Schneebauer Rücken

Schneebauer Rücken

Simonhöhe

Höchster Gipfel Hocheck und Schneebauerberg (1338 m ü. A.)
Lage Kärnten, Österreich
Teil der Gurktaler Alpen
Koordinaten 46° 48′ N, 14° 15′ O
p1

Der Schneebauer Rücken ist der südliche Höhenzug der Wimitzer Berge in den Gurktaler Alpen in Kärnten. Er liegt zwischen der Wimitz im Norden und dem Glantal im Süden.

Geographie

Der Höhenzug mit einer durchschnittlichen relativen Höhe von etwa 580 m gegenüber dem Tal der Wimitz bzw. etwa 740 m gegenüber dem Tal der Glan streckt sich über eine Länge von etwa 25 km vom Tal der Engen Gurk im Westen bis zum St. Veiter Hügelland im Osten.[1]

Der Kamm des Schneebauer Rückens verläuft einförmig, die Gipfel treten kaum hervor. Die benannten Gipfel am Schneebauer Rücken sind von West nach Ost: Hocheck (1338 m) und Paulsberg (1333 m) im Schigebiet Simonhöhe, Wunderriegel (1274 m), Schneebauerberg (1338 m), Sonntagsberg (1189 m), Salbrechtkopf (1246 m) und Kolbenberg oder Kolmberg (1145 m).[2]

Der nördliche, schattseitige Abhang des Schneebauer Rückens zur Wimitz hin fällt in höheren Lagen nur mäßig steil ab, in tieferen Lagen jedoch steil und vor allem im östlichen Teil auch felsig.[1] Abgesehen vom Pfarrort Steinbichl gibt es nördlich des Kamms nur Streusiedlungen.

Die südlichen, sonnseitigen Hänge des Schneebauer Rückens zum Glantal hin sind reicher gegliedert und nicht steil. Hier erstrecken sich einige Ausläufer vom Hauptkamm in südöstliche Richtung, so vom Hocheck über Galler Berg (1270 m) zum Gösseberg (1171 m) mit dessen Nebengipfel, dem Veitsberg (1160 m); von der Wegscheide in Richtung Gradenegg der Illmitzenberg (1189 m); vom Schneebauerberg in Richtung Sörg der Sörgerberg (1255 m) und die Pflugernhöhe (1160 m), und etwas abseits östlich davon der Gauerstall (1129 m) mit dem Lorenziberg (971 m) als Nebengipfel.[1] In der Senke zwischen Gösseberg und Illmitzenberg liegt das Dobramoor. Südlich vorgelagert ist dem Schneebauer Rücken ein das Glantal nordseitig begleitender Höhenzug mit den Gipfeln St. Urbaner Berg (881 m), Krobather Berg (867 m), Deblacher Berg (843 m) und Kulmberg (838 m).[1] An der Südseite des Schneebauer Rückens liegen zahlreiche Dörfer, darunter mehrere Pfarr- und Schulorte.

Folgende Gemeinden haben von Westen nach Osten einen Anteil am Schneebauer Rücken: Steuerberg, Feldkirchen in Kärnten, St. Urban, Liebenfels und Frauenstein.

Einzelnachweise

  1. a b c d Franz Pehr: Zur Vegetationsgeschichte des Glantales und der Wimitzer Berge. (= 9. Sonderheft von Carinthia II) Klagenfurt, 1946. S. 9.
  2. Franz Pehr: Zur Vegetationsgeschichte des Glantales und der Wimitzer Berge. (= 9. Sonderheft von Carinthia II) Klagenfurt, 1946. S. 8.