Philip F. Duffy
Philip F. Duffy (* 1. April 1938 in Hadley, Hampshire County, Massachusetts; † 27. Mai 2025 in Williamsburg, Virginia) war ein Flottillenadmiral der United States Navy. Er war unter anderem Kommandeur des United States Naval Forces Central Command (NAVCENT), der Marinekomponente des United States Central Commands.
Er war ein Sohn von John Duffy und dessen Frau Catherine Rehill, die beide aus Irland eingewandert waren, und besuchte die öffentlichen Schulen seiner Heimat, einschließlich der Hopkins Academy. Duffy arbeitete in seinen frühen Jahren auf der elterlichen Milchfarm mit. Über das ROTC-Programm des Providence College gelangte er im Jahr 1960 in das Offizierskorps der United States Navy. In der amerikanischen Kriegsmarine durchlief er anschließend alle Offiziersränge bis zum Flottillenadmiral (Rear Admiral lower half).
Im Lauf seiner militärischen Karriere absolvierte er verschiedene Kurse und Schulungen. Dazu gehörten unter anderem eine Ausbildung zum Marineflieger. In der Folge übte er diese Tätigkeit an verschiedenen Standorten und auf verschiedenen Schiffen aus. Zwischenzeitlich war er auch als Flugausbilder tätig. In dieser Eigenschaft war er auch an der Vorbereitung des Weltraumflugs der Mercury 7 beteiligt.
Duffy war zwei Mal im Vietnamkrieg eingesetzt. Dabei war er auf den Flugzeugträgern USS Princeton bzw. USS America stationiert. In der Folge war er Ausbildungsoffizier einer Hubschrauberstaffel der Marine. Dann absolvierte er das Command and General Staff College der United States Army in Fort Leavenworth in Kansas und die Naval Postgraduate School in Monterey in Kalifornien.
Im Jahr 1975 erhielt er das Kommando über die in San Diego stationierte 3. Hubschrauberstaffel (HC-3). Anschließend gehörte er dem Stab der Amphibious Group an. In der Folge kommandierte er die Flugeinheiten auf dem Amphibischen Angriffsschiff USS New Orleans. Nach zwischenzeitlich anderen Verwendungen unter anderem als Kommandeur der Reserveeinheiten der Marineflugstaffeln (Naval Reserve Squadrons) und einem Studium an der Senior Officer Engineering School in Idaho Falls wurde er mit dem Kommando über die USS New Orleans betraut.
Dann erhielt er das Kommando über das Amphibienschiff USS Tarawa. Dieses war im Mittelmeer unter anderem vor der Küste des Libanon eingesetzt. Es folgte eine Versetzung zum Stab des Chief of Naval Operations (CNO). Dort leitete er die Stabsabteilung für Weltraumoperationen (Deputy for Space Operations for CNO). Im Juni 1987 übernahm Philip Duffy als Nachfolger von Stanley R. Arthur das Kommando über NAVCENT. Dieses Amt bekleidete er bis zum Juni 1990, als er von Robert Sutton abgelöst wurde. Anschließend leitete er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1991 das Ausbildungszentrum der Atlantikflotte (Commander of Training Command for Atlantic Fleet).
Der seit 1961 mit Carole Zak Duffy verheiratete Offizier verbrachte seinen Lebensabend in Williamsburg in Virginia. Er starb am 27. Mai 2025 an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung und wurde auf dem Quantico National Cemetery (Virginia) beigesetzt.
Weblinks
- Duffy in der Naval Helicopter Historical Society (zuletzt abgerufen am 1. November 2025)
- Nachruf bei Dignity Memorial.Com (zuletzt abgerufen am 1. November 2025)