Raffelshöfe
| Raffelshöfe (Weiler) | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Zwettl (ZT), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Zwettl | |
| Pol. Gemeinde | Groß Gerungs (KG Marharts) | |
| Ortschaft | Kinzenschlag | |
| Koordinaten | 48° 32′ 16″ N, 14° 56′ 35″ O | |
| Höhe | 810 m ü. A. | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Raffelshöfe (früher auch Raffetshöfe) ist ein Weiler in der Stadtgemeinde Groß Gerungs im Bezirk Zwettl in Niederösterreich.
Geografie
Der Weiler südlich von Groß Gerungs liegt unmittelbar östlich der Greiner Straße und ist über eine kurze Nebenstraße erreichbar. Der Ort entwässert zum Griesbach, der bei Frauendorf in die Zwettl mündet.
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort mit zwei Höfen genannt, die nach Griesbach eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Propsteiherrschaft Zwettl besaß die Ortsobrigkeit und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Arbesbach ausgeübt, die auch die Konskription besorgte.[1] Im Franziszeischen Kataster von 1823 wird die Ortslage als Raffetshöfe bezeichnet.[2] Nach dem Umbruch 1848 wurde der Ort Bestandteil der Ortsgemeinde Kleinwetzles und am 1. Jänner 1969 fusionierte Kleinwetzles mit den damaligen Gemeinden Etzen, Großgerungs, Heinrichs, Hypolz, Oberkirchen, Oberrosenauerwald und Wurmbrand zur Gemeinde Groß Gerungs, der sich später noch weitere Gemeinden anschlossen.[3]
Literatur
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 23, Sektion Groß Gerungs, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 9,0 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 383.
Einzelnachweise
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 156 (Rafelshöf in der Google-Buchsuche).
- ↑ Franziszeischer Kataster (um 1820): Flur Raffetshöfe (auf mapire.eu).
- ↑ Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 25. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3 MB; Inhalt PDF); abgerufen am 10. Oktober 2025.