Eulenhammer
Eulenhammer Stadt Rehau
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| Koordinaten: | 50° 14′ N, 12° 4′ O |
| Höhe: | 548 m ü. NHN |
| Einwohner: | 32 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95111 |
| Vorwahl: | 09283 |
Pechstein bei Haus Nr. 2
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Eulenhammer ist ein Gemeindeteil der Stadt Rehau im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Eulenhammer liegt in der Gemarkung Fohrenreuth.[3]
Geographie
Der Weiler liegt verstreut südlich des Perlenbachs und ist vom Rehauer Forst umgeben. Eine Hochspannungsleitung verläuft zwischen den Anwesen. Ebenso wird der Ort von der Bundesautobahn 93 sowie durch die Bahnstrecke Cheb–Oberkotzau geteilt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Fohrenreuth (1,4 km südwestlich) bzw. die A 93 unterquerend zur Staatsstraße 2454 (0,4 km östlich).[4]
Geschichte
Im Jahr 1376 übereignete der Burggraf Friedrich dem Kloster Hof „ein vierteil an den Eulenhammer“. Auch die Reichsstadt Eger hatte einen Anteil in Eulenhammer, wie aus einem Steuerbuch des Jahres 1392 hervorgeht. 1417 galt Eulenhammer als Wüstung. Spätestens seit 1575 gab es wieder eine Mühle.[5] In der Folge übernahm das brandenburgisch-bayreuthische Klosteramt Hof die grundherrschaftlichen Ansprüche des säkularisierten Klosters.[6] Außerdem war das Verwaltungsamt Pilgramsreuth begütert. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus fünf Anwesen.[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand Eulenhammer dem Justiz- und Kammeramt Hof.[8] Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Pilgramsreuth[9] und der Ruralgemeinde Fohrenreuth zugeordnet. Am 1. Mai 1978 wurde Eulenhammer im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Rehau eingemeindet.[10]
Baudenkmäler
- Haus Nr. 2: Pechstein[11]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Eulenhammer. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 98 (Digitalisat).
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 144.
- Georg Paul Hönn: Eylenhammer. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 246 (Digitalisat).
Weblinks
- Eulenhammer in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- Eulenhammer in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- Eulenhammer im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 16. Oktober 2025.
Fußnoten
- ↑ bavarikon
- ↑ Stadt Rehau, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Oktober 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ D. Hermann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 144.
- ↑ G. P. Hönn: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises, S. 246.
- ↑ J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 98.
- ↑ Addreßhandbuch für die Fränkischen Fürstenthümer Ansbach und Bayreuth. Verlag der beiden Waisenhäuser, Ansbach und Bayreuth 1801, OCLC 869860275, S. 263 (Digitalisat).
- ↑ A. H. Hoenig (Hrsg.): Topographisch-alphabetisches Handbuch über die in dem Ober-Mainkreise befindlichen Städte, Märkte, Dörfer, Weiler, Mühlen und Einöden. Bayreuth 1820, OCLC 165644543, S. 26 (Digitalisat).
- ↑ Rehau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ Denkmalliste für Rehau (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege