Schönleitenspitze
| Schönleitenspitze | ||
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| Tschadinhorn (links) und Schönleitenspitze (rechts) gesehen von der Südflanke des Figerhorns | ||
| Höhe | 2809 m ü. A. | |
| Lage | Tirol, Österreich | |
| Gebirge | Schobergruppe | |
| Koordinaten | 46° 59′ 26″ N, 12° 41′ 23″ O | |
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| Normalweg | von Oberlesach über die Lesach-Riegel-Hütte und den Westgrat (unschwierig) | |
Die Schönleitenspitze ist ein 2809 m ü. A.[1] hoher Berggipfel der Schobergruppe in Osttirol (Österreich). Er liegt im Nordosten Osttirols in der Gemeinde Kals am Großglockner.
Namensherkunft
Unter schön im bäuerlichen Sinn ist eine nutzbare Fläche zu verstehen, wie sie in zahlreichen Flurnamen der Umgebung (Schönebene, Schönlahn, Schönleitenbach usw.) vorkommt. In Tiroler Flurnamen kommt jedoch auch schö auch als Ausdruck der Schöne im Sinne von "schöner, freier Fleck" vor. Der Wortteil Leite(n) bezeichnet mundartlich an ansteigendes Feld oder einen Abhang.[2]
Lage
Die Schönleitenspitze liegt im Westen der Schobergruppe bzw. im Osten der Gemeinde Kals am Großglockner. Die Nordhänge der Schönleitenspitze fallen ins Ködnitztal, die Südabhänge ins Tal des Lesachbachs ab. Zudem entspringen an der Südostflanke der Mörbetzbach und an der Nordflanke der Leiterbach und der Folpremoabach. Der Westgrat der Schönleitenspitze fällt über den Lesacher Riegel zum Kalser Tal ab, der Ostgrat verbindet den Berg mit dem Tschadinhorn. Weitere benachbarte Berge im Südosten sind die Nördliche Mörbetzspitze und die Südliche Mörbetzspitze.
Aufstiegsmöglichkeiten
Der Normalweg auf die Schönleitenspitze nimmt seinen Ausgang in Oberlesach und führt über den, nicht öffentlich befahrbaren, Lesach-Alm-Weg, zur Lesach-Riegel-Hütte. Über Rasenhänge gelangt man in der Folge über den Lesach Riegel und den Westgrat zur Schönleitenspitze. Weitere Anstiegsmöglichkeiten ergeben sich von der Lesachhütte über das Tal des Mörbetzbaches oder über den Verbindungsgrat des Tschadinhorns (II+)
Einzelnachweise
Literatur
- Walter Mair: Alpenvereinsführer Schobergruppe. Bergverlag Rudolf Rother: München 1972, ISBN 3-7633-1222-6.
- Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 41, Schobergruppe, ISBN 978-3-928777-12-4.