.

Baubeschreibung

Die Kirche ist in der Liste der Baudenkmäler in Ochsenfurt folgendermaßen beschrieben:[2]

  • Katholische Pfarrkirche Sankt Peter und Paul: Saalbau mit eingezogenem, spätgotisch gewölbtem Chor und südlichem Chorflankenturm mit Spitzhelm, 1. Hälfte 16. Jahrhundert, Turm bezeichnet 1522, Langhauserweiterung, 1861 und 1864, mit Ausstattung
  • Friedhofsmauer

Die Kirche wird heute im Wesentlichen von der vom Münchner Bildhauer Franz Hofmann geschaffenen neugotischen Ausstattung von 1892/93 bestimmt. Das Altarbild ist seit 2002 ein Gemälde des Schweizer Malers Melchior Paul von Deschwanden.

Die Orgel wurde 1919 von Willibald Siemann erbaut und 1966/1967 durch Gustav Weiß & Söhne durchgreifend umgebaut.[3]

Pfarrei

Die Pfarrei hat eine Filialkirche in Rittershausen. Seit Oktober 2001 ist die Gemeinde als Pfarrverband verbunden mit Darstadt, Goßmannsdorf, Hohestadt, Tückelhausen und Winterhausen in der Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen.

Literatur

  • Joachim Braun: Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Hopferstadt. In: Hopferstadt - Ein Dorf im Ochsenfurter Gau. Hrsg.: Katholische Kirchenstiftung Hopferstadt, Vier Türme Verlag, Münsterschwarzach 2006, S. 183 ff.

Einzelnachweise

  1. St. Peter und Paul in der privaten Datenbank Alle Burgen.
  2. Denkmalliste für Ochsenfurt (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
  3. Informationen zur Orgel auf Organ index, abgerufen am 17. September 2025.