Blumau (Gemeinde Groß Gerungs)

Blumau (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Blumau
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Groß Gerungs
Koordinaten 48° 34′ 17″ N, 15° 0′ 51″ Of1
Höhe 700 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 24 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 92,22 ha (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 17489
Katastralgemeindenummer 24105
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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Blumau (früher auch Bleimau) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Groß Gerungs im Bezirk Zwettl in Niederösterreich.

Geografie

Die Rotte östlich von Groß Gerungs besteht aus einigen großen landwirtschaftlichen Anwesen. Durch den Ort fließt das Leiterbachl, das etwas weiter südlich bei Kotting Nondorf entspringt. Eine weitere Ortslage ist die Blumauer Kapelle östlich der Rotte. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 6 Adressen.[1]

Geschichte

Gochnat nennt den Ort als zur Herrschaft Rosenau gehörig.[2] Laut Adressbuch von Österreich war im Jahr 1938 in Blumau ein Landwirt mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.[3]

Nach dem Umbruch 1848 gelangte Blumau an die damalige Ortsgemeinde Etzen und am 1. Jänner 1969 fusionierte diese mit den damaligen Gemeinden Großgerungs, Heinrichs, Hypolz, Kleinwetzles, Oberkirchen, Oberrosenauerwald und Wurmbrand zur Gemeinde Groß Gerungs, der sich später noch weitere Gemeinden anschlossen.[4]

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Blumau insgesamt 6 Bauflächen mit 3.839 m² und 1 Gärten auf 223 m² und auch 1989/1990 gab es 6 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 14 angewachsen und 2009/2010 bestanden 9 Gebäude auf 14 Bauflächen.[5]

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 62 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 25 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 61 Hektar Landwirtschaft betrieben und 25 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 62 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 26 Hektar betrieben.[5] Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Blumau beträgt 20,3 (Stand 2010).

Sehenswertes

  • Blumauer Kapelle, Kapelle mit Rundbogenfenstern und einer Apsis an der Rückseite

Literatur

Einzelnachweise

  1. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  2. Carl von Gochnat: Nieder-Oesterreichischer Dominien-Schematismus für das Jahr 1848. [Ein Handbuch des ganzen Personalstandes von den sämmtlichen Dominien in Oesterreich unter der Ens (etc.).] Verlag bei Edlen von Schmidbauer und Holzwarth, Wien 1848, S. 137 (Scan in der Google-Buchsuche).
  3. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 213
  4. Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 24. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 10. Oktober 2025.
  5. a b BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)