Marienbrunnen (Dahn)

Marienbrunnen
Brunnen im Mai 2022
Ort Dahn
Land Deutschland
Verwendung Zierde
Bauzeit 1926–1927
Architekt Rudolf Henn
Technische Daten
Baustoff Sandstein
Koordinaten
Lage Koordinaten: 49° 9′ 5,6″ N, 7° 46′ 41,9″ O49° 9′ 5,6″ N, 7° 46′ 41,9″ O

Der Marienbrunnen – alternativ Brunnen am Denkmal oder in der Anfangszeit Neu-Brunnen – ist ein Brunnen in der Stadt Dahn.

Lage

Das Bauwerk befindet sich in einer Längsmauer[1] auf der Ostseite der Marktstraße, die mit der Bundesstraße 427 identisch ist, an der Ecke zur Schulstraße, zugleich Kreisstraße 39. Unmittelbar westlich steht das Kriegerdenkmal.

Geschichte

An dem Standort befand sich bis 1905 das Haus des Bürgers Anton Forler, das seinerzeit das nördliche Ende des Marktplatzes bildete.[2] In den Jahren 1926 und 1927 errichtete die Gemeinde Dahn[Anm. 1] an dieser brach liegenden Stelle einen Brunnen mit halbrundem flachen Becken und Brunnenstock aus Sandstein, in den der Bildhauer Rudolf Henn eine Marienfigur und Blumen einmeißelte. Aus zwei ornamental verzierten Rohren im Brunnenstock fließt Wasser in das Becken. In der Anfangszeit hieß der Marienbrunnen „Neu-Brunnen“, weil die unmittelbar nördlich verlaufende heutige Schulstraße damals „Neustraße“ hieß.[1] 1934 wurde unmittelbar westlich des Brunnens das Kriegerdenkmal aufgestellt.

Die Marienfigur wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und erst 2024 nach alten Fotos des Brunnens wiederhergestellt.[3] 1999 musste der Brunnen aus Kostengründen für die Dauer mehrerer Jahre außer Betrieb genommen werden.[1]

Einzelnachweise

  1. a b c Karl Kissel: Dahn – eine Chronik. Dahn 1999, ISBN 3-00-002205-8, S. 263.
  2. dahn.de: Brunnengeschichten (Memento vom 24. Oktober 2003 im Internet Archive)
  3. Marienbrunnen Dahn. Abgerufen am 5. Oktober 2025.

Anmerkungen

  1. Dahn erlangte erst 1963 die Stadtrechte; zu diesem Zeitpunkt war die Mühle bereits stillgelegt.