Südliche Mörbetzspitze
| Südliche Mörbetzspitze | ||
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| Nördliche (links) und Südliche Mörbetzspitze (rechts) gesehen von Osten | ||
| Höhe | 2834 m ü. A. | |
| Lage | Tirol, Österreich | |
| Gebirge | Schobergruppe | |
| Koordinaten | 46° 59′ 1″ N, 12° 42′ 15″ O | |
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| Normalweg | von der Lesachhütte ins Tal des Mörbetzbaches und über die Westseite (unschwierig) | |
Die Südliche Mörbetzspitze ist ein 2834 m ü. A.[1] hoher Berggipfel der Schobergruppe in Osttirol (Österreich). Er liegt im Nordosten Osttirols in der Gemeinde Kals am Großglockner.
Namensherkunft
Der Name Mörbetzspitze leitet sich vom slowenischen Wort murava/murova (Au, Rasen) ab und bezeichnet ein für Milchkühe geeignetes Gras.[2]
Lage
Die Nördliche Mörbetzspitze liegt im Westen der Schobergruppe bzw. im Osten der Gemeinde Kals am Großglockner. Sie befindet sich am Südgrat des Tschadinhorns, der sich vom Tschadinhorn (3017 m ü. A.) über die Nördliche (2912 m ü. A.) und Südliche Mörbetzspitze zieht und ins Tal des Lesachbachs abfällt. Östlich der Mörbetzspitzen liegt der Ruisbach, westlich der Mörbetzbach sowie mehrere kleine Bergseen.
Aufstiegsmöglichkeiten
Die Südliche Mörbetzspitze ist ein wenig begangener Berg und wird in der Führerliteratur als wenig lohnend beschrieben. Der Normalweg führt von der Lesachalm im Lesachtal zunächst am Wanderweg in Richtung des Tschadinhorns ins Tal des Mörbetzbachs. Ausgehend vom westlich der Nördlichen Mörbetzspitze gelegenen Sees sucht man eine zwischen den beiden Mörbetzspitzen liegende, auffällige Schuttrinne. Durch diese erfolgt der Aufstieg bis zur Gratkerbe und danach wenige Meter steil über Blöcke und Rasenpolster auf den Gipfel, wo sich ein Steinmann befindet. (unschwierig).
Einzelnachweise
Literatur
- Walter Mair: Alpenvereinsführer Schobergruppe. Bergverlag Rudolf Rother: München 1972, ISBN 3-7633-1222-6.
- Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 41, Schobergruppe, ISBN 978-3-928777-12-4.