Hirschberg (Rehau)
Hirschberg Stadt Rehau
| |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 13′ N, 12° 1′ O |
| Höhe: | 588 m ü. NHN |
| Einwohner: | 6 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95111 |
| Vorwahl: | 09283 |
Hirschberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Rehau im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Hirschberg liegt in der Gemarkung Pilgramsreuth.[3]
Geographie
Die Einöde liegt am Fuße des Fichtelgebirges und ist von allen Seiten außer dem Osten von Wald umgeben. Es entspringt dort der Potrasbach, ein linker Zufluss der Schwesnitz. Ein Anliegerweg führt nach Pilgramsreuth (1,3 km östlich).[4]
Geschichte
Im Jahr 1543 wurde der Ort „Harscht“ genannt. Die Rabensteiner zu Döhlau erhielten zu diesem Zeitpunkt Anteile am Gut.[5]
Von 1797 bis 1810 unterstand Hirschberg dem Justiz- und Kammeramt Hof.[6] Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Pilgramsreuth[7] und der Ruralgemeinde Pilgramsreuth zugeordnet. Am 1. Mai 1978 wurde Hirschberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Rehau eingemeindet.[8]
Baudenkmäler
- Haus Nr. 1: Pechstein[9]
Literatur
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 268.
Weblinks
- Hirschberg in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 17. Oktober 2025.
- Hirschberg in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 17. Oktober 2025.
- Hirschberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 17. Oktober 2025.
Fußnoten
- ↑ bavarikon
- ↑ Stadt Rehau, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 17. Oktober 2025.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Oktober 2025.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Oktober 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ D. Hermann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 268.
- ↑ Addreßhandbuch für die Fränkischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth. Verlag der beiden Waisenhäuser, Ansbach und Bayreuth 1801, OCLC 869860275, S. 264 (Digitalisat).
- ↑ A. H. Hoenig (Hrsg.): Topographisch-alphabetisches Handbuch über die in dem Ober-Mainkreise befindlichen Städte, Märkte, Dörfer, Weiler, Mühlen und Einöden. Bayreuth 1820, OCLC 165644543, S. 50 (Digitalisat).
- ↑ Rehau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Oktober 2025.
- ↑ Denkmalliste für Rehau (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege