Horst Inderbieten

Horst Inderbieten (* 31. Dezember 1930 in Duisburg-Hamborn; † 24. April 2015 in Moers[1]) war ein deutscher Maler.

Leben

Horst Inderbieten wurde am 31. Dezember 1930 in der Stadt Duisburg-Hamborn, dem heutigen Duisburg geboren. Seit 1950 begann er als Maler tätig zu sein. Er bildete sich zunächst als Autodidakt weiter. Beruflich wirkte er auf der Thyssen-Hütte in Hamborn. Ab 1977 arbeitete Inderbieten als Kursleiter an der Volkshochschule Duisburg. Als Dozent war er letztmals im Jahr 2000 tätig. Im Jahr 1980 erhielt er ein Atelier im Künstler- und Atelierhaus der Stadt Duisburg in der Goldstraße 15. Zuletzt lebte Inderbieten in Moers.[2][3]

Werke (Auswahl)

Horst Inderbieten wirkte vor allem als Maler. Die älteren Arbeiten konzentrieren sich auf die Industrielandschaft des Ruhrgebiets.[4] Später überwogen abstrakte Darstellungen. „In seinen flächigen und auf die Wirkung von künstlerischen Räumen konzentrierten Malereien verarbeitete er mit klarer Farb- und Formensprache auch Objekte aus Holz und Wellpappe.“ Werke des Künstlers befinden sich heute im Lehmbruck Museum Duisburg, im Moerser Peschkenhaus, in der Kunsthalle Recklinghausen, im Städtischen Museum Wesel und in der Städtischen Stiftung Vilnius. Im Jahr 2023 erhielt Inderbieten posthum eine Werkschau im Moerser Peschkenhaus.[5] Inderbieten stellte in Berlin, Dresden, Leipzig, Halle, Wien und Hamburg aus.[6] Weitere Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen sind in folgenden Institutionen nachweisbar:

Einzelausstellungen

  • 1980: Peschkenhaus, Moers
  • 1981: Städtisches Museum Wesel, Wesel
  • 1984: Kulturzentrum, Duisburg-Hamborn
  • 1994: Galerie Goldstraße, Duisburg
  • 1997: Galerie St. Johannis, Duisburg
  • 1997: Galerie bij de Boeken, Ulft

Ausstellungsbeteiligungen

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

Literatur

  • Söke Dinkla, Frank Kopatschek: 90 Jahre Duisburger Künstlerbund. Duisburg 2014, passim (online).
  • Christoph Brockhaus (Hrsg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen. Band 54). Mercator, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6, passim.

Einzelnachweise

  1. Trauer in NRW: Horst Inderbieten, abgerufen am 20. Oktober 2025.
  2. WAZ: Duisburg Künstler Horst Inderbieten gestorben, abgerufen am 20. Oktober 2025.
  3. Christoph Brockhaus (Hrsg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 331.
  4. Christoph Brockhaus (Hrsg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 234.
  5. Nina Meise: Ausstellung im Peschkenhaus gedenkt Horst Inderbieten, NRZ (2023), abgerufen am 20. Oktober 2025.
  6. Rheinische Post: Der Maler Horst Inderbieten ist verstorben, abgerufen am 21. Oktober 2025.
  7. Peter Klucken: Künstlerbund und Sezession versöhnt, RP (2023), abgerufen am 21. Oktober 2025.
  8. Söke Dinkla, Frank Kopatschek: Horst Inderbieten. In: 90 Jahre Duisburger Künstlerbund. Duisburg 2014. O. S.
  9. Horst Inderbieten (1930–2015) auf kunsthandel.de, abgerufen am 21. Oktober 2025.