Schleuse Bannetze
| Schleuse Bannetze | ||
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Schleusenkammer (2010) | ||
| Lage | ||
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| Koordinaten | 52° 40′ 54″ N, 9° 49′ 48″ O | |
| Ort: | Bannetze | |
| Gewässer: | Aller | |
| Gewässerkilometer: | km 26,27 bzw. 0,49 | |
| Daten | ||
| Eigentümer: | Bund | |
| Betreiber: | Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes | |
| Zuständiges WSA: | Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser | |
| Planungsbeginn: | vor 1909 | |
| Bauzeit: | 1909–1912 | |
| Betriebsbeginn: | 1912 | |
| Schleuse | ||
| Nutzlänge: | 159,00 m | |
| Nutzbreite: | 10,00 m | |
| Durchschnittliche Fallhöhe: |
2,20 m | |
| Obertor: | Stemmtor | |
| Untertor: | Stemmtor | |
| Sonstiges | ||
Die Schleuse Bannetze, An der Schleuse 1, in der niedersächsischen Gemeinde Winsen (Aller), Ortsteil Bannetze, im Landkreis Celle, wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Die Schleuse befindet sich am Flusskilometer 26,72 der Aller.[1] Die Kilometrierung im Schleusenkanal wird mit 0,49 angegeben.
Das Gebäude und die Schleuse mit Wehr und Zufahrtsallee stehen unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Winsen (Aller)).[2]
Geschichte
Im Jahr 1907 beschloss der Preußische Staat die Kanalisierung der Aller auf einer Strecke zwischen Celle und der Leinemündung bei Hademstorf. Für die Schifffahrt wurde zeitgleich mit dem Wehr ein etwa 500 Meter langer Schleusenkanal mit der Schleuse für die Binnenschifffahrt angelegt. Im Bereich der 112 Kilometer langen Unteraller zwischen Celle und der Leinemündung entstanden, um die Bedingungen für den Schiffsverkehr zu verbessern, nahezu baugleiche Stauanlagen zur Wasserstandsregulierung in Bannetze, Oldau, Marklendorf und Hademstorf.
Die Schleuse
Das als Schleppzugschleuse mit schrägen Kammerwänden konzipierte Abstiegsbauwerk entstand von 1909 bis 1912, mit 159 Meter nutzbarer Länge, 10 Meter Breite und einer mittleren Fallhöhe von 2,40 Meter. Als Schleusenverschlüsse an Ober- und Unterhaupt dienen elektrisch angetriebene Stemmtore.[3] Zeitgleich entstand das Allerwehr[4] und ein eingeschossiges, massives und verklinkertes Schleusenwärterhaus mit ziegelgedecktem Satteldach, mittigem holzverschalten vorkragenden Dachhaus und Giebeldreiecken in Zierfachwerk sowie mit nördlichem Anbau.[5] Ebenfalls angelegt wurde eine Zufahrtsallee zur Schleuse 1 von West nach Ost von Laubbäumen gesäumt. Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… zeittypisches Wohnhaus mit Zierfachwerk ….“
Literatur
- Schriften des Vereins für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen e. V. div. Jahrgänge. WESKA (Westeuropäischer Schifffahrts- und Hafenkalender), Binnenschifffahrts-Verlag, Duisburg-Ruhrort OCLC 48960431
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Schriften des Vereins für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen e. V. div. Jahrgänge. WESKA (Westeuropäischer Schifffahrts- und Hafenkalender), Binnenschifffahrts-Verlag, Duisburg-Ruhrort OCLC 48960431 S. A 509
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
- ↑ Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen