Nördliche Mörbetzspitze
| Nördliche Mörbetzspitze | ||
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| Die Nördliche Mörbetzspitze gesehen vom Tschadinhorn | ||
| Höhe | 2912 m ü. A. | |
| Lage | Tirol, Österreich | |
| Gebirge | Schobergruppe | |
| Koordinaten | 46° 59′ 14″ N, 12° 42′ 26″ O | |
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| Normalweg | von der Lesachhütte ins Tal des Mörbetzbaches und über die Westseite (II) | |
Die Nördliche Mörbetzspitze ist ein 2912 m ü. A.[1] hoher Berggipfel der Schobergruppe in Osttirol (Österreich). Er liegt im Nordosten Osttirols in der Gemeinde Kals am Großglockner.
Namensherkunft
Der Name Mörbetzspitze leitet sich vom slowenischen Wort murava/murova (Au, Rasen) ab und bezeichnet ein für Milchkühe geeignetes Gras.[2]
Lage
Die Nördliche Mörbetzspitze liegt im Westen der Schobergruppe bzw. im Osten der Gemeinde Kals am Großglockner. Sie befindet sich am Südgrat des Tschadinhorns, der sich vom Tschadinhorn über die Nördliche und Südliche Mörbetzspitze zieht und ins Tal des Lesachbachs abfällt. Östlich der Mörbetzspitzen liegt der Ruisbach, westlich der Mörbetzbach sowie mehrere kleine Bergseen.
Aufstiegsmöglichkeiten
Die Nördliche Mörbetzspitze ist ein wenig begangener Berg. Der Normalweg führt von der Lesachalm im Lesachtal zunächst am Wanderweg Richtung Tschadinhorn ins Tal des Mörbetzbachs. Ausgehend vom westlich der Nördlichen Mörbetzspitze gelegenen Sees sucht man eine zwischen den beiden Mörbetzspitzen liegende auffällige Schuttrinne. Durch diese erfolgt der Aufstieg bis zur Gratkerbe und danach über Gratzacken und Rasenflecken zum Gipfel (II). Eine Weitere Möglichkeit ist der Übergang vom Tschadinhorn, von dem jedoch auf Grund des brüchigen Felses abgeraten wird (II+).
Einzelnachweise
Literatur
- Walter Mair: Alpenvereinsführer Schobergruppe. Bergverlag Rudolf Rother: München 1972, ISBN 3-7633-1222-6.
- Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 41, Schobergruppe, ISBN 978-3-928777-12-4.