Kühschwitz
Kühschwitz Stadt Rehau
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| Koordinaten: | 50° 16′ N, 12° 0′ O |
| Höhe: | 549 m ü. NHN |
| Einwohner: | 95 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95111 |
| Vorwahl: | 09283 |
Kühschwitz ist ein Gemeindeteil der Stadt Rehau im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Kühschwitz hat eine Fläche von 2,935 km² und ist in 226 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 12985,13 m² haben.[3] In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Schwarzwinkel.[4]
Geographie
Das Dorf liegt auf freier Flur südlich des Kulmitzbächls, eines linken Zuflusses der Südlichen Regnitz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße HO 5 (0,5 km westlich) bzw. zur Kreisstraße HO 4 (0,8 km östlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt 0,8 km nördlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die westlich nach Kautendorf bzw. östlich nach Draisendorf verläuft.[5]
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1398 als „Kitzwitz“ erstmals schriftlich erwähnt.[6] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus acht Anwesen, die in der Grundherrschaft den Herren von Feilitzsch unterstanden.[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand Kühschwitz dem Justiz- und Kammeramt Hof.[8] Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Kautendorf[9] und der Ruralgemeinde Kautendorf zugeordnet. Am 1. Mai 1978 wurde Kühschwitz nach Rehau eingemeindet.[10]
Ehemaliges Baudenkmal
- Haus Nr. 10: Zweigeschossiges Kleinhaus des späten 18. oder frühen 19. Jahrhunderts mit Satteldach; Erdgeschoss verputzt massiv, Obergeschoss in Fachwerk, im vorderen Teil sichtbar, rückwärtig und am Giebel mit Verbretterung.[11]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Kühschwitz. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 241 (Digitalisat).
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 362.
- Michael Brix, Karl-Ludwig Lippert: Ehemaliger Landkreis Rehau und Stadt Selb (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 34). Deutscher Kunstverlag, München 1974, ISBN 3-422-00545-5, S. 40.
Weblinks
- Kühschwitz in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- Kühschwitz in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- Kühschwitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 16. Oktober 2025.
Fußnoten
- ↑ bavarikon
- ↑ Stadt Rehau, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ Gemarkung Kühschwitz (091982). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 13. Oktober 2025.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Oktober 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ D. Hermann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 362.
- ↑ J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 241.
- ↑ Addreßhandbuch für die Fränkischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth. Verlag der beiden Waisenhäuser, Ansbach und Bayreuth 1801, OCLC 869860275, S. 264 (Digitalisat).
- ↑ A. H. Hoenig (Hrsg.): Topographisch-alphabetisches Handbuch über die in dem Ober-Mainkreise befindlichen Städte, Märkte, Dörfer, Weiler, Mühlen und Einöden. Bayreuth 1820, OCLC 165644543, S. 66 (Digitalisat).
- ↑ Rehau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ M. Brix, K.-L. Lippert: Ehemaliger Landkreis Rehau und Stadt Selb, S. 40. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.