Nördliche Wasserfallspitze

Nördliche Wasserfallspitze
Nördliche Wasserfallspitze vom Aufstieg auf das Tschadinhorn
Höhe 2886 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Schobergruppe
Koordinaten 46° 57′ 24″ N, 12° 40′ 46″ O
Normalweg von Staniska auf die Staniska-Alm über die Wasserfallscharte

Die Nördliche Wasserfallspitze ist ein 2886 m ü. A.[1] hoher Berggipfel der Schobergruppe in Osttirol (Österreich). Er liegt im Nordosten Osttirols in der Gemeinde Kals am Großglockner.

Lage

Die Nördliche Wasserfallspitze liegt im Westen der Schobergruppe bzw. im Südosten der Gemeinde Kals am Großglockner. Sie befindet sich am langen Nordwestgrat des Hochschobers, der sich vom Hochschober über die Wasserfallspitzen, das Winkelegg (2799 m ü. A.), den Lärchetberg (2693 m ü. A.) und den Spinal (2363 m ü. A.) bis zur Gollspitze (2219 m ü. A.) absenkt. Die Nördliche Wasserfallspitze befindet sich an diesem Grat zwischen dem Winkelegg im Nordwesten und der Südlichen Wasserfallspitze (2878 m ü. A.) im Südosten. Im Westen liegt zudem das Kreuzegg (2819 m ü. A.). Zwischen dem Winkelegg und der Nördlichen Wasserfallspitze befindet sich die unscheinbare Wasserfallscharte. Der Südwestgrat der Nördlichen Wasserfallscharte bildet zusammen mit dem Verbindungsgrat zwischen Kreuzegg und Winkelegg ein Trogtal, in dem sich Teile des Quellgebiets des Staniskabachs befinden. Nördlich der Wasserfallspitzen fließt der Ralftalbach.

Aufstiegsmöglichkeiten

Die Nördliche Wasserfallspitze ist ein wenig begangener Berg. Der Normalweg nimmt seinen Ausgang in der Ortschaft Staniska, südlich des Schleierwasserfalls. Von hier verläuft der Wanderweg über bewaldete Bergrücken in Richtung Lenzalm und Loipalm. Der weitere Anstieg folgt weglos dem Staniskabach zur nicht mehr bewirtschafteten Staniskaalm in das Trogtal zwischen Kreuzegg und Nördlicher Winkelspitze, das unschwierig, aber mühsam begehbar ist. Über den kaum merkbaren Einschnitt der Wasserfallsscharte erfolgt schließlich der Einstieg auf den Verbindungsgrat zwischen Winkelegg und Nördlicher Wasserfallspitze, bevor der Schlussanstieg am Grat in leichter Blockkletterei zum Gipfel führt.

Einzelnachweise

  1. ÖK50

Literatur

  • Walter Mair: Alpenvereinsführer Schobergruppe. Bergverlag Rudolf Rother: München 1972, ISBN 3-7633-1222-6.
  • Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 41, Schobergruppe, ISBN 978-3-928777-12-4.
Commons: Nördliche Wasserfallspitze – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien