Éric Pacôme N’Dri

Éric Pacôme N’Dri
Nation Elfenbeinküste Elfenbeinküste
Geburtstag 24. März 1978 (47 Jahre)
Größe 185 cm
Gewicht 83 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Status zurückgetreten
Karriereende 2012
Medaillenspiegel
Afrikaspiele 0 × 0 × 1 ×
Afrikameisterschaften 1 × 1 × 0 ×
 Afrikaspiele
Bronze Harare 1995 4 × 100 m
 Afrikameisterschaften
Gold Dakar 1998 4 × 100 m
letzte Änderung: 9. Oktober 2025

Éric Pacôme N’Dri (* 24. März 1978) ist ein ehemaliger ivorischer Leichtathlet, der sich auf den Sprint spezialisiert hat. Mit der ivorischen 4-mal-100-Meter-Staffel wurde er 1998 in Dakar Afrikameister.

Sportliche Laufbahn

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Éric Pacôme N’Dri vermutlich im Jahr 1995, als er bei den Weltmeisterschaften in Göteborg mit der ivorischen 4-mal-100-Meter-Staffel mit 39,50 s im Halbfinale ausschied. Anschließend schied er bei der Sommer-Universiade in Fukuoka mit 21,59 s im Viertelfinale im 200-Meter-Lauf aus und belegte mit der Staffel in 41,18 s den achten Platz. Daraufhin gewann er bei den Afrikaspielen in Harare in 39,61 s gemeinsam mit Jean-Olivier Zirignon, Franck Waota und Ibrahim Méité die Bronzemedaille hinter den Teams aus Ghana und Sierra Leone. Im Jahr darauf schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta mit der Staffel mit 38,99 s im Halbfinale aus und 1997 wurde er bei den Weltmeisterschaften in Athen in der Vorrunde disqualifiziert. Anschließend belegte er bei den Spielen der Frankophonie in Antananarivo in 21,18 s den sechsten Platz über 200 Meter und siegte in 38,7 s im Staffelbewerb. Im Jahr darauf belegte er bei den Afrikameisterschaften in Dakar in 10,59 s den siebten Platz im 100-Meter-Lauf und siegte mit der Staffel in 38,76 s gemeinsam mit Jean-Olivier Zirignon, Ahmed Douhou und Ibrahim Méité. 2000 nahm er mit der Staffel erneut an den Olympischen Sommerspielen in Sydney teil und schied dort mit 38,82 s erneut im Semifinale aus.

2001 gewann er bei den Spielen der Frankophonie in Ottawa in 10,24 s die Bronzemedaille über 100 Meter hinter dem Mauritier Stéphan Buckland und Bruny Surin aus Kanada und kam im Halbfinale über 200 Meter nicht ins Ziel. Zudem gewann er mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 39,33 s die Silbermedaille hinter dem Team aus Mauritius. Anschließend schied er bei den Weltmeisterschaften in Edmonton mit 10,29 s im Viertelfinale über 100 Meter aus und kam über 200 Meter mit 20,87 s nicht über den Vorlauf hinaus. Zudem belegte er mit der Staffel in 39,18 s im Finale den fünften Platz. 2003 schied er bei den Weltmeisterschaften nahe Paris mit 10,38 s in der ersten Runde über 100 Meter aus und kam mit der Staffel mit 39,34 s nicht über den Vorlauf hinaus. Anschließend belegte er bei den Afrikaspielen in Abuja in 10,45 s den sechsten Platz über 100 Meter und im Jahr darauf schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit 10,32 s im Viertelfinale aus. 2005 kam er bei den Weltmeisterschaften in Helsinki in der Vorrunde über 100 Meter nicht ins Ziel, ehe er bei den Spielen der Frankophonie in Niamey in 10,52 s die Silbermedaille hinter dem Burkiner Idrissa Sanou gewann. Zudem siegte er in 39,79 s im Staffelbewerb. Im Jahr darauf schied er bei den Hallenweltmeisterschaften in Moskau mit 6,70 s im Halbfinale im 60-Meter-Lauf aus. 2007 belegte er bei den Afrikaspielen in Algier in 10,46 s den sechsten Platz über 100 Meter und wurde mit der Staffel im Finale disqualifiziert. 2009 schied er bei den Spielen der Frankophonie in Beirut mit 19,63 s im Halbfinale über 100 Meter aus und 2012 beendete er seine aktive sportliche Karriere im Alter von 34 Jahren.

1996 wurde N’Dri ivorischer Meister im 100-Meter-Lauf.

Persönliche Bestleistungen

  • 100 Meter: 10,17 s (+1,5 m/s), 7. April 2001 in Austin
    • 60 Meter (Halle): 6,70 s, 10. März 2006 in Moskau
  • 200 Meter: 20,78 s, 26. Mai 2001 in Abbotsford