Südliche Wasserfallspitze
| Südliche Wasserfallspitze | ||
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| Nördliche und Südliche Wasserfallspitze vom Aufstieg auf das Tschadinhorn | ||
| Höhe | 2878 m ü. A. | |
| Lage | Tirol, Österreich | |
| Gebirge | Schobergruppe | |
| Koordinaten | 46° 57′ 11″ N, 12° 41′ 4″ O | |
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| Normalweg | über die Wasserfallscharte und die Nördliche Wasserfallscharte | |
Die Südliche Wasserfallspitze ist ein 2878 m ü. A.[1] hoher Berggipfel der Schobergruppe in Osttirol (Österreich). Er liegt im Nordosten Osttirols in der Gemeinde Kals am Großglockner.
Lage
Die Südliche Wasserfallspitze liegt im Westen der Schobergruppe bzw. im Südosten der Gemeinde Kals am Großglockner. Sie befindet sich am langen Nordwestgrat des Hochschobers (3242 m ü. A.), der sich vom Hochschober über die Wasserfallspitzen, das Winkelegg (2799 m ü. A.), den Lärchetberg (2693 m ü. A.) und den Spinal (2363 m ü. A.) bis zur Gollspitze (2219 m ü. A.) absenkt. Die Südliche Wasserfallspitze befindet sich an diesem Grat zwischen der Nördlichen Wasserfallspitze (2886 m ü. A.) im Nordwesten und dem Hochschober im Südosten. Der Verbindungsgrat zwischen den Wasserfallspitzen fällt nach Südwesten steil ab und beherbergt Teile des Quellgebiets des Staniskabachs. Nördlich der Südlichen Wasserfallspitzen verläuft das Tal des Raldbachs.
Aufstiegsmöglichkeiten
Die Wasserfallspitze ist ein wenig begangener Berg. Der Normalweg nimmt seinen Ausgang in der Ortschaft Staniska, südlich des Schleierwasserfalls. Von hier verläuft der Wanderweg über bewaldete Bergrücken in Richtung Lenzalm und Loipalm. Der weitere Anstieg folgt weglos dem Staniskabach zur nicht mehr bewirtschafteten Staniskaalm in das Trogtal zwischen Kreuzegg und Nördlicher Winkelspitze, das unschwierig aber mühsam begehbar ist. Über den kaum merkbaren Einschnitt der Wasserfallsscharte erfolgt schließlich der Einstieg auf den Verbindungsgrat zwischen Winkelegg und Nördlicher Wasserfallspitze, bevor der weitere Anstieg in Blockkletterei zunächst auf die Nördliche Wasserfallscharte führt. Der Weitere Anstieg auf die Südliche Wasserfallscharte ist unschwierig.
Einzelnachweise
Literatur
- Walter Mair: Alpenvereinsführer Schobergruppe. Bergverlag Rudolf Rother: München 1972, ISBN 3-7633-1222-6.
- Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 41, Schobergruppe, ISBN 978-3-928777-12-4.