Kirchenburg Sommerhausen
Die Kirchenburg Sommerhausen umfasst eine in Teilen erhaltende Wehrkirche und erhaltene Befestigungsanlagen im Markt Sommerhausen im unterfränkischen Landkreis Würzburg. Wichtigster erhaltener Teil ist die Ehemalige Frauenkirche.
Geschichte
Die Kirchenburg Sommerhausen stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie wurde beim Bau der Stadtbefestigung in diese einbezogen, als Sommerhausen als Teil der limpurgischen Herrschaft Speckfeld (bzw. deren Erbtöchter von Rechtern) im 15./16. Jahrhundert Befestigungen mit Mauerring, Mauertürmen, Graben und je drei Toren erhielt. Heute dient der erhaltene Wehrkirchturm der ehemaligen Frauenkirche in der Badgasse 1 einem lokalen Künstler als Atelier.[1]
Baubeschreibung
In der Liste der Baudenkmäler in Sommerhausen sind erhaltene Reste der Kirchenburg aufgeführt:[2]
- Badgasse 1, Ehemalige Frauenkirche: Ehemalige Kirchenburg, quadratischer Turm mit Pyramidendach und Langhausruine, romanisch, um 1150
- Alte Brückenstraße 2 : Mauerzug der Ortsbefestigung, 15./16. Jahrhundert, Mauer der ehemaligen Kirchenburg
- Badgasse 3, 5, 7 : Mauer der ehemaligen Kirchenburg, mittelalterlich
- Badgasse 1: Kirchhofbefestigung, Bruchsteinmauerwerk, teilweise verbaut, später in die Ortsmauer einbezogen
Literatur
- Ursula Pfistermeister: Wehrhaftes Franken Band 2: um Würzburg. Regensburg, 2001. ISBN 341-8-00386-9
- Karl Kolb: Wehrkirchen und Kirchenburgen in Franken. Würzburg, 1977. ISBN 392-1-05616-0
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Kirchenburg Sommerhausen. In: Burgenwelt. Abgerufen am 17. September 2025.
- ↑ Denkmalliste für Sommerhausen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
Koordinaten: 49° 42′ 24,6″ N, 10° 1′ 18,3″ O