Ibrahim Méité

Ibrahim Méité
Nation Elfenbeinküste Elfenbeinküste
Geburtstag 18. November 1976 (49 Jahre)
Geburtsort Séguéla, Elfenbeinküste
Größe 183 cm
Gewicht 75 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Status zurückgetreten
Karriereende 2012
Medaillenspiegel
Afrikaspiele 0 × 0 × 1 ×
Afrikameisterschaften 1 × 1 × 0 ×
U20-Afrikameisterschaften 3 × 0 × 0 ×
 Afrikaspiele
Bronze Harare 1995 4 × 100 m
 Afrikameisterschaften
Gold Dakar 1998 4 × 100 m
Juniorenafrikameisterschaften
Gold Bouaké 1995 100 m
Gold Bouaké 1995 200 m
Gold Bouaké 1995 4 × 100 m
letzte Änderung: 9. Oktober 2025

Ibrahim Méité (* 18. November 1976 in Séguéla) ist ein ehemaliger ivorischer Leichtathlet, der sich auf den Sprint spezialisiert hat. Mit der ivorischen 4-mal-100-Meter-Staffel wurde er 1998 in Dakar Afrikameister. Sein Vater war der 2014 verstorbene Amadou Meïté, der selber als erfolgreicher Sprinter aktiv gewesen ist. Auch sein Bruder Ben Youssef Meïté ist ein ehemaliger Sprinter.

Sportliche Laufbahn

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Ibrahim Méité vermutlich im Jahr 1992, als er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Seoul mit 10,77 s im Halbfinale im 100-Meter-Lauf ausschied. Im Jahr darauf schied er bei den Hallenweltmeisterschaften in Toronto mit 6,82 s in der ersten Runde über 60 Meter aus und im Juli schied er bei der Sommer-Universiade in Buffalo mit 10,67 s im Viertelfinale über 100 Meter aus und wurde mit der ivorischen 4-mal-100-Meter-Staffel im Finale disqualifiziert. Anschließend belegte er mit der Staffel bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart mit 38,82 s im Finale den siebten Platz. 1994 gewann er bei den Spielen der Frankophonie in Bondoufle mit der Staffel in 39,38 s die Silbermedaille hinter dem kanadischen Team. Anschließend belegte er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Lissabon in 10,34 s den sechsten Platz über 100 Meter gelangte im 200-Meter-Lauf mit 21,24 s auf Rang sieben. Im Jahr darauf schied er bei den Hallenweltmeisterschaften in Barcelona mit 6,63 s im Halbfinale über 60 Meter aus und im Juli siegte er bei den Juniorenafrikameisterschaften in Bouaké in 20,76 s über 200 Meter sowie in 39,51 s im Staffelbewerb und in 10,32 s auch über 100 Meter. Anschließend schied er bei den Weltmeisterschaften in Göteborg mit 10,50 s im Viertelfinale über 100 Meter aus und schied mit der Staffel mit 39,50 s im Halbfinale aus. Daraufhin belegte er bei den Studentenweltspielen in Fukuoka in 11,14 s den achten Platz über 100 Meter und gewann dann mit der Staffel bei den Afrikaspielen in Harare in 39,61 s gemeinsam mit Jean-Olivier Zirignon, Franck Waota und Éric Pacôme N’Dri die Bronzemedaille hinter den Teams aus Ghana und Sierra Leone. 1996 nahm er mit der Staffel an den Olympischen Sommerspielen in Atlanta teil und schied dort mit 38,99 s im Semifinale aus.

1997 schied er bei den Hallenweltmeisterschaften in Paris mit 6,71 s in der ersten Runde im 60-Meter-Lauf aus und im Sommer schied er bei den Weltmeisterschaften in Athen mit 10,50 s in der Vorrunde über 100 Meter aus und wurde mit der Staffel im Vorlauf disqualifiziert. Anschließend siegte er mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 38,7 s bei den Spielen der Frankophonie in Antananarivo. Im Jahr darauf siegte er mit der Staffel in 38,76 s gemeinsam mit Éric Pacôme N’Dri, Jean-Olivier Zirignon und Ahmed Douhou bei den Afrikameisterschaften in Dakar. 1999 schied er bei den Weltmeisterschaften in Sevilla mit 10,34 s im Viertelfinale über 100 Meter aus. Anschließend schied er bei den Afrikaspielen in Johannesburg mit 10,36 s im Halbfinale über 100 Meter aus und ging im Semifinale über 200 Meter nicht mehr an den Start. Im Jahr darauf schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney mit 10,40 s im Viertelfinale über 100 Meter aus und schied mit der Staffel mit 38,82 s im Halbfinale aus. Zudem war er Fahnenträger der Elfenbeinküste während der Eröffnungsveranstaltung der Spiele. 2001 kam er bei den Hallenweltmeisterschaften in Lissabon mit 6,77 s nicht über den Vorlauf über 60 Meter hinaus und im Juli belegte er bei den Spielen der Frankophonie in Ottawa in 10,38 s den sechsten Platz über 100 Meter und kam im Semifinale über 200 Meter nicht ins Ziel. Zudem gewann er mit der Staffel in 39,33 s die Silbermedaille hinter dem Team aus Mauritius. Anschließend schied er bei den Weltmeisterschaften in Edmonton mit 10,48 s im Viertelfinale über 100 Meter aus und belegte mit der Staffel in 39,18 s im Finale den fünften Platz. Im Jahr darauf wurde er mit der Staffel bei den Afrikameisterschaften in Radès disqualifiziert und 2003 kam er mit der Staffel bei den Weltmeisterschaften nahe Paris mit 39,34 s nicht über den Vorlauf hinaus. 2007 beendete er dann seine aktive sportliche Karriere im Alter von 31 Jahren.

Persönliche Bestleistungen

  • 100 Meter: 10,24 s (+1,9 m/s), 22. September 2000 in Sydney
    • 50 Meter (Halle): 5,69 s, 29. Januar 1995 in Grenoble (afrikanische U20-Bestleistung)
    • 60 Meter (Halle): 6,58 s, 13. Februar 2024 in Liévin
  • 200 Meter: 20,64 s (+0,4 m/s), 19. Juni 1994 in Narbonne (ivorischer U20-Rekord)
    • 200 Meter (Halle): 21,35 s, 1. Februar 1997 in Eaubonne